Robert Lewandowski ist aus Comunio-Sicht eine sichere Punktebank. Bei Borussia Dortmund hatte er 2010 einen schwierigen Start, doch nun ist er der wohl gefragteste Angreifer Europas.  

Meistens dauert es bei Borussia Dortmund ein ganzes Jahr, bis sich neue Spieler akklimatisiert haben. Das anspruchsvolle Konzept von Trainer Jürgen Klopp verlangt ein Höchstmaß an Disziplin, taktischer Intelligenz und Fitness. Robert Lewandowski hat da keine Ausnahme gemacht.

2010 wechselte der polnische Nationalspieler für 4,5 Millionen Euro von Lech Posen in den Ruhrpott, zuvor hatte er sich in seinem Heimatland zu einem der heißesten Sturmtalente in ganz Europa entwickelt. „Es war der schwierigste Transfer, den wir je auf die Beine gestellt haben, weil die Parteien miteinander verkeilt waren“, sagte Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke damals. Klopp bezeichnete ihn bei der Vorstellung als „spannendsten polnischen Spieler der letzten zehn, fünfzehn Jahre.“

Kompletter Angreifer

In der ersten Saison beim BVB wurde Lewandowski auf Anhieb Deutscher Meister, doch mit Lucas Barrios stand ihm ein verdienter Spieler im Weg, der perfekt in das Offensivspiel der Dortmunder passte. Der Pole kam auf acht Tore, meistens spielte er gar nur auf der Spielmacherposition. Im Sommer verletzte sich Barrios dann im Finale der Copa America – für die Dortmunder Fluch und Segen zugleich.

Lewandowski nutzte das Wissen um seinen vorläufigen Stammplatz aus und entwickelte sich zu einem der besten Stürmer Europas. Er versteht es perfekt, Anspiele aus allen Lagen zu verarbeiten, um dann entweder selber gefährlich zu werden oder seiner Mannschaft das Nachrücken zu ermöglichen. Dabei geschieht alles im höchsten Tempo, die Angriffe geraten über den Polen nur selten ins Stocken. In der Double-Spielzeit erzielte Lewandowski 22 Treffer in der Bundesliga, bei der 5:2-Watschen für den FC Bayern im DFB-Pokal-Finale netzte er dreimal – Werte, die jeden Comunio-User aufhorchen lassen.

Goldwert bei Comunio

Satte 224 Punkte sammelte Lewandowski in der vorangegangenen Spielzeit, in der laufenden Saison liegt er bereits bei 169 Zählern und damit an dritter Stelle der punktbesten Spieler. In den letzten zehn Partien traf der 24-Jährige immer, in der Bundesliga-Geschichte ist lediglich Gerd Müller (16-Mal in Folge getroffen) besser.

Mit 15,2 Millionen Euro ist er momentan der teuerste Spieler des deutschen Comunio-Ablegers. Für User „tim_habi“ sei Lewandowski gar in der Form seines Lebens: „Er ist stets torgefährlich und dazu ein spielender Stürmer. Er ist immer in das Spiel involviert und punktet daher auch, wenn er mal nicht trifft.“

Keht er dem BVB den Rücken?

Derartige Leistungen bleiben den großen Klubs in Europa nicht verborgen. Von Inter bis hin zu Manchester United – es gibt wohl kaum einen Klub, der den Polen nicht wenigstens einmal beobachtet hätte. Im Februar verkündeten einige deutsche Medien gar, der Pole gehe zum FC Bayern. Fakt ist: Lewandowski hat noch einen Vertrag bis 2014, eine Verlängerung seines Kontrakts scheint (bisher) ausgeschlossen.

Für Geschäftsführer Watzke aber kein Problem: „Wir entscheiden das ganz allein. Wir stehen unter keinerlei wirtschaftlichem Druck, etwas machen zu müssen. Für ein x-beliebiges Angebot werden wir Robert ganz sicher nicht abgeben.“

Der Kader Borussia Dortmunds im Überblick

Autor: Sebastian Schramm

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