Kevin-Prince Boateng - ein Punktegarant!

Die Bundesliga geht so langsam in die heiße Phase und auch in euren Ligen heißt es sicher schon: It´s crunchtime! Wer jetzt noch vorne mit dabei ist, kann auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen – oder sich aber einen Gamechanger ins Team holen. Wir hätten ein paar Vorschläge…

Kevin-Prince Boateng (Eintracht Frankfurt, Mittelfeld, 6.450.000)

Der Prinz ist on fire und einer DER Garanten für die märchenhafte Saison der Eintracht: Schon 26 Punkte und zwei Tore hat KPB in der Rückrunde gesammelt und außerdem durch effektive Zweikampfführung und eine Menge Physis mit dafür gesorgt, dass die Frankfurter einer der unangenehmsten Gegner in dieser Runde ist. „Es ist wunderschön, da oben zu stehen. Das haben wir verdient, weil wir guten Fußball und mit Herz spielen“, beschreibt es der gebürtige Berliner selbst, was den Lauf der Eintracht begünstigt. „Leipzig war ein spezielles Spiel“, sagt Boateng. „Da haben wir gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind, zusammenhalten und zusammen fighten. Das hat einen Ruck in der Mannschaft gegeben. Wir hatten die Fans nicht im Rücken, deswegen mussten wir uns untereinander pushen. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich eine Mannschaft so sehr selber pusht, auch von der Bank aus. Das hat uns zusammengeschweißt.“ Klar, dass der emotionale Boateng da einiges mitnimmt.

Aber Vorsicht: Morgen muss Boateng senior einmal gelbgesperrt mit der Punktejagd pausieren. Aber wie wir ihn kennen, macht ihn diese Pause nur noch hungriger.

Naldo (FC Schalke 04, Abwehr, 8.980.000)

Kein besonders innovativer Vorschlag, keine sexy Investmentberatung und doch: Man muss sein Geld ja nicht immer in windige Warentermingeschäfte stecken, sondern kann auch auf die soliden niedrigverzinsten Angebote der lokalen Sparkasse setzen. Da gibt´s Rendite mit Garantie und man weiß, was man kriegt. Planungssicherheit mit einem kleinen Goodie. Und Schalkes Naldo ist das unsexy Investment mit Altersvorsorgefaktor. Spielt immer, punktet seriös in einer Tour durch und manchmal wird ein satter Bonus ausgeschüttet. Mit Leverkusen, Hertha BSC, Mainz und Wolfsburg warten Gegner auf den Brasilianer, die – bis auf die Bayer-Elf – mit nicht eben furchteinflößenden Offensivreihen anrennen – und gleichzeitig historisch anfällig sind bei Standards. Hier gibt´s garantierte Punkte!

Kaderanalyse Leverkusen: Angriff ist die beste Verteidigung
Im Aufwind: Alario und Bailey von Bayer Leverkusen

Die Werkself steht nach 23 Spieltagen auf einem Champions League-Platz. Wie die Leverkusener sich bislang bei Comunio geschlagen haben, zeigen wir in dieser ausführlichen Comunioblog-Kaderanalyse.

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Mark Uth (TSG Hoffenheim, Sturm, 5.090.000)

Freiburg, Augsburg, Wolfsburg, Gladbach: Die nächsten vier Gegner der TSG Hoffenheim klingen nach „machbar“, gerade wenn man nochmal ganz vorsichtig in Richtung Europa schielen möchte. Und Mark Uth schuldet seinen Managern noch ein paar Punkte und seinem Arbeitgeber mit Blick auf den perfekten Sommerwechsel in Richtung Gelsenkirchen noch ein paar Punkte. Höchste Zeit, die Schulden zu begleichen. In der Hinrunde traf Uth gegen Augsburg, nachdem er gegen den SC Freiburg noch aussetzen musste.

Kevin Volland (Bayer Leverkusen, Sturm, 8.500.000)

Im Leverkusener Offensivpaket steckt eine ganze Menge: Ein Leob Bailey überstrahlt derzeit alles, aber im WIndschatten des überragenden Jamaikaners hat sich Kevin Volland auch schon zu zehn Saisontoren aufgeschwungen, fast ein bisschen heimlich, still und leise. Der Ex-Hoffenheimer spielt seine stärkste Saison seit vielen Jahren und wartet mit einer starken Chancenverwertung und unermüdlichem Einsatz an vorderster Front auf. Während Bailey derzeit alles leicht zu fallen scheint, erackert sich Volland seine Punkte – und wird demnächst, vielleicht schon an diesem Wochenende auf Schalke, die 100 Punkte-Schallmauer durchbrechen. Und sammelt seine nächsten Punkte vielleicht sogar für dich?

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Autor: Till Erdenberger

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