Gonzalo Castro könnte diese Saison durchstarten.

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Heute haben wir vier Neuzugängen oder Rückkehrer für euch im Angebot. Zwei davon sind heiße Talente, die in diesem Jahr der Durchbruch schaffen könnten. Die beiden anderen Jungs sind da schon etwas etablierter, aber könnten ebenfalls fette Punktehamster werden.

Florian Neuhaus (Borussia Mönchengladbach, 2,68 Mio.)

Der 21-jährige defensive Mittelfeldspieler kehrt nach seiner Leihsaison von Fortuna Düsseldorf als Aufsteiger zurück an den Niederrhein. Und Neuhaus freut sich wie ein Schnitzel auf die neue Spielzeit auf dem Bökelberg: „Ich habe es kaum abwarten können, dass die Pause zu Ende geht und ich bei der Borussia loslegen kann“, sagte Neuhaus am Sonntag nach dem Gladbacher Trainingsauftakt.

Sechs Tore und drei Assists erzielte Neuhaus in der vergangenen Zweitligasaison. Ein Wert, den er in der Bundesliga vermutlich nicht erreichen wird. Denn auf seiner Position hat er mit Christoph Kramer, Mikael Cuisance und WM-Fahrer Denis Zakarias bockstarke Konkurrenz. Aber wer weiß, vielleicht erkämpft sich der Youngster doch einen Stammplatz und startet durch – das Zeug dazu hätte er.

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Aymen Barkok (Fortuna Düsseldorf, 1,01 Mio.)

Quasi als Ersatz für den offensiven Sechser oder Achter Neuhaus haben die Düsseldorfer Barkok von der Eintracht ausgeliehen. Der Youngster kommt zunächst für ein Jahr vom Main an den Rhein. Allerdings besitzt Düsseldorf im kommenden Sommer eine Kaufoption.

Ob die gezogen wird, das entscheidet letztlich der 20-Jährige selbst. Überzeugt er, könnte die Eintracht den technisch versierten Mittelfeldmann zurückbeordern. Falls dann bei den Hessen kein Bedarf besteht, könnte die Fortuna zuschlagen. Für alle Beteiligten könnte dieser Deal also eine win-win-win-Situation sein.

Bei einem Marktwert von 1 Million sollte man als ambitionierter Manager definitiv zuschlagen. Am Ende startet Barkok durch – und dann wird er unbezahlbar. „Man sieht, was er als Fußballer alles mitbringt“, lobte ihn einst Ex-Coach Niko Kovac: „da hat die Eintracht ein Juwel an Land gezogen.“ Mal sehen, ob er es in Düsseldorf endlich bestätigen kann.

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Omar Mascarell (FC Schalke, 4,11 Mio.)

Beweisen muss sich Omar Mascarell nicht mehr. Der Sechser bewies bei Eintracht Frankfurt in der Vergangenheit, dass zu einen der Mittelfeldspieler der Bundesliga gehört. Nicht umsonst war die halbe Liga hinter dem Spanier von Real Madrid her, der zuletzt bei der Eintracht so glänzte.

Angeblich wollte Kovac den 25-Jährigen mit nach München nehmen, doch die Bayern-Bosse sahen auf der Position keinen Bedarf. Anschließend war die TSG Hoffenheim an Mascarell dran, doch am Ende schlug Schalke für 10 Millionen zu. Und sie als Comunio-Manager auch?

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Gonzalo Castro (VfB Stuttgart, 5,42 Mio.)

Eigentlich müsste man hier die Vorzüge von Castro nicht noch einmal explizit erwähnen. Dass der Deutsch-Spanier vom Talent her mindestens 50 Länderspiele absolviert haben müsste, steht eigentlich außer Zweifel. Dass es nicht dazu kam, liegt an seiner nicht immer einfachen Art.

Castro braucht einen Trainer, der voll auf ihn setzt und ein Team, in dem er sich wohl fühlt. Das sah man in Leverkusen und zuletzt auch beim BVB. Allerdings ist der inzwischen 31-Jährige keiner, der die Ärmel hochkrempelt, wenn es mal nicht läuft.

Beim VfB aber könnte es kommenden Saison richtig gut laufen. Also wäre ein Castro-Kauf wo eine lohnenswerte Investition.

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Autor: Florian Schimak

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