Mario Götze traf auch heute wieder.

Foto: © imago / Team2
Die letzten beiden Testspiele der Länderspielpause liefern kaum Rückschlüsse auf eventuelle Kniffe am Wochenende. Das hat ganz unterschiedliche Gründe. Immerhin: Ein Dortmunder bleibt auf Kurs – auch für Samstag?

DJK Vilzing – 1.FC Nürnberg 0:5 (0:1)

Tore: 0:1 Knöll (24.), 0:2 Salli (48.), 0:3 Kubo (53.), 0:4 Rhein (62.), 0:5 Salli (66.)

Aufstellung 1. Halbzeit: Mathenia – Valentini, Margreitter, Mühl, Bauer – Petrak – Tillman, Pereira, Tillman, Palacios – Knöll

Aufstellung 2. Halbzeit: Bredlow – Rhein, Jäger, Ewerton, Leibold – Fuchs – Misidjan, Kubo, Kerk, Salli – Zrelak

Comunio-Check: In Nürnberg müssen sie vor dem Wochenende ein paar Personalien klären: Außenverteidiger Tim Leibold ist nach seiner Notbremse aus dem Spiel in Leipzig für ein Spiel gesperrt, dazu pfeifen die Spatzen einen Wechsel zwischen den Pfosten vom Dach. Und dann ist da noch die Rückkehr von Ewerton, der schnell wieder einen Platz in der zuletzt auswärts löchrigen Abwehr einnehmen könnte. Das Testspiel beim Bayernligisten aus Vilzing beantwortete nur die einfachste Frage: Robert Bauer wird Leibold gegen die TSG Hoffenheim in der Viererkette vertreten. Rückschlüsse auf die Besetzung der weiteren Positionen lieferte der vor allem in der zweiten Halbzeit gute Test dagegen nicht. Zwar durfte Christian Mathenia im Tor beginnen, zur zweiten Halbzeit schickte Club-Trainer Michael Köllner dann aber wieder Fabian Bredlow aufs Feld. In der Innenverteidigung begann dagegen der angezählte Lukas Mühl, „Neuzugang“ Ewerton übernahm dann nach der Halbzeit. „In der ersten Halbzeit hat es noch ein bisschen gehakt, nach der Pause haben wir mehr Tiefe in unserem Spiel gefunden. Es war ein guter Test. Dass sich heute mit Ewerton, Kerk, Zrelak und Salli wieder einige Spieler zurückgemeldet haben, freut uns natürlich besonders“, resümierte Köllner hinterher. Der angesprochene Edgar Salli traf dann auch gleich doppelt. 

Spielplan-Analyse: Nürnberg, Freiburg, Augsburg
Das erste Opfer des wiedergenesenen Alfred Finnbogason: Der SC Freiburg

Das mittlere Tabellendrittel leiten ein Aufsteiger, ein traditioneller Abstiegskandidat und eine Truppe ein, denen man noch einen Ticken mehr zugetraut hätte. Wo geht die Reise für den Club, Freiburg und Augsburg kurzfristig hin?

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Alemannia Aachen – Borussia Dortmund 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 Wanner (9.), 0:2 Ametov (25.), 0:3 Götze (67.), 0:4 Philipp (76.)

Aufstellung: Hitz – Toljan (46. Rode), Toprak (60. Sechelmann), Pieper, Wanner – Weigl (79. Konaté), Dahoud – Ametov (62. Baxmann), Götze, Burnic – Philipp

Comunio-Check: Pieper, Wanner, Ametov, Mory Konaté, Burnic, Sechelmann, Baxmann: Der durch zahlreiche Länderspielabstellungen dezimierte BVB schickte beim Testgastspiel beim ehemaligen Bundesligisten aus Aachen eine ganze Menge Personal aus der zweiten oder dritten Reihe ins Rennen . und dazu mit Götze, Weigl, Toprak, Toljan, Dahoud und Philipp Spieler mit Ambitionen auf ordentlich Einsatzzeit in der Bundesliga. Und die Mischung, die die Co-Trainer Stefes und Terzic in Abwesenheit des mit Rückenschmerzen daheim gebliebenen Lucien Favre ins Rennen schickten, funktionierte prächtig. Wanner und Ametov schossen die Halbzeitführung heraus, Götze und der in der Bundesliga bisher vor dem Tor unglückliche Maximilian Philipp machten im zweiten Durchgang den Deckel drauf. Ex-Weltmeister Götze, zuletzt mit einem Treffer bei seinem ersten Bundesligaeinsatz seit Längerem, durfte als Kapitän auch den Spielmacher im 4-2-3-1 geben.

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Autor: Till Erdenberger

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