Amine Harit (l.) trifft im Derby gegen den BVB.

Foto: © imago / Team 2

Die Kaufempfehlungen für das Mittelfeld kommen heute eher über die Semantik, aber haben nix mit dem Glücksrad zu tun – und vielleicht darüber, dass man ordentliche Akteure auch für wenig Geld haben kann. Neben zwei Freiburgern haben wir einen Berliner, einen Hamburger und einen Derby-Helden im Angebot. Es dürfte also für jeden was dabei sein. Auch für die, die nicht auf Buchstaben stehen.

Per Skjelbred (Hertha BSC, 1,63 Mio., 16 Punkte)

Der Norweger findet so langsam aber sicher seine Form wieder – so wie auch die Alte Dame, die sich langsam aber sicher zu fangen scheint. Während Skjelbred zwischen dem 2. und 7. Spieltag konstant null Punkte holte, ist er nun ein konstanter Punktehamster.

Abgesehen vom schwachen Auftritt gegen den VfL Wolfsburg, wo es für Skjelbred sechs Minuspunkte hagelte, holte er aus den letzten sechs Spielen alle seine 16 Zähler. Das sind an und für sich keine überragenden Werte, aber für 1,63 Millionen ist Skjelbred als Stammspieler fast schon ein Schnäppchen. Und aktuell scheint er seine Performance ja zu bestätigen.

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Julian Schuster (SC Freiburg, 1,19 Mio., 12 Punkte)

Auch beim Freiburger zieht das Argument des Stammspielers – und er kostet nur knapp über eine Million. Zwar ist Schusters Leistung ab und an noch recht schwankend gewesen, doch in den letzten Partien scheint er sich gefangen zu haben. Am vergangenen Wochenende gab es sogar sechs Punkte für den Mittelfeldmann, der von Trainer Christian Streich zuletzt meist in der Dreierkette eingesetzt wurde.

Auffällig bei ihm ist, dass er gegen die direkten Konkurrenten oder vermeintlichen Teams auf Augenhöhe stets ordentlich punktet, aber gegen Bayern, Schalke, Leipzig und Co. aber immer schlecht aussieht. Also falls ihr Schuster holt: Bringt ihn nicht gegen die Spitzenteams! Ansonsten ist diese Personalie zu empfehlen.

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Platz 10: Naby Keita | RB Leipzig | 7,12 Mio. | 16 Punkte | Bildquelle: Imago

Florian Kath (SC Freiburg, 0,50 Mio., -2 Punkte)

Der Offensivmann der Freiburger ist eigentlich sowas wie ein kleines Gadget. Vermutlich wird er Euch die Meisterschaft nicht holen, wenn ihr ihn in eurem Team habt. Allerdings gelang dem Joker am Wochenende sein erstes Bundesligator gegen den 1. FSV Mainz. In acht seiner neun Partien wurde er bislang eingewechselt und krass gepunktet hat er dabei auch nicht.

Doch mit seinem spielentscheidenden Treffer gegen die 05er könnte der Knoten nun geplatzt sein. Und sind wir mal ehrlich: Für diesen Preis tut er keinem Manager weh. Vielleicht ist er am Ende doch genau der Spieler, der einem die entscheidenden Punkte bringt, wer weiß?!

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Filip Kostic (Hamburger SV, 3,03 Mio., 26 Punkte)

Bockstarker Auftritt des Serben am vergangenen Wochenende gegen die TSG Hoffenheim. Zwei Mal mit dem vorletzten Pass jeweils das Tor eingeleitet und rotzfrech mit einem Freistoß aus 25 Metern selbst für die Vorentscheidung gesorgt. Kostic ist derzeit on fire – zumindest zu Hause.

Denn in den letzten beiden Heimspielen holte der Linksaußen überragenden 28 Punkte und erzielte dabei zwei Treffer. Doof, dass es am kommenden Wochenende nach Freiburg geht. Allerdings warten dann auf die Hamburger zwei Heimspiele gegen Wolfsburg und Frankfurt. Beides zudem machbare Aufgaben. Also denkt mal über Kostic nach…

Amine Harit (FC Schalke 04, 5,07 Mio., 42 Punkte)

Wer in einem Revierderby nach 33 Minuten beim Stand von 0:4 eingewechselt wird und derart aufdreht und dafür sorgt, dass es am Ende doch noch ein 4:4 gibt und sich mit einem zerstörten Fuß über die 90 Minuten quält, der muss einfach eine Kaufempfehlung sein. Auch wenn Harit mit über 5 Millionen kein Schnäppchen ist, so einen geilen Kicker sollte jeder in seinem Comunio-Team haben!

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Autor: Florian Schimak

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