Diese drei Wolfsburger könnte man sich holen: Gerhardt, Ginzcek, Weghorst (v.l.n.r.)

Foto: © imago / Nach gefühlt Jahren spielt der VfL Wolfsburg mal wieder eine richtig ordentlich Runde. Ein Grund dafür ist Trainer Bruno Labbadia, der aus den Wölfen ein richtiges Team geformt hat. Nun hört der Coach im Sommer auf, dennoch bleibt die Mannschaft erfolgreich. Wer lohnt sich aktuell bei den Niedersachsen? Comunioblog macht den Check.

Jerome Roussillon (Abwehr, 3,72 Mio., 76 Punkte)

Mit seinen 76 Punkten gehört der Franzose zu den besten Abwehrspieler der aktuellen Comunio-Saison. Auch wenn die vergangenen Partien zuletzt punktetechnisch nicht ganz so gut liefen – einmal unverdient -, so hat Roussillon doch schon bewiesen, dass man auf ihn zählen kann.

Das Gute an der schlechten Bewertung zuletzt: Roussillon wird dadurch günstiger. Positiv: Seine Leistung bleibt gleich – und zwar gleich gut. Zwar bekommt er es am Wochenende mit dem BVB zu tun und muss sich da mit Jadon Sancho messen, doch generell sollte man auf den Linksverteidiger der Wölfe im Saisonendspurt setzen. Fünf Assists bislang sind ein gutes Zeichen.

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Yannick Gerhardt (Mittelfeld, 3,07 Mio., 65 Punkte)

Was für Roussillon gilt, gilt auch für den Youngster aus dem Mittelfeld. Er spielt zwar richtig gut, doch in Sachen Punkte stimmt’s noch nicht so richtig. Aber auch hier heißt es: Zuschlagen, solange man noch kann.

Vor allem hätte man bei Gerhardt in dieser Spielzeit damit absolut keine Bedenken, punktet der 23-Jährige doch richtig konstant. Lediglich einmal (am 19. Spieltag gegen Bayer Leverkusen) gab’s für ihn Minuspunkte.

Ansonsten überzeugt der Linksfuß auch als Vorlagengeber, er hat ebenfalls wie Roussillon bereits fünf Treffer vorbereitet. An der Seite von Maxi Arnold auf der Acht zeigt Gerhardt endlich einmal über einen längeren Zeitraum sein Können.

Die zehn besten Neuzugänge der Saison

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Platz 10: Dodi Lukebakio (Fortuna Düsseldorf) - 86 Punkte | Bilderquellen: Imago

Wout Weghorst (Angriff, 10,16 Mio., 140 Punkte)

Ok, ein absoluter Geheimtip ist der Niederländer jetzt nicht. 140 Punkte, zwölf Buden, Marktwert von über 10 Millionen – da muss man schon tief in die Tasche greifen, wenn man den Angreifer holen will. Allerdings dürfte sich eine Investition durchaus lohnen.

Sechs Tore hat Wout Weghorst in der Rückrunde schon erzielt und damit hat er seine Ausbeute aus der gesamten Hinrunde bereits egalisiert. Das Gute ist: Die Saison hat noch acht Spieltage.

Wenn Weghorst nun in jedem Spiel einen Dreierpack erzielt, so wie zuletzt gegen Fortuna Düsseldorf, dann käme er auf… ok, lassen wir das.

Traut euch einfach was, gebt ein bisschen mehr Geld aus als normal und schnappt euch den holländischen Knipser der Wölfe. Es wird sich lohnen.

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Daniel Ginczek (Angriff, 1,78 Mio., 57 Punkte)

Eine ähnliche Saison wie Weghorst hätte auch Ginczek spielen können, doch dann kam mal wieder das Verletzungspech und der Angreifer fällt nun schon wieder seit zwei Monaten aus.

Inzwischen befindet er sich aber wieder auf dem Weg der Besserung und hofft, dass er im April wieder mit dem Team trainieren kann.

Ob es noch für einen Stammplatz reicht, hängt auch davon ab, wie Coach Labbadia gewillt ist, das bewährte 4-1-4-1-System für den Rekonvaleszenten anzupassen.

Denn im aktuellen System wäre kein Platz für den bulligen Angreifer. Anders sieht es aus, wenn Labbadia die Mittelfeld-Raute bringen würde. Dann könnte er mit Weghorst als Doppelspitze fungieren. Ein System, das in der Hinrunde durchaus funktioniert hat.

Mit einem Marktwert von unter zwei Millionen ist Ginczek aktuell ein richtiges Schnäppchen. Noch.

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Autor: Florian Schimak

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