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DFB-Pokalsieger 2018? Wer vor der Saison auf Eintracht Frankfurt gewettet hat, hat sicher eine Menge Geld verdient. Im Sommer dann der große Umbruch: Kovac weg, auch die Säulen Wolf, Boateng, Mascarell und Hradecky haben den Verein verlassen, dann der Trubel um die Trainingsgruppe 2 – keiner hat dem Team zugetraut, eine weitere gute Saison zu spielen. Aktuell scheinen sie aber allen das Gegenteil beweisen zu wollen.

Beim 4:1-Sieg gegen Hannover 96 scheint am sechsten Spieltag ein Knoten bei der Eintracht geplatzt zu sein. Die Stimmung im Team wirkt nach holprigem Saisonstart unter Neu-Trainer Adi Hütter endlich wieder lockerer, am siebten Spieltag folgte ein 2:1 gegen die TSG Hoffenheim. Woher kommt der Aufschwung?

Der Sofascore-Musterprofi: Sebastien Haller
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Im letzten Jahr noch ein Millionengrab, geht der Franzose diese Saison unter dem neuen Bewertungspartner durch die Decke. Das hat gute Gründe, wie die Statistik beweist.

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Fünferkette für mehr Stabilität – hoch verteidigen, früh stören

In den ersten fünf Spielen gab es neun Gegentore. Defensive Stabilität sieht irgendwie anders aus. Für Stabilität will Hütter mit einer Fünferkette sorgen, was vor allem bei den beiden Siegen gegen Hannover und Hoffenheim auch gut funktioniert hat. Das ist bei der Frankfurter Spielweise auch nötig, schließlich lässt der Trainer gerne recht offensiv agieren, gegen Hannover agierten de Guzman und Allan als Achter – Gegner Hannover setzte lieber auf zwei Sechser, was bekanntlich nicht so ganz funktionierte. Hoch verteidigen und früh angreifen lautet die Devise der Eintracht – Neuzugang N’Dicka (neun Punkte aus den letzten zwei Partien) und Hasebe (acht aus zwei) strahlen viel Sicherheit in der Abwehrreihe aus. Auch de Guzman spielt auf der Acht erstaunlich stark auf.

Konterstärke und Stürmer in Form

Nicht nur die Defensive steht, auch die Offensive präsentiert sich derzeit in bestechender Form. Dies liegt nicht zuletzt an Ante Rebic, der im Sommer immer wieder mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht wurde. Der Kroate fehlte zu Saisonbeginn verletzt, der am vierten Spieltag jedoch sein Comeback bei einer Einwechslung gegen Leipzig feierte und am sechsten Spieltag erstmals wieder in der Startelf stand. Aus den letzten drei Spielen stehen je ein Tor unter dem Strich. Diese Serie kann er am nächsten Spieltag zwar nicht fortsetzen, da er gegen Hoffenheim mit Gelb-Rot frühzeitig vom Platz musste. Doch gegen Nürnberg dürfte Rebic wieder an Bord sein und ordentlich Dampf auf dem Frankfurter Flügel machen. Auch Teamkollege Jovic ist in bestechender Form, gegen Hoffenheim und Hannover steuerte er ebenfalls je ein Tor bei. 21 Punkte aus zwei Spielen – not bad für einen Spieler, der vor nicht all zu langer Zeit für 1.500.000 zu haben war. Und dann ist da auch noch Haller, der der ebenfalls auf zwei Saisontore (gegen Freiburg und Dortmund) zurückblickt und sich stets für seine Mannschaft an vorderster Front aufreibt. In allen sieben Partien stand Haller auf dem Platz, erst einmal gab es keine Pluspunkte für ihn (0 Punkte gegen Hoffenheim am 7. Spieltag). 

Wer waren in der letzten Saison die besten Frankfurter?

Eintracht Frankfurt: Die zehn besten Spieler nach Sofascore

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Platz 10: Marco Fabian - 6,91 | Bildquelle: Imago

Die nächsten Gegner: Düsseldorf, Nürnberg, Stuttgart

Wann sollte man sich Frankfurter in sein Comunio-Team holen, wenn nicht genau jetzt? Die Form scheint zu stimmen, die Frankfurter scheinen die Vorgaben von Trainer Hütter verstanden zu haben und setzen die taktischen Vorgaben immer besser um. Und dann heißen die kommenden drei Gegner auch noch Düsseldorf, Nürnberg und Stuttgart, die auf dem Papier alle schlagbar sein dürften. Ein Versuch ist es alle Mal wert.

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Autor: Markus Teschner

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