Abschied vom HSV, Restart bei Eintracht Frankfurt: Nicolai Müller

Foto: ©imago/Michael Schwarz

So richtig große Namen finden sich nicht unter den relativen Tops der Woche. Potenzial kann man Nicolai Müller und Co. allerdings nicht absprechen. Wer ein paar Hundertausend einsammeln will, ist hier genau richtig.

Genki Haraguchi, Hannover 96, 1.610.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 27,8 %
Als schneller Außen schien Genki Haraguchi eigentlich prädestiniert für die Pläne von Hertha-Coach Pal Dardai. Zuletzt kamen beide jedoch kaum mehr auf einen gemeinsamen Nenner. In der Rückrunde fand der Japaner keine Berücksichtigung mehr. Nun schloss sich der 27-Jährige, der dennoch für die Weltmeisterschaft nominiert wurde und beim 2:1 gegen Kolumbien 90 Minuten auf dem Platz stand, Hannover 96 an. Klar, dass sein Marktwert nach dem bundesligainternen Wechsel einen Aufschwung erlebt. Viel mehr als 2 Millionen sollten für Haraguchi aber nicht auf den Tisch gelegt werden.

Daniel Baier, FC Augsburg, 1.500.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 29,3 %
Das „Augsburger Metronom“ kam in der abgelaufenen Saison gelegentlich aus dem Takt. Trotz einhergehender Minuspunkte bei Comunio konnte der Mittelfeldspieler das Jahr Fußballjahr mit seinem FC Augsburg auf Platz 12 beenden. Nach 128, 128, 60 und 88 Punkten fiel die persönliche Bilanz des 34-Jährigen aber eher mäßig aus. Der Hauptgrund, weshalb Baier nicht mehr das Marktwert-Niveau vergangener Tage vorweisen kann. Wer an ein Revival des Oldies an dessen elfter Comunio-Saison glaubt, bekommt ihn aktuell für kostengünstige 1,5 Millionen.

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Tin Jedvaj, Bayer Leverkusen, 1.390.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 29,9 %
Wie Haraguchi ist Tin Jedvaj trotz schwacher Saison bei der WM dabei. Den Auftaktsieg gegen Nigeria (2:0) beobachtete der talentierte aber zeitweise phlegmatisch wirkende Kroate im Gegensatz zum Japaner aber 90 Minuten von der Bank aus. Bei Bayer Leverkusen hält man trotz fehlender Konstanz große Stücke auf den 22-Jährigen. Bereits im Winter schob Trainer Heiko Herrlich einem Transfer den Riegel vor. Nun heißt es: Neue Saison, neues Glück. Jedvaj, der mehr Einsatzzeiten möchte, soll definitiv in Leverkusen bleiben und bei der Werkself in seiner fünften Spielzeit den nächsten Schritt machen. Mit insgesamt 67 Punkten in vier Jahren gibt es für nunmehr 1,39 Millionen wenig Ausbeute, aber dafür eine Menge Potenzial.

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Marcelo Saracchi, RB Leipzig, 4.170.000, Abwehr, Steigerung gegenüber Vorwoche: 39 %
Einen schnelleren Durchbruch dürften sich die Verantwortlichen von RB Leipzig bei ihrem Neuzugang erhoffen. Marcelo Saracchi soll Marcel Halstenberg auf der linken Abwehrseite mit Blick auf die Dreifachbelastung möglichst bald adäquat ersetzen können. Der Uruguayer kommt von River Plate aus Argentinien, kostet rund 13 Millionen Euro und soll einen gewissen Offensivdrang mitbringen – sicher kein Nachteil für Comunio, wo der 20-Jährige vor einer Woche mit einem Marktwert von 3 Millionen gelistet wurde. Wie bei Neuzugängen üblich, steigerte sich auch Saracchi in der Folge erst einmal rasant. Nach einem 39-prozentigen Gewinn stehen inzwischen bereits 4,17 Millionen auf der Preisanzeige. Viel weiter dürfte es nicht nach oben gehen.

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Nicolai Müller, Eintracht Frankfurt, 3.360.000, Mittelfeld, Steigerung gegenüber Vorwoche: 70,6 %
Beim Hamburger SV verletzte sich Nicolai Müller in der vergangenen Saison bereits am ersten Spieltag. Die Pirouette nach dem eigens erzielten 1:0-Siegtreffer brachte dem 30-Jährigen einen Kreuzbandriss ein, der ihn lange zum Zuschauen verdammte. Sein zweite und letzte Partie der abgelaufenen Spielzeit folgte erst am 33. Spieltag – ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt. Denn den Hessen schloss sich der Offensivspieler nach dem Abstieg und dem Auslaufen seines Vertrags bis 2020 (plus ein Jahr Option) an. Bei Comunio ist der bei 2 Millionen wieder eingegliederte Müller nun wenig überraschend gefragt. Zumal er als ehemaliger Nachwuchsspieler mit besonderer Motivation in die Mainmetropole kommen dürfte. Nach einem Plus von 70,6 Prozent ist auch bei 3,36 Millionen noch etwas Luft nach oben.

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