1,1 Milliarden aufwärts – so weit, so gut. Zuletzt hat sich der Comunio-Gesamtmarktwert eingependelt. Geht es nicht mehr auf 1,2 Milliarden? Oder kann noch ein Aufschwung folgen? Die Marktwertanalyse.

Wer jetzt erst an seinem Kader für die neue Saison bastelt, hat die Chance verpasst, ordentlich Kohle zu machen. In den ersten Wochen nach dem Saisonübergang stieg der Comunio-Marktwert insgesamt um 450 Millionen, vom Ausgangspunkt also um rund 60 Prozent, auf 1,15 Milliarden. Jetzt hat diese Phase ein Ende gefunden.

In der letzten Woche bestätigte sich unsere Prognose: „Die fetten Wochen sind fürs Erste vorbei, Kohle machen nicht mehr so einfach wie Mitte und Ende Mai.“ Einen zweiten Aufschwung betrachteten wir als möglich, aber kurzfristig unwahrscheinlich.

Die Marktwerte haben weitgehend stagniert, sind sogar ein bisschen gefallen. Von 1,128 auf 1,113 Milliarden trotz vier Plus- und drei Minusphasen – das klingt nicht so erbaulich. Und es macht nicht allzu viel Hoffnung auf den möglichen zweiten Aufschwung.

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Kaum Neuzugänge

Während der WM scheint es für die Manager der Bundesligisten schwieriger zu sein, Neuzugänge einzutüten. In den letzten zwei, drei Wochen kamen daher kaum Spieler dazu, was die Marktwerte gepusht und den Transfermärkten neues Leben eingehaucht hätte. Erst, wenn sich das ändert, ist wieder mit einem nennenswerten Aufschwung zu rechnen.

In der letzten Woche gab es mehr Marktwertverlierer als -gewinner. Lediglich Robert Lewandowski und Hoffenheims Neuzugang Vincenzo Grifo konnten mehr als eine Million dazugewinnen. Dagegen verloren gleich sieben Akteure neunstellig.

Thiago Alcantara, Marco Reus, Jadon Sancho, Timo Werner, James Rodriguez, Leon Goretzka, Naldo, Maximilian Philipp und Arjen Robben sind die Unglücksraben. Neun teure Spieler von Top-Klubs. Das Schema ist also klar: Mit den Big Guns lassen sich keine Gewinne mehr machen. Wer einen solchen Akteur kauft, sollte mit ihm für die Saison planen.

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So geht es weiter

Nach einer schwachen Woche mit mehr Minus- als Plusphasen sollten wir keinen Aufschwung erwarten. Bestenfalls pendelt sich der Gesamtmarktwert weiter auf dem Niveau von 1,1 bis 1,15 Milliarden ein. Damit wären wir an dieser Stelle schon zufrieden.

Möglich ist allerdings auch, dass es unter die 1,1 Milliarden geht. Vielleicht sogar schon am Dienstag, für den wir eine weitere Minusphase erwarten. Aktuell ist jedenfalls nicht die beste Zeit für Comunio-Manager, Geld zu machen. Während einer Weltmeisterschaft ist dies ohnehin eher selten der Fall.

Comunio-Manager sollten sich dennoch von der Marktwertentwicklung nicht allzu sehr beeinflussen lassen. Klar, die Zeit des Kaufens, Kaufens und noch mehr Kaufens ist vorbei, aber das war sie letzte Woche auch schon. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der man Spieler, mit denen man nur Marktwertgewinne erzielen wollte, bei einem guten Angebot abstößt. Für Panikverkäufe ist der Markt dagegen noch zu ruhig.

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