Keylor Navas ist dreimaliger Champions League-Gewinner - aber unter den Topkeepern eher ein Schnäppchen

Foto: © imago /Focus Images
Guter Torwart ist teuer und spült kräftig Punkte aufs Konto. Wir fassen zusammen, welche Keeper richtig ins Geld gehen, wenn du deine Kiste so richtig vernageln willst!

Keylor Navas (Kolumbien, 3.570.000)

Dreifacher Champions League-Gewinner und trotzdem unter den Spitzenkeepern ein Schnäppchen? Kolumbiens Keylor Navas genießt bei weitem nicht den Respekt, der andere Kollegen aus der Spitzengruppe der internationalen Top-Torhüter entgegen gebracht wird. Der Grund: Der Kapitän der Los Cafeteros schwankt in seinen Leistungen zwischen Genie und Schlampigkeit, ein fataler Bock ist immer wieder drin. Aber eben auch echte Weltklasseleistungen, wie der FC Bayern im Halbfinale der Champions League lernen mussten. Erwischt Navas einen guten Tag, gehört er ohne Zweifel in die Kategorie der Topleute! Zuletzt gegen England patzte der 31-Jährige mal wieder.

Marc-André ter Stegen (Deutschland, 3.940.000)

Kein Zweifel: Marc-André ter Stegen hat sich in den vergangenen beiden Jahren endgültig zu einem Weltklassetorwart entwickelt, die spanischen Medien schreiben den ehemaligen Gladbacher regelmäßig in eine Liga mit Barca-Klubkollege Lionel Messi, wenn es um die Bedeutung für den spanischen Meister geht. In Deutschland reicht das allerdings bei der anstehenden Weltmeisterschaft noch nur für einen Platz auf der Bank, da der gerade noch rechtzeitig genesene Manuel Neuer als Nummer 1 nach Russland fahren wird. Das hat Bundestrainer Joachim Löw unmissverständlich klar gemacht.

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Alisson (Brasilien, 5.440.000)

Der Mann mit dem klangvollen Namen Alisson Ramsés Becker, in der Regel etwas weniger sperrig Alisson genannt, soll u.a. dafür sorgen, dass sich ein ähnliches Debakel wie im Halbfinale der Heim-WM nicht wiederholt. Und bei allem Respekt für den damals so unglückseligen Julío César: Alisson, der seit 2016 für die Roma spielt, bedeutet für den fünfmaligen Weltmeister tatsächlich einen Qualitätsschub im Kasten.

Der 25-Jährige kassierte in der vergangenen Saison in 37 Serie A-Spielen nur 28 Gegentore und hielt seinen Kasten 17-mal sauber. Kein Wunder, dass Alisson bei diversen internationalen Topklubs auf dem Einkaufszettel stehen soll, sein aktueller Marktwert wird mit 60 Millionen Euro taxiert. Bei Comunio2018 reicht es immerhin für Platz fünf unter den teuersten Keepern der Weltmeisterschaft.

Thibaut Courtois (Belgien, 5.790.000)

Das wird spannend: Belgiens Torwart Thibaut Courtois spielt in Russland nicht nur für sein Land, sondern auch in ganz eigener Sache. Ende Mai brach Courtois´ Arbeitgeber Chelsea die Gespräche über eine Verlängerung des noch bis 2019 gültigen Vertrages ab, die Zeichen stehen auf Verkauf. Der 26-Jährige spielt also in Russland vor, um sich für einen neuen großen Klub in Stellung zu bringen. Dabei ist das eigentlich gar nicht nötig, denn die Qualitäten des Keepers sind nach sechs Jahren auf der Insel und einem bei Atlético Madrid natürlich bekannt.

Entsprechend soll Courtois für den Sommer auch bei Atlético-Lokalrivale Real Madrid auf dem Zettel. Chelsea wiederum soll bei – siehe oben – Brasiliens Alisson in den Startlöchern stehen. Nach der WM wird ein spannendes Torwart-Domino in Gang gesetzt werden.

Hugo Lloris (Frankreich, 6.030.000)

Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive gewinnt Meisterschaften. Ob diese gut abgehangene Sportweisheit auch für Weltmeisterschaften gilt? Wenn ja, hat Vize-Europameister Frankreich sehr gute Karten, dank ihrer Premiumoffensive um Griezmann und Co. nicht nur einige Spiele in Russland zu gewinnen, sondern am Ende auch den Titel zu holen. Denn mit Hugo Lloris hat die Équipe Tricolore einen starken Keeper in den eigenen Reihen, der an guten Tagen zu den allerbesten seines Fachs gehört.

Der 31-Jährige, seit 2008 im Nationalteam, wird bei der Weltmeisterschaft am zweiten Vorrundenspieltag sein 100. Länderspiel bestreiten – und es ist gut möglich, dass noch einige dazu kommen werden. Ein bisschen traurig: Trotz konstant starker Leistungen steht bisher lediglich ein Titel im Seniorenbereich in der Vita von Lloris: Französischer Pokalsieger 2012 mit Olympique Lyon. Da würde sich ein Weltmeistertitel schon noch ganz gut machen. Im letzten Testspiel vor der Reise nach Russland (1:1 gegen England) patzte der Kapitän jedoch.

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Manuel Neuer (Deutschland, 7.020.000)

Von 0 auf über sieben Millionen in einer Woche Vorbereitung: Manuel Neuers Comeback nach einer Mittelfußverletzung, die den Bayern-Torwart beinahe die komplette Saison kostete, ist eine große ökonomische Erfolgsgeschichte. Dass die Nominierung des 32-Jährigen auch sportlich eine gute Idee ist, lässt sich nach den ersten Trainingseindrücken und Testspielen schon erahnen, eine endgültige Bestätigung wird es erst nach den ersten Spielen auf internationalem Wettkampfniveau geben. Fakt aber ist: Der vierfache Welttorhüter fährt als Nummer 1 der deutschen Nationalmannschaft nach Russland.  

David De Gea (Spanien, 9.470.000)

Der aktuell wahrscheinlich beste Torwart der Welt ist bei Comunio2018 auch der teuerste: ManUniteds David de Gea soll für Spaniens Generation nach Iniesta, Xabi Alonso, Xavi, Casillas und Co. die Kohlen aus dem Feuer holen. Und die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn de Gea ist seit Jahren nicht nur spektakulär unterwegs, sondern auch gleichbleibend konstant auf sehr hohem Niveau. Deshalb wird de Gea regelmäßig überall dort gehandelt, wo man bereit ist, für einen Torwart mächtig tief in die Tasche zu greifen. Aktueller Interessent: Das große Real Madrid. Vorerst steht jedoch die Weltmeisterschaft bevor. Und da soll es für Spanien mal wieder richtig weit gehen.

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Autor: Till Erdenberger

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