Patrick Herrmann verletzte sich im Spiel gegen Hertha BSC schwer.

Foto: © picture alliance / Sven Simon
Einige Bundesligisten waren in der ersten Saisonhälfte schwer von Verletzungen gebeutelt. Manche Stammkräfte fielen sogar mehrere Wochen bis Monate aus. Für Augsburg und Gladbach sieht es bald besser aus. Auch Klostermann steht den Leipzigern in absehbarer Zeit wieder zur Verfügung.

Lukas Klostermann fehlt RB Leipzig seit dem 2. Spieltag. Im Spiel gegen Borussia Dortmund erlitt der 20-Jährige einen Kreuszbandriss. Damit war klar, dass Klostermann in der gesamten Hinrunde nicht mehr zum Einsatz kommt. Nun scheint ein Ende der Leidenszeit ins Sicht. Klostermann, der im Sommer 2016 bei den Olympischen Spielen auf sich aufmerksam machte, feilt an seinem Comeback.

So meint er selbst zu seiner Situation: „Es ist wichtig, dass ich schon den Ball wieder sehe, auch für den Kopf. Ich bin grundsätzlich ein ungeduldiger Typ. Ich glaube, es wird noch mal schwer, wenn man schon wieder mit den anderen auf dem Platz steht, aber noch nicht alles mitmachen kann“. Seine Rückkehr ins Team sieht der Rechtsverteidiger für Anfang März vor.

In Dortmund könnte bald wieder Nuri Sahin eine Option im Mittelfeld sein. Seit ein paar Tagen steht der Mittelfeldspieler wieder auf  dem Trainingsplatz. Allerdings absolvierte er zunächst individuelle Einheit und wird zumindest für das Spiel gegen Werder Bremen am 17. Spieltag nicht für den Kader infrage kommen. Andauernde Kniebeschwerden haben den 28-Jährigen zu einer mehrwöchigen Pause gezwungen.

Kann Köln bald wieder auf seinen Stammtorhüter zählen?

Timo Horn laboriert seit über zwei Monaten an einer Knieverletzung. Was zunächst konservativ behandelt werden sollte, erforderte dann doch eine OP am Meniskus.

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Längere Zeit war nicht klar, wann der Kölner Stammtorhüter wieder zwischen die Pfosten zurückkehren wird. Von einem Ausfall bis April war kurzzeitig die Rede. Nun scheint es, dass Horn im Februar wieder einsteigen kann.

Ein Trio sorgt beim FCA bald für mehr Optionen

Die beiden Langzeitverletzten Alfred Finnbogason und Caiuby waren zwar nicht mit im Trainingslager der Augsburger geflogen, aber sie haben gute Aussichten auf eine baldige Rückkehr.

„Mit Caiuby hatten wir im Trainingslager nicht gerechnet, aber bei Finnbogason hatten wir Hoffnung, dass er eventuell mitfährt. Es ist unglaublich schwer, da einen genauen Termin zu nennen. Man muss turnusmäßig immer wieder Kontrolluntersuchungen machen und dann hoffen, dass sie die Freigabe erhalten für das Mannschaftstraining“, betonte Stefan Reuter noch vor dem Trainingslager in Bezug auf eine Rückkehr der beiden.

Bei Finnbogason rechnte man damit, dass er Mitte Februar wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann. Allerdings muss er bis dahin die anhaltenden Muskelschmerzen an der Innenseite des Oberschenkels in den Griff bekommen. Zunächst ließ sich Finnbogason aber für drei Wochen in einer Spezialklinik in Doha behandeln. Sein Marktwert sank mittlerweile auf 1.700.000. Zuletzt kam Finnbogason am 6. Spieltag beim 1:2 gegen RB Leipzig zum Einsatz.

Mehr als ein Hoffen gibt es bei Caiuby nicht. Nach seiner Knie-OP im September letzten Jahres wurde sogar ein Karriereende des 28-jährigen Brasilianers befürchtet. Aufgrund der Schwere des Verletzung war klar, dass eine Rückkehr in der Hinrunde ausgeschlossen ist. Er ist weiterhin auf dem Weg des Besserung. Beim FCA geht man davon aus, dass Caiuby ab März ins Mannschaftstraining einsteigen wird.

Jan-Ingwer Callsen-Bracker erlitt bereits im Dezember 2015, während des Europa-League-Spiels gegen Partizan Belgrad, eine schwere Verletzung (Wadenbeinbruch, Bänder -und Knorpelverletzung im Sprunggelenk). Der Abwehrspieler benötigte mehr Zeit für seine Genesung, als ursprünglich geplant war. Die Heilungsphase war außerdem von mehreren Rückschlägen geprägt.

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Dennoch gelang es Callsen-Bracker bis zur Vorbereitung auf die Rückrunde wieder fit zu werden. Er trat die Reise ins Trainingslager des FC Augsburg mit an und steht auch in Zukunft als Alternative in der Innenverteidigung parat. Nach eigenen Aussage kommt er stärker zurück, als er vorher war. Zu mehr als Kurzeinsätze wird es am Anfang allerdings nicht reichen. Callsen-Bracker ist derzezt für 270.000 zu haben.

Zwei Fohlen für die Wende?

Mit Ibrahima Traore kehrte bei Borussia Mönchengladbach unlängst ein Leistungsträger auf den Trainingsplatz zurück. Nach einem Sehnenabriss im Leistenbereich standen zunächst individuelle Einheiten auf dem Programm. Für einen Einsatz ist es daher noch zu früh. Allerdings können sich die Borussen jetzt schon auf eine Bereicherung in der Offensive freuen. Denn aktuell scheint es gerade dort nicht gut zu laufen. In den sieben Spielen, in denen er zum Einsatz kam, bereitete er zwei Treffer vor. Zuletzt den Treffer zum 1:0 im Derby gegen Köln.

Auch für Patrick Herrmann sehen die Dinge wieder positiv aus. Nachdem Herrmann sich im Spiel gegen Hertha BSC eine schwere Sprunggelenksverletzung mit mehreren Bänderrissen zuzog, ist er nun zusammen mit Teamkollege Traore wieder auf dem Trainingsplatz zugange. Auch er muss sich vorerst noch mit individuellen Einheiten begnügen. Das Spiel mit dem Ball könnte nach jüngsten Angaben aber schon bald folgen.

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Autor: Peter Johann Friedrich

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