Beim 1. FC Köln läuft es bislang richtig gut

Foto: picture alliance / Digitalfoto Matthias
Der 1. FC Köln ist bislang die Überraschungsmannschaft der noch jungen Saison. Vor allem Anthony Modeste steht dabei im Mittelpunkt, doch der Stürmer ist nicht der Einzige, der zu begeistern weiß. In den Reihen des FC befindet sich ein wahres Comunio-Monster.

Der 1. FC Köln steht nach dem 5. Spieltag auf einem Champions-League-Platz! Das alleine hätte in der Domstadt vor Jahren noch zu wochenlangen Jubelfeiern auf der Rheinbrücke geführt, stundenlange Autokorsos durch die ganze Stadt miteingeschlossen. Inzwischen hat die Realität im Geißbockheim Einzug gehalten.

Peter Stöger macht seit nun mehr über drei Jahren wirklich herausragende Arbeit beim FC. So führte der Österreicher Köln zunächst zurück in die Bundesliga, ehe er die Mannschaft und auch das Umfeld stabilisierte, so dass man seit dem Aufstieg in den letzten Jahren nie dem Abstiegsgespenst begegnete.

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Es ist das größte Ärgernis bei Comunio: Ein aufgestellter Spieler floppt und mit der Note 4,5 bis 6 abgestraft. Welche Akteure fuhren zuletzt oft Minuspunkte ein?

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Stöger entwickelte sein Team Stück für Stück weiter und hielt vor allem eine Sache von seiner Mannschaft fern, die in Köln so oft vor kommt, wie in München eine Grippe nach der Wiesn – der Größenwahn. Früher war der 1. FC Köln nach zwei Siegen in Folge eigentlich schon Meister, heute ist man nach einem 3. Platz am 5. Spieltag einfach ordentlich gestartet.

Offensive funktioniert

Dank eines klaren taktischen Systems (4-4-2, mit flacher Vier) sind die Kölner bislang noch ungeschlagen, haben den FC Schalke besiegt und gegen Wolfsburg und Leipzig jeweils ein Remis erkämpft. Neben der soliden Defensive funktionierte in den letzten Wochen vor allem die Offensive um Anthony Modeste.

Der Franzose (MW: 7.630.000) erzielte bislang vier Tore in fünf Spielen und lieferte einen Assist – das macht sensationelle 40 Punkte. Damit ist Modeste nach Franck Ribery und Robert Lewandowski der drittbeste Comunio-Akteur in der aktuellen Saison.

Allerdings ist der Höhenflug nicht nur an Modeste festzumachen. Auch sein Sidekick Yuya Osako (MW: 3.240.000) überzeugt bislang vollends und holte ebenfalls starke 30 Punkte, was ihn immerhin in die Top 15 der Liga bringt.

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In der Bundesliga und beim Online-Manager Comunio auf dem Weg nach oben: Yuya Osako vom 1. FC Köln

Zwei Abwehrspieler des BVB legten zuletzt stark an Wert zu. Zudem ist ein Stürmer des Überraschungsdritten 1. FC Köln vertreten. An der Spitze steht erneut der Gewinner der letzten Woche.

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Der bullige Modeste ergänzt sich perfekt mit dem quirligen und umtriebigen Japaner, der in seiner Comunio-Historie bislang höchstens 41 Punkte geholt hat. Leidtragender von Osakos Höhenflug ist Artjom Rudnevs, der zum Saisonbeginn noch in der Startelf stand, sich dann verletzte und am vergangenen Wochenende erstmals wieder eingewechselt wurde.

Risse ein wahres Comunio-Monster

Zudem hat der FC mit Simon Zoller eine Art Super-Sub in der Hinterhand. Außer gegen Leipzig (Startelf) wurde der Offensivmann in allen Partien eingewechselt, gegen den FC Schalke gelang ihm sogar ein Treffer. Da fällt der Ausfall von Leo Bittencourt fast gar nicht ins Gewicht.

Beim Spiel gegen die Bullen feierte eine weitere interessante Personalie beim FC sein Debüt. Sehrou Guirassy kam fünf Minuten vor Schluss für Modeste ins Spiel. Der junge Franzose ist allerdings eher ein Versprechen für die Zukunft.

Bereits in der Vergangenheit starke Leistungen zeigte Marcel Risse (MW: 4.970.000). Der Rechtsaußen fliegt dabei eigentlich völlig unter dem Radar, machte er in den vergangenen beiden Comunio-Spielzeiten doch jeweils über 100 Punkte (102 & 104) und hat nun schon wieder 28 Zähler eingestrichen. Eigentlich ein Pflichtkauf für jeden ambitionierten Comunio-Manager.

Am Samstag muss man zum Spitzenspiel gegen den FC Bayern München in die Allianz Arena. Wenn sich der FC auch in dieser Partie teuer verkauft, wer weiß, vielleicht sind die Träumereien, die der eine oder andere Fan dann doch schon hat, gar nicht mal so unrealistisch.

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Autor: Florian Schimak

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