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Die leidige Länderspielpause ist endlich vorbei, der 12. Bundesligaspieltag steht an. Unter anderem spielt der Tabellenzweite gegen den Tabellenneunten, eigentlich eine klare Sache – doch bei Comunio landet Leverkusen (530 Punkte, Platz 3) bisher deutlich vor Leipzig (410 Punkte, Platz 6). Wie das kommt und welcher Club auf welcher Position die Nase vorn hat, analysieren wir im Comunioblog.

Stand der Marktwerte: 16.11.2017

Tor

Leno (1.200.000, 12) steht seit der Saison 2011/12 in der Bundesliga zwischen den Pfosten, seine erste war bei Comunio auch gleich seine beste mit starken 144 Punkten (2016/17: 110 Punkte). Gulacsi (1.850.000, 32) gab sein Bundesliga-Debüt in der abgelaufenen Saison 2016/17 und holte 92 Punkte. 

Beide sind prinzipiell ein sicherer Rückhalt für ihr Team, doch Leno hat nur schwer in die Saison gefunden. Nach drei Spieltagen stand der Leverkusener Schlussmann bei -6 Comunio-Punkten, seither geht es jedoch langsam aber sicher aufwärts. Nach elf Spieltagen steht Bernd Leno bei zwölf Comunio-Zählern.

Peter Gulacsi gelang ein wesentlich reibungsloserer Start und steht bei insgesamt 32 Punkten, was für einen Torhüter nach elf Spieltagen durchaus okay ist. Hinzu kommt, dass Gulacsi am 5. Spieltag Platz für Ersatzmann Mvogo machen musste – diesen Tausch hat Coach Hasenhüttl allerdings schnell rückgängig gemacht und vertraut seither wieder auf Gulacsi zwischen die Pfosten.

Fazit Tor: Vorteil Leipzig – Gulacsi hat wesentlich besser in die Saison gefunden. Zum jetzigen Zeitpunkt geht der Sieg im Tor klar an die Leipziger.

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Abwehr

Mit Sven Bender (3.550.000, 62) und Jonathan Tah (5.280.000, 48) hat Leverkusen in dieser Saison zwei echte Punktehamster in seinen Reihen. „Manni“ Bender hat endlich das Toreschießen für sich entdeckt und startet auch punktemäßig bei Comunio so richtig durch – aktuell steht er bei 62 Comunio-Punkten. Im Spiel gegen den FC Augsburg zog er sich einen Rippenbruch zu und dürfte eigentlich erst einmal ausfallen.

Verschiedene Medien berichten jedoch, dass „Eisen-Manni“ schon wieder trainiert – wird er etwa doch gegen Leipzig auflaufen? Eigentlich unwahrscheinlich, aber möglich. Als Ersatz-Abwehrchef würde Jonathan Tah bereitstehen, der seine Rückenbeschwerden auskuriert hat – auch er spielt eine saubere Saison und steht bei 48 Punkten.

Weniger rund läuft es punktetechnisch bei den Leipziger Defensivspielern. Eigentlich hatte man sich von der gesamten Abwehrreihe mehr erwartet, einzig und alleine Upamecano (4.170.000, 30) steht bei ordentlichen 30 Punkten. Willi Orban (4.680.000, 21) hat dank seiner zehn Minuspunkte (rote Karte gegen den FC Bayern München) erst 21 Punkte auf dem Konto. Auch die Neu-Nationalspieler Halstenberg (2.750.000, 10) und Rechtsverteidiger Klostermann (2.370.000, 17) können eigentlich mehr.

Fazit Abwehr: Klarer Vorteil Leverkusen – Tah und Bender entscheiden das Duell in der Defensive klar für sich. Zu zweit haben sie deutlich mehr Comunio-Punkte gesammelt als die Viererkette der Bullen zusammen.

