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Neben einem Verletzten machen vor allem Spieler, die zu Beginn der Saison nur wenige auf dem Zettel hatten, in dieser Woche die prozentual die größten Marktwertsprünge.

Stand der Marktwerte: 12.12.2018

Marko Grujic, Hertha BSC, Mittelfeld, 5.610.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 45,3 Prozent

Der Serbe ist dem Status des Geheimtipps nun endgültig entwachsen. Gerade nach seiner Verletzung hat er noch einmal eine deutliche Schippe draufgelegt, punktet wesentlich konstanter. Sein erster Bundesliga-Treffer am 14. Spieltag hat dann auch viele Comunio-Manager überzeugt, doch nun die prompte Kehrtwende: Im Training hat sich Grujic erneut verletzt und fällt für den Rest des Jahres aus!

Lucas Alario, Bayer Leverkusen, Sturm, 2.600.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 45,3 Prozent

Gewiss einer der großen Verlierer de bisherigen Saison: Den Stammplatz im Sturmzentrum klar an Kevin Volland verloren, dazu noch torlos bis zum 13. Spieltag. Dann wurde es aber auch wirklich mal Zeit: Gegen Augsburg konnte sich der Argentinier dann als Joker zum Matchwinner etablieren. Wie es jetzt für ihn weitergeht ist dennoch fraglich. Mehr als ein Edeljoker in der Bundesliga dürfte er zumindest bis zur Winterpause nicht mehr werden.

Die Top-Elf des 14. Spieltags

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Abwehr: Daniel Brosinski (FSV Mainz 05) - 11 Punkte

 

Mike Frantz, SC Freiburg, Mittelfeld, 2.390.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 45,7 Prozent

Der Freiburger Kapitän ist ein stets solider Spieler, der jedoch sich für einen offensiven Außenbahnspieler verhältnismäßig selten in der Vordergrund spielt. Dennoch mag Christian Streich nicht auf seine Routine verzichten. Frantz profitiert natürlich enorm vom derzeitigen Freiburger Aufschwung. Sein Kopfballtor gegen Leipzig war schon fast ein Geniestreich. Was derzeit auch für Frantz spricht: Freiburg hat mit Düsseldorf, Hannover und Nürnberg ein relativ einfaches Restprogramm bis zur Winterpause.  

Ibrahima Traore, Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 2.060.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 49,3 Prozent

Schon ein wenig überraschend war es, als Traore am vergangenen Sonntag gegen Stuttgart plötzlich in der Gladbacher Startelf auftauchte, in die es derzeit alles andere als einfach ist, hineinzukommen. Traore hat gegenüber seinen Mannschaftskameraden und Konkurrenten jedoch den Vorteil, unheimlich stark im Eins-gegen-Eins zu sein. Da kann vielleicht maximal noch Thorgan Hazard mithalten. Acht Punkte sind ein seht ordentliches Ergebnis für den ersten Startelf-Einsatz der Saison. Ob sich Traore jedoch auch dauerhaft festspielen kann, ist indes bei einer Gladbacher Mannschaft, die wenig rotiert, eine andere Frage. 

Frag' Comunioblog: Wie sind Großchancen und Vorlagen definiert?

In dieser Woche gab es eine Frage zu den statistischen Werten von Sofascore, aber auch die Aufregung um Jadon Sancho war recht groß. Hier sind die Antworten der Redaktion in der User-Rubrik.

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Kevin Möhwald, Werder Bremen, Mittelfeld, 1.190.000, Steigerung gegenüber der Vorwoche: 260,6 Prozent

Auch ein guter Zweitliga-Spieler braucht – das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt – meist ein wenig Anlaufzeit, um sich auch in der Bundesliga zu etablieren. So war es beispielsweise bei Schalkes Steven Skrzybski und so ist es nun auch bei Kevin Möhwald, im Sommer vom Club an die Weser gewechselt. Zu Beginn der Saison oft Tribünengast, war er gegen Düsseldorf am vergangenen Freitag erstmals Startelf-Kandidat und überzeugte mit einem äußerst sehenswerten Tor. Vor allem die Umstellung von 4-3-3 auf 4-4-2 mit Raute kommt ihm dabei entgegen. Florian Kainz hat er momentan klar den Rang abgelaufen. Zur Belohnung gab es für Comunio-Manager, die auf ihn bauen 260 Prozent Gewinn. 

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Autor: Karol Herrmann

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