Geht´s jetzt richtig ab beim FC Schalke und Daniel Caligiuri?

Foto: © imago /Uwe Kraft 
Toreschießen ist kein Muss für einen schönen Marktwert, aber es hilft ungemein. Wir haben Kandidaten aus dem Premiumsegment, die jüngst getroffen haben – und mit ihren Teams auf Höhenflug gehen wollen.

Valentino Lazaro (Hertha BSC, Mittelfeld, 5.040.000)

Valentino Lazaro ist der Dauerbrenner bei Hertha BSC: Der junge Österreicher stand in der laufenden Saison in jedem Spiel von An- bis Abpfiff auf dem Platz und ist mit seiner großen Dynamik einer der Garanten dafür, dass der Hauptstadtclub erst einen Sensationsstart mit zehn Punkten aus den ersten vier Spielen hinlegte, dann noch den damals in Normalflughöhe reisenden FC Bayern zur Bruchlandung zwang – und jetzt nach einer Schwächephase wieder ordentlich was für die Moral tun konnte. Beim jüngsten 3:3 gegen die TSG Hoffenheim besorgte der 22-Jährige den späten Ausgleich und sicherte seinem Team einen Punkt und nach dem bitteren 1:4 in Düsseldorf vor der Länderspielpause das vielleicht noch etwas wertvollere gute Gefühl. Mit einem guten Gefühl kann man als Manager auch kräftig ins Festgeldkonto langen und gute fünf Millionen in die Hand nehmen. Lazaro steht nämlich nicht umsonst schon in England bei dem einen oder anderen Club auf dem Zettel und dürfte bei einem angenommenen Hertha-Aufschwung Triebfeder und Nutznießer gleichermaßen sein.

Reiss Nelson (TSG Hoffenheim, Sturm, 8.140.000)

In unserer Reihe „Frag Comunioblog“ kamen ja schon Zweifel auf: Reiss Nelson behalten oder nicht? Ja, natürlich. Oder wenn noch nicht im Kader: Kaufen! Natürlich, der junge Engländer machte am Wochenende einen „Salto Nullo“, die Einwechslung in der 88. Minute kam sogar für den Superjoker (vorher drei Tore bei drei Jokereinsätzen) zu spät, um noch was zu – pardon – reißen. Aber dennoch: Der Teenager liefert megazuverlässig ab, 8,29 Punkte (!) im Schnitt sind der drittbeste Wert der Liga. Also: Nicht verwirren lassen von dieser einen Nullnummer, diese Arsenal-Leihgabe braucht überhaupt keine Anlaufzeit, um seine PS auf die Außenbahn zu bringen. Und wie wir alle wissen: In dieser Saison können auch späte Joker noch ordentlich Punkte absahnen.

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Daniel Caligiuri (FC Schalke 04, Mittelfeld, 5.970.000)

Wie sagte Louis van Gaal dereinst über seine personellen Gedankenspiele beim FC Bayern? „Müller spielt immer!“ Auf Schalke könnte eine Abwandlung des Ausspruchs des Holländers lauten: „Caligiuri punktet immer!“ Denn der Deutsch-Italiener holte in jedem der 13 Saisonspiele Punkte. Kein Nuller, kein Minus, immer Pluspunkte. Und so sind inzwischen schon wieder 52 Zähler zusammen gekommen und damit steht für den Routinier die zweite dreistellige Saison in Serie an. Wer darauf setzen möchte, sollte jetzt einsteigen, denn auch sein FC Schalke muss langsam mal einen richtigen Schritt nach vorne machen, sollte diese Runde nicht in einem verschenkten Spieljahr münden. Nehmen die Königsblauen den Schwung aus dem Nürnberg-Spiel (5:2) mit? Dann gibt´s Punkte…

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach, Sturm, 7.700.000)

Wer einen Platz in Gladbachs Sahne-Offensive ergattert hat, darf sich Wochenende für Wochenende sicher sein, Teil eines großen Angriffswirbels mit reichlich Torgefahr zu sein. Da kann man es schon beinahe gar nicht verhindern, Tore zu erzielen – gerade, wenn man eine Offensivkraft der Güteklasse eines Lars Stindl ist. Der musste bekanntlich verletzungsbedingt bis zum 7. Spieltag warten, bis er zum ersten Mal in den Saisonverlauf eingreifen durfte – und tat dies direkt spektakulär mit einem Tor gegen die Bayern. Danach war es dann erstmal kurz wieder vorbei mit der ganz großen Herrlichkeit, aber das ist nach einer derart langen Ausfallzeit auch wenig verwunderlich. Dennoch ist der 30-Jährige bei Dieter Hecking gesetzt und zeigte zuletzt gegen Hannover 96 wieder, zu was er im Vollbesitz seiner körperlichen Leistungsfähigkeit fähig ist. Das Gute: Stindl wird immer besser werden – und damit immer teurer. 7.700.000 sind absolut als Einstiegskurs zu begreifen bei dem Mann, der in den letzten vier Jahren viermal dreistellig Punkte. 70 Punkte fehlen in dieser Saison noch zu dieser Marke. Und die solltest du dir dringend sichern!

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Autor: Till Erdenberger

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