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Die Meisterschaft ist gelaufen und Bayern konzentriert sich demnach auf Champions League und Pokal. Ein Problem für Comunio-Manager, denn es lässt sich kaum vorhersehen, wer in der Bundesliga überhaupt spielt.

Mit 19 Punkten Vorsprung auf Platz zwei hat Bayern die Meisterschaft bereits in der Tasche. Bei noch elf verbleibenden Spielen müsste der Rekordmeister schon mindestens sieben Mal Punkte lassen, um sich die Butter noch vom Brot nehmen zu lassen. Ein unrealistisches Szenario. Logisch, dass der volle Fokus jetzt dem DFB-Pokal, vor allem aber der Champions League gilt. In den Pokalwettbewerben wird Jupp Heynckes seine beste Elf auf den Rasen schicken. In der Bundesliga wird es vor und nach diesen Spielen zu großen Rotationen kommen.

Rotation verunsichert Manager, die auf Bayern-Spieler setzen

Dabei ist selbst der ewig gesetzte Robert Lewandowski betroffen. Die Torjägerkanonen hat er praktisch schon sicher und mit Sandro Wagner gibt es jetzt adäquaten Ersatz im Sturmzentrum. Wer sich einen Lewandowski für aktuell mehr 16 Mio. Euro leistet, den wird das sicher verunsichern.

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Und weil inzwischen – mit Ausnahme von Manuel Neuer – alle Spieler im Kader wieder fit sind, muss Heynckes alleine schon rotieren, um die Stimmung in der Truppe aufrecht zu erhalten. Dabei wird es sogar zu Härtefällen kommen: James Rodriguez oder Kingsley Coman waren gegen Wolfsburg beispielsweise erst gar nicht im Kader. Sebastian Rudy, Juan Bernat und Thiago fehlten gegen Besiktas. Wenn Arturo Vidal nach seiner Gelbsperre in der Bundesliga zurückkehrt, müssten aktuell gleich drei Stars auf die Tribüne.

Chance für Rudy, Bernat und Co.

Man kann schwer davon ausgehen, dass die beste Elf, die Jupp Heynckes derzeit im Kopf hat, gegen Besiktas auf dem Rasen stand. Es deutet sich zum Beispiel an, dass der Bayern-Coach in wichtigen Spielen bedingungslos auf James und Thomas Müller setzt, nicht jedoch auf Robben und Ribery. Man kann den Spieß aber auch umdrehen: Wer nicht gegen Besiktas in der Startelf stand, hat gute Chancen am kommenden Wochenende gegen Hertha aufzulaufen. Heynckes änderte seine Startelf in der Champions League im Vergleich zum Bundesliga-Spiel gegen Wolfsburg gleich auf neun Positionen. Nur Javi Martinez und Sven Ulreich starteten in beiden Spielen.

In der Bundesliga ergeben sich gerade deshalb Chancen für den zweiten Anzug. Vor allem aktuell für Bayern-Verhältnisse noch recht günstige Spieler wie Sebastian Rudy, Sandro Wagner, Rafinha oder Juan Bernat (alle mit Marktwert zwischen 2 und 4,6 Mio.) dürften von der Rotation profitieren. Dasselbe gilt für Corentin Tolisso und Niklas Süle, die jedoch erst ab 6 Mio. Euro zu haben sind. Alle genannten Spieler punkteten trotz des über weite Strecken eher durchschnittlichen Auftritts der Bayern in Wolfsburg sehr solide.

Lewandowski halten oder abgeben?

Nun wäre es aber zu einfach zu sagen: Unter der Woche spielt Bayern mit der A-Elf, am Wochenende mit der B-Elf, denn: Das Achtelfinal-Rückspiel in Istanbul findet erst in drei Wochen statt, das DFB-Pokal-Halbfinale in zwei Monaten. In der Zwischenzeit muss Heynckes also auch sein bestes Personal auf den Platz schicken, damit alles im Flow bleibt. Wer aber letztlich an den kommenden Spieltagen in der Bundesliga wirklich auflaufen wird, dürften höchstens Leute wissen, die einen engen Draht zum Bayern-Trainer haben.

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Doch die aktuelle Spielzeit lehrt auch: Die Bayern-Stars müssen nicht immer spielen, um zu ihren Punkten zu kommen. Vor allem im Fall Robert Lewandowski sollte man Geduld bewahren: Selbst mit einer Einwechslung in der 79. Minute kam der Pole am 23. Spieltag noch auf 7 Punkte. Und so Mancher wird sich vielleicht erinnern, dass Lewandowski als Joker auch schon mal einen Fünferpack geschnürt hat. Hier raten wir also von einem Panik-Verkauf derzeit noch dringend ab.

 

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Autor: Karol Herrmann

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