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Heute haben wir bei den Kaufempfehlungen drei wahre Schnäppchen im Angebot, die kaum mehr als eine halbe Million kosten. Aber natürlich haben wir was für die Zocker unter Euch Managern dabei. Wer traut sich?

Kyriakos Papadopoulos (Hamburger SV, 1,99 Mio.)

Natürlich ist es gewagt, einen Spieler vom HSV zu den Kaufempfehlungen hinzuzunehmen, allerdings ist es im Fall von Papadopoulos durchaus gerechtfertigt, auch wenn die Hamburger nach dem ersten Spiel 2017 schon wieder fast zum Krisen-Klub aus dem vergangenen Herbst mutiert sind. Aber das ist ja an der Elbe fast schon normal.

Papadopoulos konnte letztlich relativ wenig für die Niederlage am beim VfL Wolfsburg und kann sich dabei sogar als Gewinner fühlen. Der Grieche rückte erst kurz vor Anpfiff in die Startelf, weil Johan Djourou sich beim Warmmachen eine Innenbandzerrung zuzog. Möglich, dass der Schweizer ausfallen wird, so dass Papadopoulos an der Seite von Mergim Mavraj seinen Platz behalten könnte.

Sollte der 24-Jährige fit bleiben, könnte er sich seinen Stammplatz nun erkämpft haben. Insofern scheint er für die Comunio-Manager durchaus attraktiv, auch wenn er mit 1,99 Millionen bislang kein Schnäppchen ist, könnte sich eine Investition lohnen.

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Niko Bungert (1. FSV Mainz 05, 0,52 Mio.)

Vier benotete Spiele, aber schon 13 Punkte. Ziemlich überragend für einen Abwehrspieler. Zu Saisonbeginn spielt Bungert, der eigentlich auch Kapitän bei den 05er ist, noch keine wirkliche Rolle. Erst am dem 11. Spieltag kam er zum Zug, musste dann aber ab dem 12. Spieltag mit einer Magen-Darm-Grippe das Fußballjahr 2016 für beendet erklären.

Durch eine starke Wintervorbereitung verdrängte Bungert seinen Konkurrenten Hack, sicherte sich zum Auftakt gegen Köln den Platz an der Seite von Fabian Bell – und überzeugte abermals. Ordentliche vier Punkte gab’s für den 30-Jährigen, womit er seinen Platz nun erstmal sicher haben dürfte.

Dass er dabei auch noch für weit unter einer Million zu haben ist, bringt natürlich die ständig klammen Comunio-Manager auf den Plan. Daher raten wir: Zuschlagen!

Romain Bregerie (FC Ingolstadt, 0,3 Mio.)

Der Innenverteidiger profitiert zum einen von der Systemumstellung der Ingolstädter auf Dreierkette und zum anderen davon, dass Marcel Tisserand derzeit beim Afrika Cup weilt und dort voraussichtlich mit der Demokratischen Republik Kongo ins Viertelfinale einzieht. Das bedeutet aber auch, dass der den Schanzern noch länger fehlen wird.

Dadurch wird Bregerie sehr wahrscheinlich auch in der kommenden Woche verteidigen, was den Abwehrmann für Comunio-Manager interessant macht, da er für relativ wenig Geld zu haben ist und er gegen den FC Schalke nun bewiesen hat, dass er man sich durchaus auf ihn verlassen kann. Zudem geht’s für Ingolstadt gegen den HSV, der in der Offensive jetzt nicht zwingend zum Nonplusultra in der Bundesliga zählt.

Für die nächsten Wochen wären die 0,3 Millionen daher durchaus clever investiertes Geld. Vielleicht erkämpft sich Bregerie in Tisserands Abwesenheit sogar einen Stammplatz. Wer weiß?!

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Aleksandar Milosevic (SV Darmstadt 98, 0,25 Mio.)

Tendenziell ist es immer gefährlich, Spieler des SV Darmstadt 98 zu einer Kaufempfehlung zu machen. Die Lilien spielen in dieser Saison nämlich so, wie man es von ihnen seit Jahren erwartet und holen daher auch keine Punkte. Doch unter Trainer Torsten Frings ist nun ein neuer, alter Geist am Böllenfalltor eingekehrt.

Darmstadt spielt wieder eklig, kämpft, beißt – und punktet. Gut, jetzt befindet sich Gladbach nach so einer Hinrunde auch nicht gerade auf einem Euphorietripp, dennoch macht der Auftritt der Südhessen Mut. Vor allem Defensiv ließ die Frings-Elf bis auf wenige Ausnahmen wenig zu, was auch daran lag, dass der neue Coach in der Vorbereitung auf das Innenverteidiger-Gespann Milosevic-Sulu setzte, die nun ordentlich funktionierte.

Generell dürften es die Gegender der Darmstädter nun wieder schwerer haben, Treffer zu erzielen, was den Abwehrjungs der Lilien Punkte bringt – und Milosevic hat seinen Stammplatz sicher. Da sind die 0,25 Millionen durchaus gut angelegtes Geld.

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Autor: Florian Schimak

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