Gut gemacht, Kollege! Rouwen Hennings und Marvin Duksch trafen jeweils doppelt.

Foto: © imago / Eibner
Mit dem Test gegen die Eisbachtaler Sportfreunde meldet sich Fortuna Düsseldorf zurück in der Bundesliga. Mit vielen Toren, aber ohne Trainer. Wir sagen, wie es war und wo´s Probleme gibt.

Eisbachtaler Sportfreunde – Fortuna Düsseldorf 1:9 (1:5)

Aufstellung 1. Halbzeit: Rensing – Zimmer, Hoffmann, Bormuth, Contento – Bodzek, Barkok – Raman, Nielsen – Hennings, Duksch

Aufstellung 2. Halbzeit: Rensing – Gül, Ayhan, Gießelmann, Siadas – Lovren, Duman, Sobottka, Stöger – Kujovic, Karaman

Tore: 0:1 Duksch (7.), 1:2 Duksch (17.), 1:3 Hennings (28.), 1:4 Raman (30.), 1:5 Hennings (39.), 1:6 Duman (59.), 1:7 (78.), 1:8 (81.) Karaman, 1:9 Kujovic (87.)

Comunio-Check: Gelungener erster Test unter denkbar unangenehmen Vorzeichen für Fortuna Düsseldorf: Gestern mussten sich mit Alfredo Morales, Emmanuel Iyoha, Anderson Lucoqui, Oliver Fink und Torwart Raphael Wolf noch fünf Spieler krank abmelden, die allesamt heute Abend nicht mitmischen konnten. Der Aufsteiger besiegte, geschwächt durch den im Teamhotel grassierenden Magen-Darm-Virus und entsprechend abwesendem Trainer Friedhelm Funkel, den Sechstligisten Eisbachtaler Sportfreunde klar.  Neuzugang Duksch erzielte unter den Augen von Co-Trainer Thomas Kleine zwei Treffer, mit Kenan Karaman traf dazu ein weiterer Neuzugang doppelt.

Kleine schickte sein Team im 4-4-2 mit den Neuzugängen Duksch und Außenverteidiger Diego Contento aufs Feld, auffällig suchte seine Mannschaft den Weg über die Außenbahnen, zahlreiche Diagonalbälle und Spielverlagerungen waren das Mittel seitens der Rheinländer. Entsprechend häufig klingelte es nach gelungenen Spielzügen über Außen. Co-Trainer Kleine dürfte also einiges Erfreuliches an seinen kränkelnden Chef gefunkt haben.

Zahlreiche gelungene Spielzüge, konsequente Chancenverwertung und in Hennings, Duksch und Karaman drei treffsichere Offensivkräfte, die ihre Qualitäten allerdings auch gegen fünf Klassen höher eingestufte Gegner zeigen müssen. Sonst wird es für die Fortuna eng. In die Hosen machen muss sich nach diesem gelungenen Start jedoch niemand. Magen-Darm hin, Bundesliga her.

Einen Kritikpunkt muss sich „Team zweite Halbzeit“ mit den Neuzugängen Karaman und Stöger gefallen lassen: Rund ums erste Tor plätscherte das Spiel (zu) lange etwas vor sich hin, erst als den Amateuren sichtbar die Beine schwer wurden, ging das Tore schießen wieder weiter. Der Ausgleich der Eisbachtaler Sportfreundedürfte dagegen nicht Inhalt einer kritischen Analyse sein: Eibner gelang ein Sensationstor vom linken Strafraumeck, unhaltbar für Torwart Rensing.

Morgen geht das muntere Testen weiter, zunächst steigt der VfL Wolfsburg bei MTV Gifhorn ins Geschehen ein (14 Uhr), abends tritt der 1.FSV Mainz 05 zu seinem schon dritten Vorbereitungsspiel beim VfB Ginsheim an. (19 Uhr)

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Autor: Till Erdenberger

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