Nürnberg trifft viermal, Neuzugang Timothy Tillmann ging allerdings leer aus

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Nürnberg dreht sein sechstes Testspiel, ein Comebacker trifft und der 1.FSV Mainz 05 verliert gegen die Engländer in deren neuester Lieblingsdisziplin_ Dem Elfmeterschießen.

TSV 1860 Rosenheim – 1.FC Nürnberg 1:4 (1:3)

Aufstellung 1. Hälfte: Mathenia – Margreitter, Löwen, Medic – Goden, Fuchs, Kerk (29. Rhein), Leibold – Tillman, Ishak, Zrelak

Aufstellung 2. Hälfte: Bredlow – Jäger, Rhein, Mühl – Valentini, Behrens, Petrak, Bauer – Salli, Knöll, Palacios

Tore: 1:1 Kerk (28.), 1:2 Ishak (35.), 1:3 Zrelak (40.), 1:4 Valentini (70.)

Comunio-Check: Überzeugender Testspielauftritt des Glubb: Gegen den bayerischen Regionalligisten TSV 1860 Rosenheim siegte die Mannschaft von Michael Köllner mit 4:1. Nach einem Stotterstart – der unterklassige Gegner ging nach einem von Keeper Mathenia verschuldeten Foulelfmeter in der 10. Minute in Führung – drehte der Bundesligist auf und schoss einen lockeren Sieg heraus. Den Ausgleich erzielte in der 28. Minute der lange verletzte Kerk, der verabredungsgemäß zwei Minuten später das Feld verließ. Noch vor der Halbzeit drehten die Stürmer Ishak und Zrelak das Spiel endgültig zu Gunsten der Franken, die insgesamt starke erste 45 Minuten absolvierten. Sah auch der Trainer so: „Ich bin zufrieden. Was wir in Phasen sehen wollten, konnten wir gut erkennen, auch wenn wir natürlich in den letzten Tagen unseren Tribut gezollt haben“, kommentierte Köllner das Gesehene und Enrico Valentini, der Torschütze zum Endstand, assistierte: „Wir kamen nach dem Rückstand super zurück, haben dann im zweiten Durchgang etwas nachgelassen. Da hat man dann auch die Müdigkeit gemerkt.“

Bemerkenswert: Köllner schickte seine Formationen jeweils zum Start jeder Halbzeit zunächst im 3-4-3 aufs Feld, stellte dann nach einigen Minuten auf einen Zweimannsturm mit einem Offfensiven dahinter um, um dann schließlich das Spiel mit einem 4-1-4-1 zuende zu bringen. „Das ist gerade nach den hohen Belastungen der Vortage für die müden Köpfe nicht einfach gewesen, sich da umzustellen.“

West Ham United – 1.FSV Mainz 05 1:1 (0:0) (7:6 n.E.)

Aufstellung: Zentner (70. Müller) – Donati, Bungert (60. Bell), Niakhaté (46. Gürleyen), Bussmann – Baku, Kunde Malong (60. Quaison), Maxim (46. Mateta) – Onisiwo (60. Burkardt), Ujah (60. Brosinski), Holtmann (60. De Blasis)

Tore: 1:1 Quaison (79.)

Comunio-Check: Eine interessante Testpartie hat der 1.FSV Mainz 05 heute hinter sich gebracht: In einem munteren Spiel bei fiesen Temperaturen unterlagen die Rheinhessen West Ham United, das bereits am zweiten Augustwochenende in ihre Premier League-Saison startet. 05-Trainer Sandro Schwarz probierte dabei zwei unterschiedliche Formationen aus und schichte seine Mannschaft zunächst im 4-3-3 aufs Feld, um in der zweiten Halbzeit dann auf das „klassische“ 4-4-2 umzustellen. Der Bundesligist zeigte trotz der intensiven Trainingseinheiten im Trainingslager in Bad Häring eine überraschend stabile Leistung, kämpfte jedoch immer wieder auch mit individuellen Fehlern – besonders und erneut der hochgehandelte Neuzugang Niakhaté in der Innenverteidigung.  „Angesichts der Müdigkeit war es ein gutes Testspiel. Wir haben die Trainingsschwerpunkte sehr gut umgesetzt. Die Systemumstellung nach der Pause war auch dem vorhandenen Personal und der Belastungssteuerung geschuldet.In der Schlussphase haben wir eine gute Mentalität gezeigt und uns gegen die Niederlage gestemmt“, zeigte sich Schwarz dennoch zufrieden.

In der 79. Minute hatte der engagierte Robin Quaison, der in den Testspielen bisher noch gar nicht groß in Erscheinung getreten war, ausgeglichen, im Elfmeterschießen um den Betway-Cup scheiterten schließlich De Blasis und Bussmann vom Punkt.

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Autor: Till Erdenberger

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