Foto: imago/Bernd König

Einige Comunio-Akteure mussten aus nachvollziehbaren Gründen Verluste hinnehmen – könnten aber schon nach der Länderspielpause wieder interessant sein.

Stand der Marktwerte: 14.11.2018. Verletzte und gesperrte Spieler wurden außen vor gelassen.

Willi Orban, RB Leipzig, 4.190.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 19,1 %
Vor kurzem knackte Willi Orban mal wieder die 5-Millionen-Grenze und gehörte zu den rund zehn teuersten Verteidigern der Liga. Zum Verhängnis wird ihm und seinen Comunio-Managern allerdings immer wieder die Rotation, die Ralf Rangnick aufgrund der Dreifachbelastung mehr oder weniger konsequent durchzieht. Nach vier kompletten Bundesligaspielen in Folge musste Orban, der nach dem 11. Spieltag gemeinsam mit Torhüter Peter Gulacsi erstmals zur ungarischen Nationalelf reiste, deshalb gegen Bayer Leverkusen wieder durchgängig auf der Bank Platz nehmen. Die Folge: Ein eklatanter Marktwertverlust seit Sonntag. Sollte er deshalb nun abgegeben werden? Mitnichten, denn schon am 12. Spieltag in Wolfsburg dürfte der Kapitän der Sachsen wieder beginnen.

Julian Baumgartlinger, Bayer Leverkusen, 2.250.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 20,8 %
Wie Charles Aranguiz kehrte auch Julian Baumgartlinger bei Bayer Leverkusen kürzlich in die Mittelfeldzentrale zurück. Nach einem 45-minütigen Intermezzo am 10. Spieltag entschied sich Heiko Herrlich beim Österreicher allerdings für einen 90-minütigen Bankplatz in Leipzig. Aranguiz, der es in die Startelf schaffte, wurde in der 66. Minute durch Dominik Kohr ersetzt. Kein Platz also für Baumgartlinger, der nun auch für die kommende Heimaufgabe gegen den VfB Stuttgart schlechte Karten hat. Immerhin: Bei einer erneuten Niederlage könnte ein Trainerwechsel die Karten neu mischen. Bis dahin sollten Comunio-Manager die Finger vom 30-Jährigen lassen.

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Florent Muslija, Hannover 96, 2.090.000, Mittelfeld, Verlust gegenüber Vorwoche: 21,4 %
Nach dem persönlich erfolgreichen Einstand am 6. Spieltag, an dem Florent Muslija beim 1:4 in Frankfurt den einzigen Hannoveraner Treffer erzielte, folgte ein weiteres Tor beim zweiten Einsatz am 8. Spieltag in Leverkusen. Klar, dass der Mindestpreis des aus Karlsruhe geholten Offensivspielers rasdantr nach oben schnellte. Nach zwei zusätzlichen Einwechslungen musste der deutsche U20-Nationalspieler beim 2:1 gegen den VfL Wolfsburg dabei zusehen, wie seine Kollegen einen eher glücklichen Sieg einfuhren. Für die Startelf entschied sich Trainer Andre Breitenreiter mit Noah Sarenren Bazee und Linton Maina für zwei gerade wieder einsatzbereite Konkurrenten. Heißt: Es wird nicht leichter für den Muslija, der als Joker aber interessant bleibt. Comunio-manager müssen nun selbst entscheiden, ob etwas mehr als 2 Millionen zu viel für die wacklige Perspektive des 20-Jährigen sind.

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Milos Veljkovic, Werder Bremen, 1.910.000, Abwehr, Verlust gegenüber Vorwoche: 24,2 %
Nach seiner Gelb-roten Karte hofften die Comunio-Manager, dass Milos Veljkovic schnell an seine Form aus den ersten fünf Partien anknüpfen würde. Es folgten wenig überzeugende 8 Punkte in vier Spielen. 0, 2 und 2 Zähler zuletzt sowie drei Niederlagen mit elf Gegentoren im gleichen Zeitraum sorgten dafür, dass die Attraktivität des Bremer Abwehrspieler schlagartig abnahm. Nur wer daran glaubt, dass Bremen in Freiburg die Wende schaffen kann, sollte nun auf den 23-Jährigen setzen. Im Anschluss folgt das Heimspiel gegen Bayern München.

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Maximilian Philipp, Borussia Dortmund, 3.150.000, Sturm, Verlust gegenüber Vorwoche: 29,4 %
Trotz großen Engagements konnte Maximilian Philipp seine Chance zu Saisonbeginn nicht so richtig nutzen. In Abwesenheit eines echten Stürmers durfte der gebürtige Berliner an den ersten sieben Spieltagen sechsmal in der Startelf ran. 23 Punkte in insgesamt neun Einsätzen stellen deshalb unter dem Strich eine mittelmäßige Ausbeute dar. Nun haben Paco Alcacer und der als „falsche Neun“ wieder in Schwung gekommene Mario Götze die Nase vor dem 24-Jährigen. Gepaart mit dem ohnehin nicht sonderlich hohen Ertrag sprechen die Fakten bei Comunio klar gegen Philipp, der aber bei Trainer Lucien Favre als arbeitender Angreifer immer noch hohes Ansehen genießt. Fällt der Marktwert des früheren Freiburgers unter die 3-Millionen-Grenze, darf mit ihm wieder spekuliert werden.

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