Nationalspieler in spé: Lukas Klostermann

Foto: © imago /Picture Point L.E.

Alles redet derzeit vom BVB, aber dahinter schwingt sich aktuell RB Leipzig nach einem schwachen Start zum enorm stabilen Verfolger auf. Zeit, sich einen Leipziger ins Team zu holen. Wir hätten Vorschläge!

Lukas Klostermann (RB Leipzig, Abwehr, 2.050.000)

„Wenn man Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg heute gesehen hat, kann man bei allem Respekt vor den anderen Eingeladenen schon mal darüber nachdenken, ob die auch mal zur Nationalelf eingeladen werden. Wenn sie so weiterspielen wie in den letzten Wochen, wird man irgendwann nicht mehr an ihnen vorbeikommen.“ Das sagt RB Leipzig-Trainer Ralf Rangnick über seine Schützlinge. Der eine, Lukas Klostermann, war beim jüngsten 3:0 gegen Bayer Leverkusen einer der Stärksten auf dem Platz, nicht nur wegen seines Tores überzeugte der Abwehrspieler auf der ganzen Linie – in seinem erst zweiten Startelfeinsatz der Saison. Der 90-Minüter am elften Spieltag war jetzt eine starke Empfehlung für mehr im Jahresendspurt. 2.050.000 sind wahrlich ein charmanter Preis für einen angehenden deutschen Nationalspieler.

Marcel Halstenberg (RB Leipzig, Abwehr, 2.950.000)

Klostermanns Kollege Marcel Halstenberg ist in Sachen Nationalelf schon einen kleinen Schritt weiter, denn der Verteidiger, der 2015 vom FC St.Pauli kam, absolvierte schon ein Länderspiel. Dann jedoch riss im Januar 2018 im Training das vordere Kreuzband im linken Knie des heute 27-Jährigen. Die WM in Russland, die nach einem ansprechenden Länderspieldebüt gegen England durchaus in Sicht war, war damit natürlich erledigt. Inzwischen ist Halstenberg wieder da  – und wie. Ab dem fünften Spieltag durfte der Linksverteidiger schon fünfmal über 90 Minuten ran, 28 Punkte stehen bereits auf dem Konto von Halstenberg.  Und mit einem Schnitt von 5,60 Punkten pro Spiel steht der Leipziger nicht nur für 2019 auf dem Zettel (wie Bundestrainer Joachim Löw wissen ließ), sondern auch in den Top20 in dieser Comuniostatistik. Und wer beim Bundestrainer auf dem Zettel steht, sollte auch für dich eine Überlegung wert sein.

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Daniel Ginczek (VfB Wolfsburg, Stum, 2.260.000)

Ein Ginczek für knapp über 2.000.000? Hätte man vor der Saison auch nicht gedacht, als der Stürmer beim VfL Wolfsburg als Königstransfer vorgestellt wurde, um die Wölfe weit weg von der in den vergangenen Jahren zweimal erfolgreich durchlebten Relegation zu halten. Den Job hat mit Wout Weghorst, dem anderen Sturmneuzugang, inzwischen ein anderer übernommen, aber der 27-jährige Ex-Schwabe hat sich nach einer Durststrecke wieder ins Team gespielt, bevor er durch eine Knieverletzung ausgebremst wurde. Die hat sich inzwischen zum Glück für Spieler und Arbeitgeber als halb so schlimm heraus gestellt, preislich hat sich die Zwangspause aber nochmal positiv ausgewirkt: So günstig wird man einen Stürmer, der nachweislich Tore in der Bundesliga erzielen kann, wohl nicht so schnell wieder haben können. Ein Einsatz schon im nächsten Spiel gegen RB Leipzig liegt absolut im Bereich des Möglichen.

Benjamin Hübner (TSG Hoffenheim, Abwehr, 2.570.000)

Aufatmen in Hoffenheim: Dort steht mit Benjamin Hübner ein enorm wichtiger Spieler vor seiner Rückkehr in die Bundesliga. Hübner, der im August im Training einen Ball ins Gesicht bekam und in der Folge mit einer schweren, langwierigen Gehirnerschütterung ausfiel, gab unter der Woche sein Comeback in Hoffenheims U23 und dürfte sehr schnell wieder in den Kampf um die Stammplätze eingreifen. Und wenn Hübner spielt, regnet es solide Punkte: 2017/18 waren es 113 in 27 Spielen, 2016/17 sogar 116 in 25 Partien.

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Autor: Till Erdenberger

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