Wie viel müssen Comunio-Manager für einen Punkt ausgeben? Mit Blick auf die Teams stellen wir Euch die Marktwert-Punkte-Relationen der Bundesligisten vor. Wer steht wo? Die Analyse. 


VfB Stuttgart

Die Stuttgarter stehen am Abgrund. Platz 18 in der Liga: In 25 Partien sammelte der Meister von 2007 gerade einmal 18 Zähler. Zuletzt setzte es eine 0:4-Klatsche in Leverkusen. Der Kader des VfB sammelte in der bisherigen Saison 385 Comunio-Punkte – schlechtester Wert aller Bundesligisten. Der Martkwert der gesamten Mannschaft liegt momentan bei 17,9 Millionen Euro. Pro Punkt – kommt selten vor – müssen Comunios Manager also über 45.000 Euro ausgeben. Ziemlich happig, wenn man bedenkt, dass ein einzelner Spieler des VfB im Schnitt pro Partie gerade einmal 1,4 Zähler einsackt.

Hertha BSC

Wie auch Stuttgart befindet sich Hertha in einer nicht gerade einfachen Situation. Nach einem guten Saisonstart bleibt festzustellen: Die Alte Dame kämpft in dieser Spielzeit wieder um den Klassenerhalt. Immerhin: Seit dem Trainerwechsel hat Berlin unter Pal Dardai vier der letzten sechs Partien nicht verloren (zwei Siege, zwei  Unentschieden, zwei Niederlagen). Dennoch hat Hertha lediglich drei Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Der Gesamtwert des Kaders beläuft sich bei Comunio zurzeit auf 15,1 Millionen Euro. Für einen einzigen Punkt eines Hertha-Akteurs werden momentan 32.398 Euro verlangt. Günstiger als beim VfB.

SC Freiburg

Nur ein Sieg aus den letzten fünf Partien: Auch in Freiburg ist der Abstiegskampf allgegenwärtig. Zum rettenden Ufer sind es bereits drei Zähler. Wie sieht es bei Comunio aus? Der Marktwert des SC Freiburg liegt mit rund 20 Millionen Euro schon deutlich über dem des VfB und dem der Hertha. Deshalb ist auch klar – Manager sind gezwungen, mehr Geld zu investieren. Für jeden Freiburger Punkt zieht die Royal Bank of Comunio umgerechnet 42.869 Euro ab. Ist es das Geld wert?

Hamburger SV

In dieser Woche hat Comunioblog bereits Hamburgs Situation im Comunio-Universum untersucht. Viel Schönes stand nicht drin. Die verkürzte Fassung: Jaroslav Drobny ist als Keeper der mit Abstand punktbeste Spieler des Kaders, zudem hat es bislang kein Feldspieler geschafft, die 50-Punkte-Marke zu durchbrechen. Die Offensive ist bislang so richtig daneben: Nur 16 Treffer geschossen: 40 Prozent aller Hamburger Comunio-Punkte (477) holen als Verteidiger gelistete Spieler. Zur Relation: ein Hamburger Punkt = 52.704 Euro.

SC Paderborn

Nach der doch sehr überraschenden Vorrunde lahmen die Flügel ein wenig – jedenfalls in der Bundesliga. Paderborn steht auf dem Relegationsrang und hat seit November  lediglich zwei Partien gewonnen. Dennoch: Da der Wert des Kaders bei Comunio sehr gering ist (13 Millionen Euro), bekommen Manager für relativ wenig relativ viel. In Zahlen: 25.234 Euro für einen Zähler eines Paderborners. Ist im Gegensatz zum HSV schon mal ein fetter Fortschritt.

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SV Werder Bremen

Diese Bremer! 16 in der Rückrunde gesammelte Zähler bedeuten einen verdammt guten Start ins Jahr 2015. Zudem haben sie seit der Übernahme Viktor Skripniks happige zehn Punkte zwischen sich und Platz 16 gepackt. Mittlerweile schnuppern die Nordlichter am Europapokal. Der Höhenflug sorgt allerdings dafür, dass der Preis steigt. Klar, Angebot und Nachfrage. In den letzten zwei Monaten hat Bremen den Wert des Kaders fast verdoppelt. Deshalb müssen pro Punkt momentan auch über 65.000 Euro ausgegeben werden.

Hannover 96

So schnell kann es gehen. Nach der Hinrunde war 96 noch in Schlagdistanz zu den internationalen Plätzen. Mittlerweile kann durchaus vom Abstiegskampf gesprochen werden. Platz 16 ist nur noch vier Punkte entfernt. Trotz der sportlichen Talfahrt liegt das Gesamtvolumen des Kaders bei ca. 30 Millionen Euro. Daraus resultiert die nicht gerade geringe Marktwert/Punkte-Relation von 47.392 Euro. Was meint Ihr? Auf Hannoveraner setzen?

Borussia Dortmund

Die Welt sieht in Dortmund schon wieder ganz anders aus. Aus den letzten fünf Partien holte der BVB 13 Punkte – und steht zurzeit mit 29 Zählern auf Rang zehn der Bundesliga-Tabelle. Problem: Durch den Aufschwung werden Comunio-Ablösesummen noch höher, als sie trotz des Abstiegskampfs sowieso schon waren. Das Ergebnis sieht nicht so nett aus: Für auch nur einen einzigen Punkt eines Dortmunders müssen 140.530 Euro ausgegeben werden! Eine ganz schöne Stange Holz. Zum Vergleich: Beim VfL Wolfsburg sind es rund 74.000 Euro. Aber dazu mehr in Teil zwei.

1. FC Köln

Köln ist aus Comunio-Sicht durchaus ein Geheimtipp. In der laufenden Saison erspielte sich der Kader des Effzeh 685 Punkte – im Schnitt gibt es pro Partie also fast 29 Zähler. Damit befinden sich die Kölner ungefähr auf einem Niveau mit dem FC Schalke 04 wieder. Könnte also schlechter sein. Der Kadermarktwert liegt bei 25,3 Millionen Euro. Für Zählbares müssen also „nur“ 37.000 über die Ladentheke gehen. Nur beim SC Paderborn ist es günstiger.

(Stand: 14. März 2015)

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Autor: Sebastian Schramm

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