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Die Youngster der Bundesligisten sind beliebte Anlagen bei Comunio, da sie bei einem echten Durchbruch ihren Marktwert enorm steigern und ihren Managern viele Punkte einbringen können. Einige Jungprofis haben auch diese Saison den Sprung in die A-Elf geschafft, andere konnten ihre Chance bisher nicht nutzen. Comunioblog hat zu Beginn der Saison 18 Youngster festgelegt, die es besonders zu beobachten gilt – nach 17 Spieltagen ziehen wir in drei Teilen ein erstes Fazit. Heute lest ihr Teil II.

Stand der Marktwerte: 19.12.2017

TSG Hoffenheim: Florian Grillitsch (3.190.000, 32 Punkte)

Der 22-jährige Österreicher ist im Sommer aus Bremen zur TSG Hoffenheim gewechselt. In der Vorsaison schaffte Grillitsch den Durchbruch bei Werder und versucht sein Glück nun beim Nagelsmann-Club. Seine bisherige Bilanz bei den Hoffenheimern ist durchwachsen, am letzten Hinrundenspieltag leistete er sich beispielsweise einen fatalen Fehlpass gegen den BVB, der gerade so nicht in einem Gegentor endete. In der Hinrunde durfte er insgesamt neun Mal ran, allerdings nur fünf Mal von Beginn an. Seine Punktespanne liegt dabei zwischen -4 und +10 Comunio-Punkten – insgesamt steht er bei 32 Punkten, was sich für seine Einsatzzeit durchaus sehen lassen kann. Über die Hinrunde hinweg hat sich auf Grillitschs angestammter Position ein weiterer Youngster in den Fokus gespielt: Der 19-jährige Dennis Geiger, der in dieser Saison 13 Mal randurfte und schon zwei Saisontreffer zu verbuchen hat.

Eintracht Frankfurt: Max Besuschkow (160.000, 0 Punkte)

Mittelfeldspieler Besuschkow hat richtig gute Ansätze in der Vorbereitung gezeigt, sodass er zu Saisonbeginn eigentlich recht gute Chancen auf Einsatzminuten hatte. Diese Hoffnung hatten wohl auch viele Comunio-Manager, zumindest stieg sein Marktwert im August vom Minimalmarktwert 160.000 auf über 500.000. Der Optimismus verflog jedoch genauso schnell wie er kam, Besuschkow durfte in dieser Saison bisher noch nicht in der Bundesliga ran und fiel auch bei Comunio wieder auf seinen Ausgangswert zurück. Medien spekulieren, dass der 20-jährige noch ausgeliehen werden könnte, um wichtige Spielpraxis zu sammeln und sich über diesen Umweg für Einsätze in der Frankfurter Elf zu empfehlen.

FC Augsburg: Kevin Danso (810.000, 3 Punkte)

Der Augsburger Kader ist im Durchschnitt 26,2 Jahre alt – kein Wunder also, dass Kevin Danso mit seinen 19 Jahren als echter Youngster im Team der Augsburger auffällt. Der Innenverteidiger zeigte sich bereits in der Vorsaison mit guten Leistungen in der Bundesliga, spielte am Anfang der Saison allerdings keine Rolle im Kader von Manuel Baum. Am 8. Spieltag durfte Danso dann gegen Hoffenheim von Beginn an ran und hat sich bis zum 13. Spieltag in der ersten Elf festgesetzt – begünstigt etwa durch die Verletzung von Abwehrchef Hinteregger. Nach mittelmäßigen Leistungen und der Genesung Hintereggers wurde der junge Defensivmann gegen Mainz am 14. Spieltag wieder nur eingewechselt und saß am 15. Spieltag über 90 Minuten auf der Bank. Am 16. Spieltag startete er dann wieder gegen Schalke und musste in der zweiten Halbzeit verletzt (Bänderriss im Sprunggelenk) ausgewechselt werden. Alles in allem lief die Hinrunde vermutlich nicht wie geplant für den Youngster – drei Comunio-Punkte nach siebzehn Spieltagen sind zumindest ausbaufähig.

Youngster to watch 2017/18

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Bayern München: Kingsley Coman. Es war der Hauptkritikpunkt, den Ancelotti sich anhören musste. Er würde nicht auf die Jugend setzen und auch wenn er dies niemals einräumte, hat man nun das Gefühl, dass er den geforderten Umbruch einleiten wird. Dazu gehört auch, Coman mehr zu fördern und zu fordern. Der Franzose dürfte mehr Einsatzzeiten als zuletzt erhalten und könnte auch aufgrund der neuen Comunio-Regel für Kurzeinsätze eine lohnende Alternative sein. Foto: imago

Hertha BSC: Jordan Torunarigha (750.000, 8 Punkte)

Was war das denn für ein Abschluss der Hinrunde für Hertha-Bubi Jordan Torunarigha? Die ersten zwölf Spieltage spielte der 20-jährige überhaupt keine Rolle in den Planungen von Coach Pal Dardai. Gegen Köln durfte er am 13. Spieltag erstmals für länger als zwei Minuten auf’s Feld, verschwand die zwei folgenden Spieltage allerdings wieder auf der Bank. Das Spiel der Hinrunde legte er dann am 16. Spieltag hin, als er nach seiner Einwechslung beim 3:1-Sieg gegen Hannover überraschend ein Tor erzielte. Genau das Gegenteil erlebte er am 17. Spieltag – er durfte von Beginn an ran und flog bereits nach 12 Minuten nach einer harten Schiedsrichter-Entscheidung mit Rot vom Platz. Die Strafe: Ein Spiel Sperre. Nichtsdestotrotz sollten Comunio-Manager den Bubi aus der Hauptstadt weiter auf dem Zettel haben.

Hannover 96: Waldemar Anton (750.000, 16 Punkte)

Stammspieler und Leistungsträger ist Waldemar Anton bei Hannover 96. Der U21-Nationalspieler verfügt über riesiges Potenzial und darf dies auch auf dem Platz zeigen. Der defensive Mittelfeldspieler spielt fast jede Minute bei den Niedersachsen, auch wenn er nicht unbedingt als Punktehamster bei Comunio taugt. Nach 16 bewerteten Einsätzen stehen 16 Punkte unter dem Strich bei Waldemar Anton. Weit kommen Comunio-Manager damit nicht, für 750.000 kann man sich einen Stammspieler aber schonmal ins Team holen – vielleicht fängt der Youngster ja schon bald mit dem Punkten an.

VfL Wolfsburg: Kaylen Hinds (170.000, -2 Punkte)

Der Neuzugang, der im Sommer vom FC Arsenal zum VfL Wolfsburg kam, hat in der Vorbereitung für reichlich Furore gesorgt. Er gehörte zu Jonkers Lieblingsspielern und durfte in den letzten Testspielen vor der Saison regelmäßig von Beginn an ran – und bedankte sich mit Toren dafür. Sobald jedoch die Saison losging, war vom 19-jährigen allerdings nicht mehr allzu viel zu sehen. Am zweiten Spieltag fehlte Hinds angeschlagen, danach durfte er keine einzige Minute mehr in der Bundesliga ran. Einfacher ist es für den jungen Spieler nicht unbedingt geworden, als sein „Ziehvater“ Andries Jonker, der ihn zum VfL gelockt hat, nach vier Spieltagen gehen musste. Kaylen Hinds könnte sich ähnlich wie Besuschkow bereits im Winter nach alternativen Vereinen umschauen, um Spielpraxis sammeln zu können.

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Autor: Markus Teschner

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