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An diesem Freitag gibt’s dieses Mal Kaufempfehlungen für diejenigen, die richtig Kohle haben. Ok, zumindest ein wenig Geld auf der hohen Kante besitzen oder zumindest Cash auf irgendeine Weise akquirieren können. Dafür haben ist aber für jeden etwas dabei – zumindest positionstechnisch.

Vladimir Darida (Hertha BSC, 3,7 Mio., Mittelfeld)

Herthas laufende Pulsuhr bewies vergangene Woche mal wieder, wie wichtig er für die Alte Dame ist. Dabei zeigte er sich nicht nur als Torschütze des Siegtreffers beim 2:0 über Eintracht Frankfurt, sondern wie gewohnt auch als Laufwunder im Mittelfeld.

Gefühlt 20 km riss der Tscheche gegen die Eintracht ab, war Antreiber und Zerstörer zugleich und bewies zudem, dass er nach seinem kleinen Formtief zu Beginn des Jahres nun wieder in die Spur findet. Schon gegen die Bayern zeigte Darida ansteigende Form – gegen den HSV soll am Wochenende nun weiter gepunktet werden.

Mit 36 Zählern liegt der Mittelfeldspieler derzeit noch recht deutlich hinter den Werten der letzten beiden Jahre. Allerdings hatte Darida in der Vorrunde auch mit Verletzungssorgen zu kämpfen – nun scheinen diese aber Vergangenheit und das Laufwunder kann wieder durchstarten.

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Raul Bobadilla (FC Augsburg, 3,94 Mio., Sturm)

Vermutlich werden viele FCA-Fans am vergangenen Samstag gegen 17.15 Uhr den Bobadilla-Tanz gemacht haben. Allerdings wissen wir von Comunio eigentlich gar nicht, ob der über die Gladbacher Grenzen hinaus bekannt ist. Auf jeden Fall funktioniert er nach den Rhythmen von „Macarena“. Sei’s drum.

Dass der bullige Argentinier in 2017 endlich dafür sorgt, dass die FCA-Anhänger glücklich sind, ist ja eigentlich Freude genug. In der Vorrunde lief es für Raul nämlich gar nicht gut, da holte er nur elf Punkte. Nun hat er schon insgesamt 39 Zähler gesammelt und zwei Tore erzielt – das sind doppelt so viele Buden wie in der Hinserie. Braucht’s noch einen Grund? Wir denken nicht. Also: „Heeeeey, Bobadilla!“

Jannik Vestergaard (Borussia Mönchengladbach, 3,57 Mio., Abwehr)

Unter Schubert war in Gladbach ja jetzt nicht alles schlecht, aber so richtig geil war es halt auch nicht. Jetzt ist es unter Dieter Hecking auch nicht phänomenal überragend, allerdings scheint das Team wieder als solches zu funktionieren.

Das sah man in der Europa League gegen den AC Florenz und vergangenes Wochenende in Ingolstadt. Auch wenn in beiden Partien Lars Stindl als Hauptdarsteller fungierte, legen wir dennoch Abwehrboss Vestergaard ans Herz.

Einfach aus dem Grund, weil sie im Borussia-Park das Spielfeld nicht drei Tage wässern. Gut, hinzu kommt außerdem, dass er eine richtig ordentliche Rückrunde spielt und bereits 21 Zähler gesammelt hat. Also: Kaufen!

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Kingsley Coman (FC Bayern München, 3,47 Mio., Sturm)

Der Mann, bei dem man eigentlich noch immer nicht weiß, wie er ausgesprochen wird. Komn? Komooon? Komahn? Come on? Der gute Kingsley auf jeden Fall ist nach seiner verletzungsbedingt eher überschaubaren Hinserie zumindest wieder fit und schickte sich in den letzten Spielen an, eine Art Super-Joker zu werden.

So brachte er immer wieder neuen Schwung, wenn er von der Bank kam (gut, gegen den HSV beim Stand von 5:0 bedarfte es jetzt nicht mehr so viel davon). Da es für die Bayern nun in die richtig heiße Phase geht und Carletto ja bekanntlich ein Verfechter der Rotation ist, wird Coman auch ab und an in der Startelf stehen, da die Herren Ribery und Robben jenseits der 30 sind und nicht jede Party mitfeiern müssen und können.

Also sollte man eher zuschlagen, bevor der junge Mann in den nächsten Wochen rapide an Marktwert zulegt. Nur so ein kleiner Tipp. Seine ersten 16 Zähler hat er jetzt mal schnell gegen den HSV geholt – und das in 30 Minuten…

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Autor: Florian Schimak

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