Die Dauerbrenner der Liga

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Naldo (Schalke 04, Abwehr, 59 Punkte)

Mittelfeld

Das Mittelfeld um Forsberg und Keita war in der abgelaufenen Saison das Prunkstück der Leipziger. In der aktuellen Spielzeit haben die beiden punktemäßig noch nicht wirklich überzeugt. Forsberg wurde im Sommer stark mit einem Wechsel etwa zum AC Milan in Verbindung gebracht, Keita wechselt im kommenden Sommer zum Klopp-Club. Woran die kleine Schwäche der hochambitionierten Mittelfeldstrategen am Ende liegt, weiß keiner so genau – jedenfalls läuft es bei Forsberg (7.780.000, 28) und Keita (6.230.000, 12) noch nicht komplett rund. Richtig stark präsentiert sich hingegen bisher Sabitzer (7.050.000, 50), der bisher auf zwei Saisontore und 50 Comunio-Punkte zurückblicken kann.

Auch die Leverkusener Mittelfeldakteure haben sich noch nicht als wirklich zuverlässige Punktelieferanten erwiesen. Punktbester ist Aranguiz (4.190.000, 30), dahinter folgt Ex-Mainzer Baumgartlinger (3.010.000, 24). Den dritten Platz teilen sich Havertz (3.630.000, 20), Kohr (1.960.000, 20) und L. Bender (3.640.000, 20) mit je 20 Punkten, wobei Havertz und Bender aktuell in besserer Form sind als Kohr. Bei den Leverkusenern ist punktetechnisch als ebenfalls noch einiges an Luft nach oben.

Fazit Mittelfeld: Vorteil RB Leipzig – Letztlich macht ein starker Marcel Sabitzer den Unterschied, wirklich überragend funktionierte in dieser Saison bisher jedoch keines der beiden Teams im Mittelfeld.

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Sturm

In der Offensive sind beide Teams auf ihre Weise erstklassig aufgestellt. Bayer Leverkusen überzeugt mit einem breiten Kader, zumindest im Sturm. Admir Mehmedi (2.380.000, 33) startete nicht nur wegen seines Treffers gegen den FC Bayern München fulminant in die Saison, dann übernahmen vor allem Neuzugang Alario (5.940.000, 22) und Volland (6.860.000, 44) sowie die beiden Youngster Brandt (5.910.000, 47) und Bailey (7.950.000, 51) die Rollen im Rampenlicht des Werkclubs – und dann gibt es da auch Bellarabi (2.710.000, 21) und Pohjanpalo (810.000, 11), die an sich selbst ebenfalls den Anspruch stellen dürften, auf noch mehr Spielzeit zu kommen. Herrlich kann stets praktisch gleichwertiges Personal von der Bank bringen, worum ihn viele andere Trainer beneiden werden – jedoch ist dies auch eine schwierige Aufgabe, schließlich soll keiner seiner Spieler eine Grundunzufriedenheit entwickeln. Bisher ist die Stimmung im Team gut – alles andere würde aktuell auch verwundern, schließlich hat B04 nun schon seit sechs Bundesligaspielen nicht mehr verloren.

Ganz so breit ist RB Leipzig im Sturm zwar nicht aufgestellt, dafür stimmt die Qualität der vorhandenen Stürmer. Das Aushängeschild der Bullen ist Timo Werner (11.970.000, 52), der sich inzwischen zum gesetzten Nationalstürmer gemausert hat. Nach einem bärenstarken Saisonstart ist der Ex-Stuttgarter ein wenig abgetaucht, ist zuletzt aber wieder besser in Tritt gekommen. Sein Sturmpartner der letzten Saison war Yussuf Poulsen (4.460.000, 13), der mit Jean-Kevin Augustin (7.450.000, 45) ein echtes Kaliber als Konkurrent vor die Nase gesetzt bekommen hat. Während Poulsens Punkteausbeute in der laufenden Saison noch etwas stockt, ist Augustin längst eingeschlagen. Es bleibt abzuwarten, ob der Youngster seine herausragende Form durch die Saison bringen kann oder ob Poulsen sich seinen Stammplatz zurückerkämpft.

Fazit Sturm: Unentschieden – in der Breite ist Leverkusen besser aufgestellt, ein Werner oder Augustin muss sich hinter Brandt, Bailey und Co. aber keineswegs verstecken.

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Autor: Markus Teschner

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