Robin Quaison: Trifft jetzt auch zuhause!

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Du willst vor dem Wochenende schnell noch ein paar frische Impulse für den kommenden Spieltag in den Kader holen? Dann bist du hier richtig. Wir haben vier Mittelfeldspieler für kleines Geld, die bald eskalieren. Vielleicht.

Robin Quaison (1.FSV Mainz 05, 1.020.000, 14 Punkte)

Wird der Schwede jetzt endlich zum Torjäger? Robin Quaison stand in dieser Saison in zehn von zwölf möglichen Partien für den 1.FSV Mainz 05 auf der Platte, war dabei stets bemüht und arbeitete sich auch eine Menge Chancen heraus, nicht alleine aufgrund seiner Schnelligkeit. Bisher allerdings, ohne Zählbares zu produzieren. Bis zum vergangenen Wochenende. Da erzielte der 25-Jährige den zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Borussia Dortmund und damit seinen ersten Saisontreffer. Und nebenbei bemerkt: Nach fünf Auswärtstoren traf Quaison endlich mal vor eigenem Publikum. In Sandro Schwarz´ 4-4-2 ist die vielseitige Offensivkraft einer der Profiteure auf die Umstellung auf die Raute, dadurch ist Quaison neben Mittelstürmer Jean-Philipp Mateta ganz vorne in die Spitze gerutscht – und beide fangen an, voneinander zu profitieren. Ist mit dem Treffer gegen den Tabellenführer jetzt der Knoten geplatzt? Wenn ja, gibt es reichlich Punkte, denn der Stürmer wird im Managerspiel noch mindestens bis zur Winterpause als Mittelfeldspieler geführt. Bonuspunkte!

Amine Harit (FC Schalke 04, 4.120.000, 30 Punkte)

Schalke 04 gehört ohne Zweifel zu den großen gewinnern des abgelaufenen Spieltages: Mit 5:2 gelang den Königsblauen gegen den 1.FC Nürnberg endlich mal ein Spektakel und der höchste Saisonsieg – und das in Abwesenheit der etatmäßigen Stammkräfte Mark Uth und Breel Embolo. Dafür sorgten andere dafür, dass Trainer Domenico Tedesco mal wieder durchschnaufen kann. Steven Skrzybski traf doppelt, Guido Burgstaller und Bastian Oczipka auch – und Amine Harit erzielte seinen ersten Saisontreffer. Der Mittelfeldspieler, im Schalke-Spiel für die Dynamik und besondere Momente zuständig, lieferte eine bärenstarke Vorstellung ab und belohnte sich dafür mit dem zwischenzeitlichen 2:0. War das Spiel gegen den Club der Durchbruch, der Neustart für S04? Dann ist das auch ein Verdienst des 21-Jährigen Franzosen, der international für die Nationalmannschaft Marokkos aufläuft. und dann lohnt es sich, auf Schalkes „Unterschiedsspieler“ zu setzen.

Marktwertgewinner der Woche – KW 48: Zwei mit 100 Prozent Gewinn und mehr

Mit dem richtigen Spielern ließen sich in dieser Woche Marktwertgewinne von mehr als 100 Prozent einfahren. Am meisten zulegen konnten Akteure von Schalke, Hertha und Düsseldorf.

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Julian Baumgartlinger (Bayer Leverkusen, 2.750.000, 6 Punkte)

Ruckzuck ging das bei Julian Baumgartlinger ja nun nicht gerade: Der Mittelfeldspieler konnte verletzungsbedingt erst am zehnten Spieltag die ersten Schritte in der neuen Saison unternehmen. So lange fiel er wegen eines im Pokalspiel vor der Runde erlittenen Innenbandrisses aus. Am vergangenen Wochenende gab der Österreicher nun sein Startelf-Debüt in der Bayer-Zentrale und sammelte gleich vier Punkte. Beim 2:0 gegen den VfB Stuttgart lieferte „Baumi“ schon eine Idee davon, wofür er im Vollbesitz seiner körperlichen Kräfte steht: Zweikampfhärte, gute Antizipation, konsequente Balljagd und sicheres Passspiel. Da ist nach der längeren Pause naturgemäß noch Luft nach oben, aber wäre das nicht so, würden aktuell nicht noch Einstiegskurse rund um den Sechser herrschen.

Marko Grujic (Hertha BSC, 2.700.000, 10 Punkte)

Das Aufatmen ob der Rückkehr von Marko Grujic war aus Berlin quer durch die Liga gut zu hören. Der junge Serbe hatte in den ersten vier Spieltagen einen so erfreulichen Eindruck bei der Hertha hinterlassen, dass das Wehklagen nach dem verletzungsbedingten Ausfall nach dem 4:2-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach am vierten Spieltag groß war. Jetzt ist die Leihgabe aus Liverpool wieder zurück – und der Mittelfeldspieler kam schneller, stärker und effektiver zurück, als sie gehofft hatten. Statt der avisierten sechzig Minuten hielt Grujic beim 3:3-Spektakel der Hauptstädter gegen die TSG Hoffenheim über die komplette Distanz durch und lieferte dabei eine starke Vorstellung ab. Ein später Punkt für die Moral fürs Team und sechs Comuniopunkte für den Spieler waren der verdiente Lohn. Für das Geld wird ein Spieler dieser Gewichtsklasse nicht lange zu haben sein.

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Autor: Till Erdenberger

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