Bei bayern udn Comunio aktuell eher außen vor: Niklas Süle!

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Während bei Bayern naturgemäß nicht alle Spieler vom Trainerwechsel profitieren, haben ein Leverkusener und ein Wolfsburger aus unterschiedlichen Gründen schlechte Karten. Einem bereits fünfmal erfolgreichen Stürmer scheinen hingegen die Comunio-Manager nicht zu trauen. Die Marktwert-Flops!

Stand der Marktwerte: 11.10.2017

Admir Mehmedi, Bayer Leverkusen, 4.040.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 19,2 %
Nach der überraschenden Startelfnominierung zum Saisonstart, einem Treffer gegen die Bayern und folgenden 18 Punkten in drei Spielen ging es für Admir Mehmedi steil durch die Decke. Der höchste Punkt seiner Marktwertkurve (6,64 Mio.) ist allerdings längst Geschichte. Der Grund liegt auf der Hand: Zwei mäßigen Partien mit jeweils 2 Zählern folgte ein komplette Pause – und das ausgerechnet vor der Länderspielpause. Momentan kann sich der Schweizer, der mit 33 Punkten nach wie vor als bester Spieler seines Teams firmiert, gerade noch so über der 4-Millionen-Grenze halten. 960.000 (19,2 %) büßte er allein in den vergangenen sieben Tagen ein.

Niklas Süle, TSG Hoffenheim, 4.160.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 19,7%
Gut begonnen hat die 55. Spielzeit der Bundesliga auch für Bayern-Neuzugang Niklas Süle. Der Innenverteidiger war zunächst einer der Gewinner unter Carlo Ancelotti und sammelte bis zum 5. Spieltag in vier Partien 33 Zähler. Mit dem 0:3 bei Paris Saint-Germain änderte sich allerdings einiges. Rufe nach den nichtberücksichtigten DFB-Stammspieler Mats Hummels und Jerome Boateng wurden laut, der italienische Übungsleiter wurde entlassen und Willy Sagnol setzte am 7. Spieltag in Berlin (2:2) auf altbewährte Kräfte. Der Ausgang des Spiels spricht zwar nicht unbedingt gegen Süle, dennoch scheint der 22-Jährige sich vorerst wieder hinter den etablierten Innenverteidigern anstellen zu müssen. Comunio-Managern blieb das nicht verborgen, und so rauschte der Mindestpreis des ehemaligen Hoffenheimers trotz 4 Punkten nach später Einwechslung gegen Hertha um 19,7 Prozent in den Keller.

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Wie in der letzten Woche schafften es einige junge Talente unter die Marktwert-Tops. Unter anderem steigerten sich zwei Mittelfeldspieler aus Frankfurt und Mönchengladbach. Der Fünfte im Bunde könnte ihr Vater sein.

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Yunus Malli, VfL Wolfsburg, 3.020.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 23,7 %
Die Verpflichtung seines Förderers Martin Schmidt brachte ein kurzes Marktwert-Hoch. Inzwischen allerdings ist der Effekt des Trainerwechsels verpufft, Yunus Malli kann beim VfL Wolfsburg einfach nicht durch Punkte überzeugen. Der türkische Nationalspieler, der beim schlussendlichen Ausscheiden seiner Länderauswahl in der Qualifikation für die Weltmeisterschaft in zwei Spielen nur zwölf Minuten ran durfte, droht nach dreimal 2 Minuspunkten auch seinen Stammplatz beim alten Mainzer Kollegen zu verlieren. Bei Comunio verlor der Mittelfeldspieler infolge seiner schwachen Auftritte fast eine Million.

Alles zu den Marktwerten bei Comunio!

Martin Harnik, Hannover 96, 3.950.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 24,9 %
Mit fünf Treffern belegt Martin Harnik gemeinsam mit Timo Werner Platz drei der Torschützenliste. Eigentlich klar, dass man bei Comunio auf einen solchen Torjäger setzen muss. Doch die Manager scheinen dem Braten nicht zu trauen – teilweise zu Recht. Denn zum einen könnte der Höhenflug von Hannover 96 und seinem Topstürmer nach dem 1:2 in Mönchengladbach schon wieder vorbei sein, zum anderen fuhr der 30-Jährige für seine Ausbeute auch deutlich zu wenige Punkte ein. Nur 23 kamen insgesamt zustande. Der Schnitt von 3,29 ist zwar gut, andere Akteure hätten bei fünf Toren aber definitiv mehr Punkte auf der Habenseite. Trifft Harnik nicht, werden seine Leistungen wie bisher zweimal mit Minuspunkten bewertet.

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Im Gegensatz zu "Xavier" lässt das Tief bei Comunio weiter auf sich warten. Dennoch ist eine beunruhigende Tendenz zu erkennen. Von wegen Geschichte wiederholt sich nicht.

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Christoph Kramer, Borussia M’gladbach, 2.600.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 28,4 %
Ein Weltmeister als größter Marktwert-Flop – ja, so was gibt’s. Möglich auch, dass Christoph Kramer seinen Platz für den nächsten globalen Schlagabtausch in Russland endgültig verspielt. Seine Comunio-Noten verhießen in der jüngeren Vergangenheit jedenfalls nichts Gutes. Einem passablen Auftakt mit immerhin durchschnittlich 3 Punkten in vier Spielen folgten mit einer 3,5, einer 4,5 und einer erneuten 3,5 Noten zum Einschlafen. So ist der glücklose Stratege für kein Comunio-Team eine Verstärkung. Nicht überraschend, dass er ein Marktwert-Minus von 28,4 Prozent verzeichnet. Um den Platz neben Kramer auf der Doppelsechs von Borussia Mönchengladbach lieferten sich zwei andere Mittelfeldspieler in der Länderspielpause übrigens ein heißes Stammplatzduell – Ausgang offen. Oder dürfen am Ende doch beide ran? Nicht ganz abwegig, dass Kramer von Dieter Hecking in Bremen eine Pause erhält.

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