Frederik Sörensen

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Solide Innenverteidiger gehören in jede Mannschaft, denn sie punkten meistens zuverlässig, sind aber nicht so teuer. Comunioblog stellt fünf Verteidiger vor, die aktuell eine Kaufempfehlung sind. 

Frederik Sörensen (1. FC Köln, 2,85 Mio.)

Der Abgang von Mergim Mavraj gen Hamburger SV spülte Sörensen wieder in die Innenverteidigung, nachdem der Däne über weite Strecken der Hinrunde vornehmlich als rechter Außenverteidiger auflief. Auf angestammter Position blüht der 24-Jährige auf und wird es so auch Neuzugang Neven Subotic nicht einfach machen, in die Mannschaft zu kommen.

30 seiner 48 Punkte holte Sörensen allein in den letzten sechs Spielen. Allesamt als Innenverteidiger. „Besser kann das nur Freddy selbst. Er spielt seit Wochen auf sehr hohem Niveau“, verteilte Trainer Peter Stöger so auch nach dem Sieg gegen Wolfsburg ein Sonderlob an seinen Abwehrspieler. Der aktuelle Marktwert lädt noch zum Kaufen ein. Es ist auf jeden Fall noch etwas Luft nach oben.

Romain Bregerie (FC Ingolstadt, 550.000)

Der Franzose war eigentlich der erste Backup in der Innenverteidigung, nutzte aber die Abwesenheit von Marcel Tisserand, um sich in Erinnerung zu rufen. Denn während sein Landsmann für Kongo beim Afrika-Cup spielte, überzeugte Bregerie als Nebenmann von Marvin Matip und fuhr zehn Zähler in drei Spielen ein. Jetzt ist Tisserand zwar wieder zurück, aber es ist keinesfalls sicher, dass er Bregerie direkt wieder verdrängt.

Es ist sogar möglich, dass beide spielen werden. Roger, eigentlich im defensiven Mittelfeld zuhause, machte zuletzt eine unsichere Figur in der Dreierkette. Daher könnte es sein, dass Trainer Maik Walpurgis ihn wieder ins Mittelfeld zieht und Platz für Tisserand schafft. Wer also auf der Suche nach einem günstigen Verteidiger ist, sollte bei Bregerie zugreifen. Für 550.000 ist der Franzose aktuell zu haben.

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Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV, 2,76 Mio.)

Lange wurde er durch Verletzungen zurückgeworfen und geriet erst in Leverkusen und dann in Leipzig ins Hintertreffen. Im Winter folgte eine abermalige Luftveränderung. Der Hamburger SV leihte Papadopoulos aus und hoffte damit, die großen Abwehrprobleme zumindest ein wenig einzudämmen. Bislang mit Erfolg.

In allen drei Spielen kam der Grieche zum Einsatz und holte 13 Punkte. Natürlich ist die Punktzahl in erster Linie seinem Siegtreffer gegen Bayer geschuldet, aber dieser Erfolg könnte gleichzeitig eine Initialzündung sein. Dass Papadopoulos genügend Qualität hat, um den HSV zu verstärken, ist unbestritten. Vielleicht kann er es jetzt über einen längeren Zeitraum nachweisen.

Andreas Christensen (Borussia Mönchengladbach, 3,46 Mio.)

Die Leistungen des dänischen Youngsters haben sich schon seit geraumer Zeit stabilisiert. Das letzte Mal Minuspunkte fuhr er am sechsten Spieltag ein und das trotz der Gladbacher Negativserie. Die ist jetzt erst mal Geschichte. Seit dem siebten Spieltag steht er bei den Punkten pro Spiel auf Platz 5 der Verteidiger und ist in dieser Liste der günstigste.

Christensen ist daher eine klare Kaufempfehlung, zumal sich die Borussia unter dem neuen Coach Dieter Hecking stabilisiert zu haben scheint. Die Rückkehr zur Viererkette und einem klaren System tut der Mannschaft gut.

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Ömer Toprak (Bayer Leverkusen, 3,03 Mio.)

Eigentlich verwunderlich, dass der Leverkusener Abwehrchef noch als Kaufempfehlung gilt, spielt Leverkusen als Team doch gerade ziemlich bescheiden. Toprak punktet dennoch. 21 Punkte holte der Bald-Dortmunder in den letzten vier Spielen. Die Tatsache, dass seine Zukunft nun geklärt und verkündet ist, scheint ihn zu beflügeln.

Daher kann man sich trotz der Talfahrt der Werkself durchaus mit Toprak beschäftigen. Vielleicht steht auch bald ein neuer Trainer an der Linie. Roger Schmidt scheint sich von außen betrachtet ziemlich abgenutzt zu haben und vor dem Aus zu stehen. Ein neuer Coach könnte neue Impulse und viel wichtiger den Erfolg zurückbringen.

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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