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Nach elf Spieltagen haben die meisten Trainer ihre Stammformation oder ihre Rotation längst gefunden und doch gibt es in fast jedem Verein mindestens eine umkämpfte Position. Comunioblog analysiert die spannendsten Stammplatzduelle.

Emil Forsberg vs. Bruma (RB Leipzig)

Forsberg gehört ohne Frage zu den wichtigsten Spielern im Leipziger System. Allerdings versprüht der Schwede noch nicht den Spielwitz der vergangenen Saison. Das könnte natürlich daran liegen, dass er im Sommer eigentlich nach Italien wechseln wollte, ihm dies aber verwehrt wurde. Schließlich ist es noch gar nicht so lange her, dass der Schwede seinen Vertrag langfristig verlängerte.

Mit Bruma hat Forsberg nun auch interne Konkurrenz bekommen. Der Portugiese ist weniger Stratege, sondern mehr Dribbler, macht das aber nach leichter Eingewöhnungszeit sehr gut. Beide liefen bislang neun Mal in dieser Saison in der Bundesliga auf – zeitweise auch gemeinsam. 

Die Scorerwerte sind dabei identisch, die Comunio-Punkte sprechen knapp für Bruma (28 vs. 33). Dennoch dürfte Forsberg in den wichtigen Spielen den Vorzug erhalten, Bruma aber genauso auf Einsatzzeiten kommen. Dem Comunio-Spieler dürfte es schließlich egal sein, ob er seine Punkte gegen Dortmund oder Hannover holt. 

Maximilian Philipp vs. Christian Pulisic (Borussia Dortmund)

Philipp brauchte kaum Anlaufzeit, um sich nach seinem Wechsel in Dortmund zurechtzufinden. 53 Punkte hat der Ex-Freiburger schon auf seinem Konto und ist damit nach Pierre-Emerick Aubameyang und Nuri Sahin drittbester Dortmunder in der laufennden Saison.

Die Comunio-Glückstreffer der Saison

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Matthias Ginter | Abwehr | Borussia Mönchengladbach | 66 Punkte | 7,03 Mio. | Bildquelle: Imago

 

Doch auch Pulisic konnte überzeugen. Der US-Amerikaner steht bei aktuell 42 Zählern und gehört ebenso zum festen Stamm. Der Flügelangreifer kam in allen Bundesliga-Spielen zum Einsatz, Philipp verpasste die letzten beiden. 

Es ist aber klar, dass es genug Spielzeit für beide gibt – zumindest als Einwechselspieler. Da beide Spieler zudem nicht auf eine Seite festgelegt sind, können sie auch beide auflaufen, wenn Andrey Yarmolenko eine Pause bekommt. Beide sind daher klare Kaufempfehlungen. 

Julian Weigl vs. Nuri Sahin (Borussia Dortmund)

Unter dem neuen Trainer Peter Bosz stieg Sahin wieder zum unumstrittenen Führungsspieler auf. Eine Rolle, die er unter Vorgänger Thomas Tuchel eingebüßt hatte. Sahin war das Gesicht des furiosen Saisonstarts. Das lag aber nun einmal auch an der Verletzung von Weigl.

Der Ex-Löwe fiel mit einem Knöchelbruch lange aus und gab am vierten Spieltag sein Comeback. Immerhin 24 Punkte generierte er in den sechs Partien seit seiner Rückkehr. Sahin bringt es auf starke 54 Zähler. Nur einmal standen sie gemeinsam auf dem Platz.

Das zeigt, dass in der Regel nur Platz für einen der beiden ist und da wird deutlich, dass sich das Verhältnis zuletzt zunehmend in Richtung Weigl änderte. Der 22-Jährige scheint leicht die Nase vorn zu haben. Doch auch Sahin dürfte auf genügend Einsätze kommen. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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