Foto: picture alliance / Laci Perenyi
Da wir keine Partnervermittlung sind, sprechen wir hier natürlich nicht von einer Annonce. Bei uns geht es heute darum, ob man sich lieber Außenverteidiger kaufen oder eher auf Innenverteidiger in seinem Team setzen sollte. Daher haben wir einmal die besten Comunio-Abwehrmänner unter die Lupe genommen und den Check gemacht.

Wenn man sich seinen Kader anschaut und dort seine vorletzte Reihe durchschaut, stellt man sich eigentlich fast immer die Frage, welchen Spieler man aufstellt (außer man hat nur drei Abwehrspieler in seinem Kader). Dann schaut man, welcher Akteur gegen welches Team spielt. Spielt einer davon gegen die Bayern oder den BVB, hat man den in den vergangenen Jahren meist auf die Bank gesetzt überlegt man. Das hat sich inzwischen auch ein wenig geändert, dominieren doch gerade die Münchner nicht mehr so extrem die Liga.

Sieht man in seiner Abwehrreihe noch Handlungsbedarf, so wirft man einen Blick auf den Transfermarkt. Dort stellt sich dann aber die Frage, ob man eher einen Innen- oder einen Außenverteidiger holt. Früher hieß es, dass man eher die offensiv ausgerichteten Außenverteidiger holen soll, da diese besser bewertet würden, da sie mehr am Spiel teilnehmen und eher in Abschlusspositionen kommen oder durch Flanken an gefährlichen Aktionen beteiligt sind. Doch stimmt das?

Wenn man einen Blick auf die Statistik der punktbesten Abwehrspieler wirft, stellt man fest, dass die ersten vier der Top5-Abwehrspieler Innenverteidiger sind. Sokratis (54), Orban (53), Hummels (53) und Abraham (51) werden nur unterbrochen von Stafylidis (52).

Sokratis grüßt von der Spitze – Stafylidis überrascht

Sokratis hat sich nach dem Abgang von Hummels zu den Bayern zum Abwehrchef beim BVB aufgeschwungen. Auch oder gerade weil Neuzugang Bartra noch nicht wie erhofft eingeschlagen hat (4). Trotz der fehlenden Konstanz der Dortmunder, punktet Sokratis zuverlässig und hat sich zu einem der besten Abwehrspieler der Liga entwickelt.

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RB-Kapitän Orban profitiert natürlich stark vom Höhenflug des Aufsteigers, dennoch überzeugt der ehemalige Lauterer in der Innverteidigung der Leipziger eigentlich schon seit Saisonbeginn und konnte an den vergangenen beiden Spieltagen sogar jeweils zweistellig punkten. Dass Hummels unter den Top5 steht, ist nun wirklich keine Überraschung, auch wenn der Weltmeister noch nicht so diese Dominanz aus BVB-Tagen in seinem Spiel ausstrahlt.

Mit Stafylidis und Abraham findet man zwei Überraschungsakteure in den Top5. Der Grieche vom FCA lebt dabei noch von seinem famosen Saisonstart (24 Punkte aus den ersten drei Partien), punktet aber seitdem auch konstant weiter (keine Minuswertung). Auch Abraham erwischte einen ordentlichen Saisonstart und profitiert nun allerdings davon, dass die Eintracht generell defensiv (auch dank oder wegen des Argentiniers) sehr sicher steht.

Außenverteidiger glänzen bei Punkte-pro-Spiel-Wertung

Insgesamt befinden sich 14 Innenverteidiger und elf Außenverteidiger unter den Top25 der Abwehrspieler. Man kann also eine leichte Tendenz pro zentrale Verteidiger erkennen. Mit Bell hat man zudem den besten Torschützen auf seiner Seite (drei Treffer). Insgesamt haben die elf Außenverteidiger zusammen sieben Tore erzielt, während die Innenverteidigung aus den Top25 auf acht Treffer kommt.

Betrachtet man sich nun die Punkte-pro-Spiel-Bewertung, fällt dabei auf, dass unter den Top5 drei Außenverteidiger stehen. Allerdings haben Kolasinac (47), Rafinha (31) und Guerreiro (30) noch keine zehn bewerteten Einsätze. Der erste Innenverteidiger in dieser Wertung ist Sokratis, gefolgt von Hummels und dem Mainzer Hack (24).

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In Sachen Marktwert sind die zentralen Abwehrspieler führend. Hummels führt vor Sokratis und Guerreiro (der eigentlich meist im Mittelfeld agiert) und Alaba. Insgesamt sind unter den Top25 16 Innenverteidiger gegenüber neun Außenverteidiger. Daraus lässt sich ebenfalls ein kleiner Trend erkennen.

Mittelfeldspieler Lahm schwebt über allen

Innenverteidiger sind in dieser Saison zwar etwas teurer, aber punkten auch etwas besser als ihre Kollegen auf den Außenbahnen. Ob man dadurch ein Pauschalurteil fällen kann, wagen wir mal zu bezweifeln. Letztlich wird ein gesunder Mittelweg wohl die erfolgversprechendste Variante sein. Nur Innenverteidiger bringen letztlich ebenso wenig den gewünschten Erfolg, wie die Varianten ausschließlich auf Außenverteidiger zu setzten.

Subjektiv betrachtet, punkten die Abwehrspieler in dieser Saison generell besser als in den Jahren zuvor. Daher bietet sich bei der Aufstellungsvariante durchaus eine Viererkette an, wenn man das entsprechende Personal besitzt. Betrachtet man zum Abschluss die ewige Tabelle, so stehen vier Innenverteidiger in den Top5 (Bordon, Naldo, Lucio und Hummels) – von der Spitze thront allerdings mit Lahm ein Außenverteidiger (der unter Pep auch viel im Mittelfeld zum Einsatz kam).

Aber sind wir mal ehrlich. Letztlich ist es egal, ob und wie viele Innen- oder Außenverteidiger man aufstellt. Am Ende ist es entscheidend, dass man einfach gute Abwehrspieler in seinem Team hat.

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Autor: Florian Schimak

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