Einer der Wolfsburger Torschützen des Tages: Wout Weghorst

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Die Wölfe bleiben hungrig, die Fortuna muss langsam mal mit dem Toreschießen beginnen und beim VfB überzeugt vor allem einer. Wer? Das verraten wir in unserem Testspiel-Roundup des Tages.

Fortuna Düsseldorf – KFC Uerdingen 1:1 (0:0)

Tore: 1:1 Bormuth (71.)

Aufstellung: Theißen – Zimmermann, Bormuth, Gießelmann, Contento (46. Morales) – Usami, Bodzek, Stöger, Lovren (76. Nielsen) – Raman (71. Kujovic), Karaman

Comunio-Check: Ein kurzfristig angesetzter Test, der beiden Trainern weitestgehend Spaß gemacht haben dürfte: Beide Teams zeigten eine engagierte Leistung, die Fortuna kam vor allem in der ersten Hälfte zu zahlreichen, auch guten Gelegenheiten, ließ aber die Effizienz vermissen, die dringend her muss, will man in der Bundesliga bestehen. Der nach längerer Verletzung und verpasster Vorbereitung wieder fitte Takashi Usami hätte zweimal treffen können, Raman und Karaman scheiterten ebenso an sich oder KFC-Keeper Vollath, wie Matthias Zimmermann oder Davor Lovren. So musste Innenverteidiger Bormuth per Kopf das Düsseldorfer Tor des Tages erzielen. 

VfL Wolfsburg – FC Erzgebirge Aue 3:1 (2:0)

Tore: 1:0 Tisserand (27.), 2:0 Weghorst (34.), 3:1 Ginczek (55.)

Aufstellung: Pervan – Verhaegh, Bruma, Tisserand, Roussillon (46. Jung) – Camacho (46. Knoche) – Gerhardt, Arnold (46. Seguin) – Stefaniak – Weghorst (68. William), Ginczek

Comunio-Check: Wow, das war doch eine runde Sache heute Nachmittag für den mit zwei Siegen optimal in die Saison gestarteten VfL Wolfsburg. Gegen den Zweitligisten aus dem Erzgebirge feierte man nicht nur einen weiteren Erfolg, sondern auch die Rückkehr von Macel Tisserand. Der Verteidiger erzielte nach rund viermonatiger Verletzungspause sogar selbst die Führung. Außerdem erfolgreich für den aktuellen „Bayernjäger“: Die Doppelspitze, bestehend aus Wout Weghorst und Daniel Ginczek. Bruno Labbadia dürfte sich gefreut haben zu sehen, dass man die beiden teuren Neuzugänge durchaus auch zusammen bringen kann, anstatt wie zuletzt in der Bundesliga als zentrales Glied einer offensiven Dreierreihe. 

SpVgg Greuther Fürth – VfB Stuttgart 1:3 (45 Minuten)

Tore: 0:1 Gomez (4.), 0:2 Gomez (27.), 1:3 Gentner (44.)

Aufstellung: Zieler – Beck, Sarpei, Badstuber, Insua – Thommy, Castro, Aogo, Gentner – Gonzalez – Gomez

SG Sonnenhof Großaspach – VfB Stuttgart (45 Minuten) 0:2

Tore: 0:1 Thommy (39.), 0:2 González (42.)

Aufstellung: Grahl – Beck, Badstuber (28. Colinge), Aidonis, Aogo (14. Frölich) – Gentner (28. Lockl), Sarpei, Castro, Thommy – Gonzalez – Gomez (20. Dajaku) 

Comunio-Check: In der Bundesliga steht der VfB nach zwei Spieltagen noch tor- und punktlos da, beim „Drei-Ligen-Cup“ schoss sich – das werden sie bei den Schwaben hoffen – der Torjäger warm: Mario Gómez traf in den ersten 45 Minuten gegen den Zweitligisten aus Fürth doppelt und weiß spätestens jetzt wieder, wo das Tor steht. Vor dem Südwest-Duell gegen den ebenfalls mit null Punkten gestarteten SC Freiburg ist das schon lebenswichtig, um einen fundamentalen Fehlstart des durchaus ambitioniert in die Saison gegangenen VfB zu verhindern.

Ansonsten wurde der Bundesligist seiner Favoritenrolle gerecht, schlug in jeweils 45 Minuten sowohl den Zweitligisten als auch Drittligist und Gastgeber Großaspach durch konzentrierte Leistungen, allerdings ohne vor allem in der zweiten Partie zu glänzen.

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Autor: Till Erdenberger

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