Es war sicher keine gute Woche für Werder Bremen. Auf die dumme Niederlage gegen den FC Ingolstadt folgte am Dienstag die nächste Pleite gegen Aufsteiger Darmstadt 98. Zu allem Überfluss leisteten sich der SVW noch zwei unnötige Platzverweise. Wer rückt jetzt nach? Comunioblog analysiert die Lage.

Defensives Mittelfeld

Hier ist eigentlich Philipp Bargfrede gesetzt. Doch der ehemalige U21-Nationalspieler leistete sich in der Nachspielzeit gegen Ingolstadt einen extrem dämlichen Platzverweis und erhielt eine Sperre von drei Spielen. In der Vergangenheit setzte Trainer Viktor Skripnik in der Regel auf Felix Kroos als Ersatz für Bargfrede, gegen Darmstadt gab er aber Alejandro Galvez den Vorzug. Der spanische Innenverteidiger agierte sehr defensiv und gab mitunter einen dritten zentralen Verteidiger. Diese Ausrichtung war sicher dem Auswärtsspiel geschuldet und könnte im Heimspiel gegen Leverkusen wieder anders aussehen. Ob dann aber Kroos randarf, muss man sehen. In Darmstadt wurde ihm am Ende sogar Nachwuchsmann Lukas Fröde vorgezogen. Kroos schmorte 90 Minuten auf der Bank.

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Halbpositionen

Auf der rechten Seite bleibt alles wie gehabt. Kapitän Clemens Fritz ist gesetzt. Etwas schwieriger wird es auf der Gegenseite. Dort spielte bis zum Wochenende Ulisses Garcia, aber der Schweizer zog sich einen Zehenbruch zu und fällt rund zwei Wochen aus. Weil Zlatko Junuzovic nach seiner Erkrankung noch nicht wieder bei 100 Prozent war, saß der Österreicher in Darmstadt erst nur auf der Bank. Ansonsten hätte der Freistoßspezialist wohl die vakante Position übernommen, auch wenn er zuletzt eher auf der Zehn agierte. So durfte Janek Sternberg ran. Der Ex-Hamburger ist die defensive Variante und mit Sicherheit auch gegen Leverkusen eine Option. Auch Kroos könnte da spielen und mit seiner Passsicherheit einen Vorteil vor Sternberg haben, der mehr über den Kampf kommt.

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Spielmacher

Junuzovic muss nach der Gelb-Roten Karte (Stichwort: unnötig) von Fin Bartels wieder als Spielmacher ran. Die Variante mit Maximilian Eggestein oder Levent Aycicek auf der Zehn und dem Ex-Austria-Spieler auf der Halbposition ist nach den zuletzt gezeigten Leistungen und der Rückstufung der Youngster in die zweite Mannschaft nicht realistisch. Auch Claudio Pizarro dürfte noch keine Startelf-Option sein. Der Stürmer könnte ansonsten durchaus auch den Zehner geben. Eine weitere Option wäre Levin Öztunali, aber die Leverkusener Leihgabe konnte sich zuletzt ebenfalls nicht aufdrängen.

Mögliche Aufstellung:

Wiedwald – Gebre Selassie, Lukimya, Vestergaard, S. Garcia – Galvez, Fritz, Kroos, Junuzovic – Ujah, Johannsson

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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