Medhi Benatia FC Bayern München

Der Kader des FC Bayern strotzt nur so vor Weltklasse – und preisintensiven Spielern. Doch: Kann man vor der Saison ein „Schnäppchen“ machen? Durchaus! Comunioblog klärt auf!

Das ist schon immer eine Krux: Der FC Bayern und Comunio.

Klar, in der Mannschaft des Rekordmeisters steckt viel Klasse – die meisten teuren Verpflichtungen bringen oftmals die Ausbeute, die ein Comunio-Manager anstrebt.

Geld schießt halt doch Tore oder holt zumindest nette Punkte, um in der Community nicht ganz alt auszusehen.

Dennoch: Nicht wenige Comunionisten suchen auch bei den Münchnern nach einem netten Schnäppchen. Gibt es sie denn überhaupt? Und wer geht als ein solches durch? Comunioblog hat sich den Kader angeschaut und stellt fest: Das ein oder andere gute Geschäft ist drin!

Medhi Benatia: Mögt es glauben oder nicht – der Marrokkaner ist gemessen an der Durchschnittspunktzahl der beste Bayern-Innenverteidiger der letzten Saison.

In 15 Partien bekam Benatia von Comunio eine Bewertung. Insgesamt erspielte er sich 73 Punkte. 4,87 Zähler im Mittel und damit rund einen Punkt mehr als Weltmeister Jerome Boateng. Fünftbester Wert der gesamten Liga.

Schrecken einige Manager vielleicht wegen seiner vielen kleinen Wehwechen der letzten Saison vor einem Transfer zurück? Nicht gerade unverständlich: 15 Bundesliga-Einsätze sind nicht das Gelbe vom Ei. Aber: In den Top-Spielen stand der 28-Jährige immer auf dem Feld. Pep Guardiola scheint also überzeugt. Nicht gerade unwichtig.

Allerdings, und das war in dieser Saison nicht einmal der Fall: Was passiert, wenn Holger Badstuber und Javier Martinez voll im Saft stehen?

Kommen wir zum Geschäftlichem: Benatia kostet zurzeit rund 5 Millionen Euro. Ein wirklich guter Preis – noch im Mai mussten 9 Millionen Euro auf den Tisch gepackt werden, um ihn zu verpflichten.

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Pierre Emile Höjbjerg: Schreibt der junge Däne die Erfolgsgeschichte bayerischer Leihgeschäfte weiter? Philipp Lahm hat es vorgemacht. Und Toni Kroos. David Alaba ebenfalls.

Alle entwickelten sich nach ihrem zweiten Bildungsweg prächtig – und landeten auf kurz oder lang in der Startelf des FC Bayern. Nun wäre es vermessen, Höjbjerg sofort in die Münchner Stammformation zu schreiben. Alleine wegen des Konkurrenzkampfes im Mittelfeld.

Doch nur mal zum durchspielen: Nicht wenige Medien spekulierten bereits darüber, dass es beim FCB durchaus Planspiele gäbe, Lahm wieder als rechten Verteidiger einzusetzen.

Das würde bei der Fülle an guten Spielern im Zentrum Sinn machen, zumal mit Joshua Kimmich ebenfalls ein veranlagter Kicker zum Meister kommt.

Dennoch: Das halbe Jahr in Augsburg versorgte Höjbjerg mit Spielpraxis und frischem Selbstvertrauen. Dinge, die ihm im ersten Jahr unter Pep Guardiola aufgrund weniger Einsatzzeiten verloren gegangen sind.

Auch ist nicht zu verachten, dass Höjbjerg den Verein und die Stadt bestens kennt. Akklimatisierung? Fehlanzeige.

Übrigens: In der letzten Saison schnappte sich der Däne 62 Comunio-Punkte in 24 Partien. Damit befand er sich auf dem Niveau von Sebastian Rode (60/23), Lahm (66/20) und Bastian Schweinsteiger (68/20).

Und was sagt der Preis? 3,09 Millionen Euro. Im Vergleich zu anderen Transfers sicherlich ein überschaubares Risiko. Was meint Ihr? Kommt Höjbjerg auf seine Einsatzzeiten?

Javier Martinez: Die Leidenszeit des Javier M. ist endgültig vorbei. Im August 2014 zerschoss es ihm das linke Knie. Beim Supercup. In Dortmund. Immerhin reichte es in der Liga noch für einen Kurzeinsatz. Nun soll es aber wieder nach oben gehen.

Für die Bayern verkörpert der 26 Jahre alter Spanier einen Neuzugang. Und einen guten dazu: Martinez kann im defensiven Zentrum in allen Systemen ohne Qualitätsverlust hin- und her geschoben werden.

Nicht ohne Grund schielte Guardiola vor der letzten Saison auf eine Dreierkette mit Martinez als zentralem Baustein. Auch für die kommende Spielzeit?

In jedem Fall ist der Konkurrenzkampf nicht ohne. Jerome Boateng scheint gesetzt, auch Benatia hat – wie bereits angedeutet – seine Sache sehr ordentlich gemacht.

Vergessen wir nicht Holger Badstuber, der, wenn fit, ein Verteidiger von Welt ist. Dante gibt es ja auch noch!

Und: Dass im Mittelfeld der Kampf um Startelfplätze kein Kindergeburtstag ist, hatten wir bereits besprochen.

Dennoch ist Martinez bei vollständiger Fitness in der Lage, sich in den Stamm des FC Bayern München zu spielen. Im ersten Jahr unter Guardiola war der Spanier bei vollständiger Fitness immer auf den Feld.

Vor diesem Hintergrund scheint die aktuelle Comunio-Ablöse von 5,3 Millionen Euro doch in Ordnung zu gehen, oder? In seinen ersten beiden Comunio-Spielzeiten brachte er es immerhin auf 198 Punkte. Nicht schlecht für einen defensiven Kicker.

Schon am Comunio zocken? 

Autor: Sebastian Schramm

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