Joao Queiros

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Der 1. FC Köln hat das portugiesische Talent Joao Queiros verpflichtet. Der 19-Jährige soll etablierten Kräften in der Innenverteidigung Druck machen. Comunioblog schaut, ob das gelingen kann. 

Position: Abwehr. Der Portugiese ist Innenverteidiger und spielt vornehmlich den linken Part in der defensiven Zentrale, kann aber auch halbrechts spielen. Mit 1,90 Meter besitzt er zudem Gardemaß für die Position. Auf den ersten Blick verfügt er auch über ein gutes Aufbauspiel und beherrscht auch lange Diagonalbälle. 

Bisherige Karriere: In der Jugend wechselte Queiros die Vereine wie seine Unterwäsche. Hoffen wir zumindest. Unter anderem spielte er für den FC Porto und Benfica. Heimisch wurde er aber erst in der Akademie des SC Braga. Im Januar 2014 wechselte er zum Klub mit dem charakteristischem Felsenstadion. 

Allerdings absolvierte Queiros in seiner Zeit kein Spiel für die erste Mannschaft. Im Mai diesen Jahres feierte er sein Debüt für die B-Mannschaft in der zweiten Liga. Auf internationaler Ebene ist er dafür erfahrener. Bei der U19-EM stand er in allen Spielen für Portugal über die volle Distanz auf dem Feld. Insgesamt lief er 13 Mal für die U19-Selecao auf – teilweise sogar als Kapitän. 

Einstiegsmarktwert: 750.000. Der Einstiegswert ist moderat gehalten, da nicht davon auszugehen ist, dass Queiros sich einen Stammplatz erkämpfen wird. Damit ist er im Bereich der anderen defensiven Ersatzspieler Dominic Maroh und Konstantin Rausch. 

Die zehn besten Kölner der Saison 16/17

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Platz 10: Milos Jojic, 50 Punkte in 15 Spielen, Bildquelle: Imago

Situation: Queiros ist der vierte Innenverteidiger der Kölner. Für den Portugiesen wird es in erster Linie darum gehen, sich an das neue Umfeld zu gewöhnen und so viel wie möglich aufzusaugen. Der 19-Jährige hat schließlich erst ein Spiel im Profibereich absolviert und das auch nur in der zweiten portugiesischen Liga. Da sollte niemand allzu große Sprünge erwarten.

Frederik Sörensen und Dominique Heintz sollten gesetzt sein, Maroh ist der Herausforderer und Neuzugang Jannes Horn kann ebenfalls in der Innenverteidigung spielen. Und so klingen die Worte von Manager Jörg Schmadtke auch eher nach einer perspektivischen Verpflichtung.

„Joao ist ein großes Talent, das unseren Kader im Defensivbereich ergänzt. Wir sind zuversichtlich, dass er mit der Begleitung unseres Trainerteams den nächsten Schritt in seiner Entwicklung gehen und den Sprung in die Bundesliga schaffen wird“, sagte Schmadtke.

Marktwertpotenzial: Der 19-Jährige ist nur interessant, wenn ihr die Möglichkeit habt, langfristig euren Kader aufzubauen. Das heißt bei den Saisonübergängen „Mannschaft behalten“ oder „Spieler bis 30 Mio. behalten“. Dann könnt ihr vielleicht irgendwann die Früchte ernten. Kurzfristig taugt Queiros nicht für Comunio. Auch nicht als Geldanlage. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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