Fast wie früher im Glücksrad: 5 Konsonanten und ein Vokal!

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Schalke hat einen neuen Stürmerstar, den es aktuell noch für kleines Geld gibt. Außerdem heute auf dem Einkaufszettel: Solides Material mit Rückenwind, das am Wochenende den Grundstein für kleine Serien gelegt hat.

Steven Skrzybski (FC Schalke, 1.220.000, 16 Punkte)

Die Geschichte von Steven Skrzybski wurde in den letzten Tagen, spätestens seit dem vergangenen Wochenende, quer durch den virtuellen und gedruckten Blätterwald erzählt. Die Geschichte vom Schalke-Fan, der schon mit S04-Ranzen in die Schule stapfte und sich in dieser Saison den Traum von einem Engagement in Gelsenkirchen erfüllen konnte. Von Union Berlin wechselte der Stürmer ins Ruhrgebiet – und musste dann erstmal lange warten. Denn erst am 9. Spieltag durfte der 26-Jährige seine ersten fünf Bundesligaminuten sammeln. Jetzt aber konnte der Mann mit dem Zungenbrechernamen – kein anderer Bundesligaprofi startet seinen Nachnamen mit satten vier Konsonanten hintereinander – die nächste Stufe in seinem persönlichen gelebten Traum zünden: Per Doppelpack sorgte der Profi gewordene Fan für gute Laune in der heimischen Arena und vor allem dafür, dass er mindestens während der Abwesenheit der noch länger ausfallenden Offensivstammkräfte Mark Uth und Breel Embolo weiterhin erste Wahl in der Spitze sein dürfte.

Mathew Leckie (Hertha BSC, 1.080.000, 17 Punkte)

Es wäre schön, wenn er sein großes Potenzial endlich mal wieder auf den Platz bringen würde, soll Hertha-Trainer Pal Dardai seine Offensivkraft Mathew Leckie vor dem 3:3 gegen die TSG Hoffenheim angestachelt haben. Und der Australier hat verstanden und mächtig beigetragen zum Spektakel im Olympiastadion. Mit 11,54 Kilometern war Leckie der lauffreudigste aller Herthaner, zog die meisten Sprints an – und belohnte sich und sein Team für die Moral mit dem 2:3-Anschlusstreffer, der schließlich am Ende doch noch den Weg zu einem erkämpften und schon verloren geglaubten Punkt ebnete. Mit dieser starken Vorstellung (neun Punkte) ist Leckie nicht nur einer der Gewinner des Wochenendes, sondern hat seinen Marktwert im Vergleich zur Vorwoche gleich mal verdoppelt – auf allerdings immernoch bescheidene 1.080.000.

Der Sofascore-Musterprofi: Kerem Demirbay
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Zwar erst sechs Mal stand Kerem Demirbay in dieser Saison auf dem Platz, doch die Zahlen verraten: Der Hoffenheimer sollte derzeit bei jedem ambitionierten Comunio-Manager ganz oben auf der Liste stehen.

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Adam Zrelak (1. FC Nürnberg, 970.000, 20 Punkte)

Natürlich, Adam Zrelak ist kein Paco Alcacer, aber die Daten stimmen beim Tschechen, der in Nürnberg eigentlich schon auf dem Abstellgleis stand: 214 Bundesligaminuten nutzte Zrelak schon zu zwei Treffern und 20 Comunio-Punkten. Andere Stürmer träumen von dieser Quote (Weghorst, Volland, Werner, Gomez, Kruse – alle hinken hinter diesem Wert her) und doch: Zrelak steht nach wie vor bei unter 1.00.000. Und das, obwohl er mit zwei Toren in zwei Spielen von der Bank der effektivste Joker der Liga ist. Hier heißt es: Zuschlagen, bevor es jemand anderes tut.

Adam Szalai (TSG Hoffenheim, 3.950.000, 44 Punkte)

Dass Adam Szalai in dieser Saison im hochkarätig besetzten Sturm der TSG Hoffenheim ein Dauerbrenner sein würde, war so nicht absehbar. Klar, Andrej Kramaric kam spät und angeschlagen von der WM zurück, aber da gab es ja auch noch Ishak Belfodil, Joelinton und den fulminanten Reiss Nelson unter zu bringen. Aber am Ende spielt überraschend oft: Adam Szalai, nur am 9. und 10. Spieltag kam der Ungar nicht zum Einsatz. Nach dem Sensationsstart mit drei Treffern aus den ersten beiden Spielen (23 Punkte) wurde es zwar ruhiger um den 30-Jährigen, Punkte hat er jedoch weiter zusammen gehamstert. Bei 44 steht der Angreifer inzwischen, immerhin jeweils vier gab es in den letzten beiden Partien auch ohne Tor. Und der enorm fleißige Stürmer wird sich seine Chancen weiter erarbeiten, gegen Hertha BSC reichte es immerhin schon für einen Assist – in der 1. Minute!

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Autor: Till Erdenberger

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