An Marcel Halstenberg wurde von seinem Teamkollegen erinnert

So mancher Spieler laboriert an einer Verletzung, die so schwer ist, dass die Sommerpause nicht lange genug für ein pünktliches Comeback sein könnte. Wir nennen die Kandidaten – und geben eine Prognose ab.

Lukas Rupp (TSG Hoffenheim, 770.000)

Für Rupp ist der Wettlauf mit der Zeit vor der kommenden Saison kaum zu gewinnen. Der Hoffenheimer zog sich ausgerechnet gegen seinen Ex-Verein VfB Stuttgart einen Kreuzbandriss zu und verpasste so den Saisonendspurt mit der TSG. Zuvor war Rupp in 25 Pflichtspielen für die Kraichgauer zum Einsatz gekommen.

Selbst wenn Rupps Genesung schnell vorangeht und er unter der wahrscheinlichen Ausfallzeit von sechs Monaten bleibt, ist der Saisonstart für Rupp wohl kaum drin. Der Oktober scheint aktuell das allerhöchste der Gefühle für den Mittelfeldspieler sein zu können.

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Marcel Halstenberg (RB Leipzig, 2.320.000)

Besser sieht es derweil bei Halstenberg aus. Der 26-Jährige fiel ebenfalls aufgrund eines Kreuzbandrisses aus und verpasste dadurch auch die Chance auf eine eventuelle WM-Teilnahme mit Deutschland. Halstenberg zog sich seine Verletzung allerdings früher zu und liegt offenbar gut im Zeitplan.

Gegenüber dem „kicker“ verriet der Außenverteidiger, dass er bereits wieder mit dem Ball gearbeitet habe und somit beim Trainingsstart der Bullen dabei sein möchte. Trotzdem: Eine Rückkehr in der Europa-League-Qualifikation Ende Juli scheint fast ausgeschlossen, in Topform kann man Halstenberg zum Bundesliga-Start wohl auch noch nicht erwarten.

Mamadou Doucouré (Borussia Mönchengladbach, 330.000)

Wahrscheinlich der Spieler mit den besten Chancen, am 1. Spieltag sofort wieder dabei zu sein. Doucouré erlitt in der vergangenen Saison einen Muskelteilriss im Oberschenkel, setzte sich damals aber sofort das Ziel, zum Start der kommenden Saison wieder an Bord zu sein.

Gegenüber der „Bild“ verriet der Defensivspieler, er habe sich mehrfach von Dr. Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt behandeln lassen und wolle den gesamten Juni in Gladbach durchtrainieren. Seitdem gab es offenbar keinen Rückschlag. Bleibt es dabei, scheint Doucouré mit dem Team in die Vorbereitung starten zu können – und sollte dann fit genug sein, um am 1. Spieltag spielen zu können.

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Martin Hinteregger (FC Augsburg, 2.890.000)

Auch bei Hinteregger stehen die Zeichen wohl eher auf einsatzbereit – aber Manager mit dem Österreicher im Kader sollten die Situation im Auge behalten. Während der Länderspiele mit der österreichischen Nationalmannschaft traten bei dem Innenverteidiger Probleme auf, sodass er sich im Laufe der letzten Tage einer Operation unterzog.

Gegenüber dem „kicker“ erlärte Hinteregger, er sei „zuversichtlich, im Laufe der Vorbereitung ins Training einzusteigen“ und auch FCA-Geschäftsführer Stefan Reuter glaubt, es sei genug Zeit, um „sich für die kommende Saison in Topform zu bringen.“ Es sieht also gut aus – sofern es keine Rückschläge gibt.

Edgar Prib (Hannover 96, 320.000)

Praktisch ausgeschlossen scheint eine Rückkehr von Prib zum Saisonstart. Der Hannoveraner fällt zwar bereits seit Februar aus, allerdings sind Verletzung und Prozedur bei dem Flügelspieler besonders kompliziert. Nur eine Woche nach seinem Comeback von einem Kreuzbandriss riss er sich das gerade eingesetzte Implantat.

Dementsprechend lange muss nun offenbar die Rehabilitation dauern. Die Ärzte gehen offenbar von neun Monaten Pause aus. Mit etwas Pech scheint also eine Rückkehr auf den Platz erst in der Rückrunde möglich zu sein.

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