Teil zwei der Marktwert/Punkte-Analyse: Jetzt nehmen wir die neun punktbesten Teams der Comunio-Tabelle unter die Lupe. Welche Preise müsst Ihr pro Punkt bezahlen?

FC Schalke 04

Schalke gleicht auch unter Roberto di Matteo einer Sinuskurve. Mal stark, mal schwach, mal mittelmäßig. N – U – N – S – U: Die letzten fünf Partien der Bundesliga unterstreichen dieses Faktum. Momentan rangiert Gelsenkirchen auf Rang fünf des Oberhauses – drei Punkte hinter einem direkten Champions-League-Qualifikationsplatz. Bei Comunio reicht es unter dem Aspekt der erspielten Punkte (760) allerdings nur für den 9. Platz. Rechnen wir nun den Gesamtwert des Kaders dagegen, werden für Zählbares 78.763 Euro verlangt. In dieser Statistik steht der FC Schalke 04 in der Spitzengruppe der Liga.

1. FSV Mainz 05

Nach dem Trainerwechsel ist wieder ein Stück weit Ruhe eingekehrt. Unter dem neuen Coach Martin Schmidt holte der FSV sieben Punkte aus vier Partien und hat sich damit eine gute Ausgangsposition im erweiterten Abstiegskampf erspielt. In der oberen Comunio-Tabellenhälfte gehört Mainz zu den Teams, die eine vergleichsweise angenehme Marktwert/Punkte-Relation aufweisen. Haben Manager einen Mainzer in ihren Reihen, kostet ein Punkt umgerechnet 45.160 Euro. Zur besseren Einordnung: Beim BVB muss dreimal so viel geblecht werden, obwohl Mainz 99 Comunio-Punkte mehr auf dem Konto hat.

1899 Hoffenheim

Nach dem Sieg über den Hamburger SV kann das Wort „Europa“ im Kraichgau durchaus in den Mund genommen werden. Mit 36 Punkten befindert sich 1899 inmitten des Kampfs um die Europa-League-Plätze. Comunionisten geben momentan 47.049 Euro für einen Zähler eines Hoffenheimers aus. Das ist absolutes Mittelfeld. Allerdings muss erwähnt werden, dass das Team in der Rückrunde weniger Comunio-Punkte generiert (Abfall um 2,7) und mehr Zähler kassiert (Zunahme um 6,4).

Eintracht Frankfurt

Ähnlich wie Schalke: Die Eintracht ist eine echte Wundertüte. Unterschied ist aber wohl, dass Frankfurt des Öfteren mal richtig Spektakel aufs Parkett zaubert. Die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf ist nach 25 absolvierten Partien die drittbester Angriff der Liga (48 Tore), zeitgleich aber auch die drittschlechteste Verteidigung (49 Gegentreffer). Vor diesem Hintergrund – der wöchentlichen Ungewissheit ob der Frankfurter Performance – scheint es nachvollziehbar, dass Comunio-Manager nicht zwingend mit Eintracht-Spielern zusammenarbeiten. Kurz und knapp: 1 Punkt eines Frankfurters = 45.313 Euro.

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FC Augsburg

Jaja, der Fluch der guten Tat. Augsburg schwimmt trotz Formdelle (nur ein Sieg aus den letzten fünf Partien) auf einer Euphoriewelle: Trägt sie die Fuggerstädter nach Europa? Momentan stehen sie in jedem Fall auf einem Platz, der zur Europa-League-Qualifikations berechtigt. Doch das ist das Problem. Durch den diesjährigen Höhenflug ist der Marktwert des Kaders angestiegen – und liegt zurzeit bei über 40 Millionen Euro. Daraus resultiert, dass Comunio-Manager für einen Augsburger-Zähler 56.000 Euro auf den Tisch packen müssen. Lohnt sich das Geld trotzdem?

Borussia Mönchengladbach

Gladbach spielt auch in diesem Jahr um die europäischen Plätze. Reicht es endlich für die direkte Quali zur Königsklasse? 41 Punkte nach 24 Partien sind in Anbetracht der Tabellenkonstellation sicherlich kein schlechtes Fundament. Das sehen auch die Comunio-Manager so. Gladbach stellt den teuersten Comunio-Kader aller Bundesligisten, die nicht bzw. nicht mehr im Europapokal vertreten sind. Deshalb auch der doch nicht geringe Wert, wenn es um einen einzigen Zähler geht: 60.857 Euro.

Bayer Leverkusen

Bayer ist in richtig guter Form. In der Liga gewann Leverkusen die letzten drei Partien in Serie, zudem gelang der Sprung ins DFB-Pokal-Viertelfinale sowie eine starke Achtelfinal-Hinrundenpartie in der Champions League gegen Atletico Madrid. Mit einem Gesamtkadervolumen von ca. 63 Millionen Euro stellt die Werkself den vierteuersten Kader im Comunio-Universum. Wie sieht es mit den Kosten aus? Für jeden Punkt gehen 67.335 Euro über die Theke. Pro Partie sammelt ein Leverkusener im Durchschnitt übrigens 3,4 Zähler.

VfL Wolfsburg

Die Wölfe haben sich in dieser Saison eindeutig als zweite Kraft etabliert. Als einziger Klub – der FC Bayern natürlich ausgenommen – gelang es dem VfL, als komplettes Team über 1000 Comunio-Punkte einzufahren. Auf Bayer 04 hat Wolfsburg in dieser Statistik bereits über 200 Zähler Vorsprung. Doch, klar: Qualität kostet! Der Kaderwert der Wölfe beläuft sich zurzeit auf 88,5 Millionen Euro, ergo müssen für jeden erspielten Punkt eines Wolfsburgers 75.122 Euro ausgegeben werden. Immerhin: Besser als beim BVB.

FC Bayern München

So langsam kommt die Bayern-Maschine ins Rollen. Alleine in den letzten sieben Tagen erzielte der FC Bayern 14 Treffer. Momentan scheint es wieder in Richtung eines Punktes zu gehen, dass, egal wen Coach Pep Guardiola aufstellt, die Münchner irgendwie nicht verlieren können. Selbstverständlich ist der FCB das Team mit den meisten gesammelten Comunio-Punkten (1504), den wenigsten Gegnerzählern (248) und dem höchsten Markwert (129,9 Millionen Euro). Für einen Punkt werden also 86.376 Euro verlangt.

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Autor: Sebastian Schramm

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