2x60 Minuten ging es heute für Hannover intensiv zur Sache

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Die Bundesligisten blieben heute bei ihren Tests sieglos. Während der Pokalsieger torlos verlor, trafen für Hannover 96 immerhin zwei Neue. Wir sagen, wer Werbung in eigener Sache machen konnte.

Wolfsberger AC – Hannover 96 3:2 (2:1)

Tore: 1:1 Asano (49.), 2:2 Wood (71./FEM)

Aufstellung 1. Hälfte: Tschauner, Albornoz, Anton, Asano, Bakalorz, Füllkrug, Haraguchi, Sarenren Bazee, Sorg, Walace, Wimmer

Aufstellung 2. Hälfte: Esser, Bebou, Elez, Fossum, Korb, Maina, Ostrzolek, Schwegler, Weydandt (95. Dierßen), Wood, Wimmer

Comunio-Check: Im Dauertest über 2×60 Minuten ging den Niedersachsen kurz vor Schluss die Luft aus und das Spiel noch verloren – und so steht nach dem sechsten Testspiel die erste Niederlage der Saisonvorbereitung. Der Wolfsberger AC, Erstligist aus Österreich, der bereits am vergangenen Wochenende in seine Saison gestartet ist, ging dreimal in Führung, zweimal konnten die Neuzugänge Asano und Wood (der einen an ihm verursachten Foulelfmeter versenkte) kontern.

Besonders in der ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft von André Breitenreiter, der die Seinen im 4-2-3-1 auf den Platz geschickt hatte, eine engagierte Leistung, vor allem Füllkrug hätte einmal, eher zweimal treffen können. Nach dem zweiten Ausgleich verflachte die Partie jedoch sichtbar und plätscherte lange seinem späten Ende entgegen – bevor die Österreicher noch den Siegtreffer erzielten und der Schiedsrichter vier Minuten zu früh abpfiff.

Eintracht Frankfurt – FC Empoli 0:2 (0:1)

Tore: 0:1 Caputo (38.), 0:2 Caputo (63., HE.)

Aufstellung: Wiedwald – Abraham (63. Russ), Hasebe (63. Falette), Ndicka (63. Beyreuther) – Chandler (63. Da Costa), Torró (63. Fernandes), de Guzman (63. Allan), Willems (63. Blum) – Geraldes (63. Fabián), Gacinovic (63. Paciencia) – Jovic (75. Haller)

Comunio-Check: Einen intensiven Test mit einem unbefriedigenden Ergebnis hat die Frankfurter Eintracht heute absolviert. Unbefriedigend vor allem, weil das 0:2 nicht die wahren Kräfteverhältnisse gegen den Serie A-Aufsteiger wieder spiegelt. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Hessen ein dickes Chancenplus, alleine Jovic hatte die Führung zweimal auf dem Fuß bzw. dem Kopf, scheiterte aber jeweils aussichtsreich. In der 37. Minute nutzte Empolis Torjäger Caputo dann direkt die erste richtige Gelegenheit für die Italiener, die die spannend zusammen gestellte Dreier-Abwehrkette mit Abraham, Hasebe und Neuzugang Ndicka zugelassen hatte.

Apropos „Neuzugang“: Francisco Geraldes – jüngste Neuverpflichtung am Main – durfte von Beginn an ran und seine ersten 63 Minuten für die Eintracht absolvieren, ohne allerdings grob auffällig zu werden. Wie überhaupt die zweite Hälfte die schwächere war aus Sicht des Pokalsiegers, dem man die intensive Vorbereitungsphase immer mehr anmerkte. Entsprechend kam Empoli besser ins Spiel und Caputo durfte einen von Ndicka verursachten Foulelfmeter zum Endstand versenken. Eine Schlussoffensive brachte noch einige sehenswerte Versuche aus der Distanz, aber keine Veränderung am Ergebnis mehr.

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Autor: Till Erdenberger

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