Hat sich wieder zurück gemeldet: Mario Götze ist wieder eine Option

Foto: © imago / Nordphoto
Gerade bei den international vertretenen Teams kann man für vergleichsweise kleines Geld auf Rotationsgewinner setzen – und damit Punkte oder wenigstens Kapital generieren. Wir haben vier Kandidaten.

Mario Götze (Borussia Dortmund, 3.010.000)

Was für ein schöner Samstagnachmittag das war für Mario Götze: Nicht nur kam es zum sonnigen Familientreffen mit Bruder Felix, der bekanntlich für den FC Augsburg aufläuft, vor allem durfte sich der hochkarätige Teilzeitarbeiter mal wieder auf dem Rasen versuchen – und mit was für einem Erfolg. Nach 237 Tagen traf Götze mal wieder in der Bundesliga, am Ende stand im denkwürdigsten Spiel der bisherigen Saison ein 4:3 für die Borussia.

Nun ist es natürlich unwahrscheinlich, dass Lucien Favre sein Edelmittelfeld künftig um den lange Gescholtenen bauen wird. Der Schweizer schätzte jedoch Götzes Arbeit und Einstellung während seiner Ausbootung – und dieser Treffer war der Nachweis, dass der 26-Jährige wieder eine Option ist. Derzeit hat der Mittelfeldspieler einen Marktwert von knapp über 3.000.000, das ist für den „richtigen Götze“ lächerlich wenig. Hier sind schon während der Länderspielpause Kursgewinne drin. 

Pierre Kunde Malong (1.FSV Mainz 05, 3.060.000)

Mit 24 Punkten ist Pierre Kunde Malong auf Rang 19 in der Rangliste der Mittelfeldspieler geführt, geht es nach den Punkten pro Spiel, reichen seine vier Punkte pro Einsatz sogar für Rang 16. In der Marktwert-Tabelle ist der Kameruner jedoch mehr als 1,7 Millionen von der Top25 entfernt, an deren Ende derzeit Bayerns Javi Martinez mit zehn Punkten steht. Soll heißen: Der Mainzer, der vor der Saison von Atlético Madrid gekommen war, bietet ein überaus gesundes Preis-/Leistungsverhältnis und hat sich so etwas überraschend trotz starker Konkurrenz schnell im Mainzer Mittelfeld festgespielt. Und es wird nicht mehr lange dauern, bis der abschlussfreudige 23-Jährige auch mal trifft. Wetten?

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Konrad Laimer (RB Leipzig, 2.400.000)

Das darf man wohl brutale Konstanz auf gutem Niveau nennen: Leipzigs Ösi Konrad Laimer kam in dieser Saison viermal in der Bundesliga zum Einsatz, dabei sammelte der Ex-Salzburger jeweils vier Punkte. Ein Schnitt, von dem viel teurere Kicker wie Mannschaftskamerad Emil Forsberg (3,83), Javi Martinez (3,33) oder Daniel Didavi (3,5) derzeit noch einigermaßen weit entfernt sind. Sogar der zurecht hochgelobte, derzeit an einem Marktwert von 10.000.000 kratzende Kai Havertz kann mit 3,71 nicht gegen den Schnitt des Leipzigers anstinken. Die Belohnung: Laimer wurde in dieser Woche erstmals für die österreichische Nationalelf nominiert. Wer noch etwas in seine Kaderbreite nominieren möchte, kann dies derzeit noch für recht kleines Geld tun.

Admir Mehmedi (VfL Wolfsburg, 3.340.000)

Natürlich, Admir Mehmedi ist aktuell nach seinen Wadenbeschwerden erst auf der Rückkehr ins Mannschaftstraining, bis zum nächsten Bundesligaspiel hat der Schweizer jedoch noch reichlich Zeit. Und wie der Fußballfan seit Sepp Herberger weiß: Nach dem Spiel ist ohnehin vor dem Spiel, es gibt also noch einige Gelegenheiten zum Punktesammeln. Der Schweizer hatte sich vor seiner Verletzung gerade in die Wolfsburger Stammelf gespielt und in den ersten fünf Partien (drei davon als Einwechsler) knackige 24 Punkte gesammelt (zwei Tore). Mit einem Schnitt von 5,2 Punkten rangiert der Mittelfeldspieler mit Tordrang auf Rang sechs in dieser Wertung. Demnächst ist der 27-Jährige dann wieder eine Option für Wölfe-Trainer Bruno Labbadia, mindestens als Joker.

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Autor: Till Erdenberger

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