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Ein 17-Jähriger dürfte bald schon zu den großen Marktwertgewinnern der Liga gehören. Dazu gibt es preisgünstige Kaufempfehlungen bis 1 Mio. aus Berlin, Freiburg, Mainz und Wolfsburg.

Sergio Gomez (Borussia Dortmund, Sturm, 630.000, 0 Punkte)

Ausgebildet in der legendären La Masia des FC Barcelona, U17-Europameister, zweitbester Spieler bei der U17-WM, Edeltechniker mit feinstem Passspiel, präzisen Standards und linker Klebe: Die Vorschusslorbeeren für Sergio Gomez sind groß. Trotzdem sollte der 17-Jährige bis Sommer noch für Dortmunds U19 spielen. Im Training scheint sich Gomez aber derart aufgedrängt zu haben, dass er bereits gegen Bayern auf der Bank saß und gegen Stuttgart sein Bundesliga-Debüt feierte. Anfang der Woche stand er noch bei 160.000, inzwischen hat sich sein Marktwert schon verfünffacht. Kaufpflicht!

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Ondrej Duda (Hertha BSC, Mittelfeld, 720.000, 24 Punkte)

Der Slowake war zum Ende der Hinrunde bisweilen ganz aus dem Kader der Hertha gestrichen worden, hat sich inzwischen aber wieder gefangen. Zwar ist Duda aktuell nur der Berliner Edeljoker, doch das sollte nicht weiter stören. Zwei Punkte gibt es bei ihm im Schnitt in jeder Partie, selbst wenn er, wie gegen Gladbach, erst zur 80. Minute eingewechselt wird. Das geht deutlich schlechter für den Preis.

Florian Kath (SC Freiburg, Mittelfeld, 370.000, 14 Punkte)

Mit Florian Kath hat Christian Streich einen Nachfolger für den Dauerjoker Nils Petersen gefunden. 19 Mal wurde der 23-Jährige in dieser Saison eingewechselt – so oft wie kein anderer. Sieht man mal von der Partie gegen Schalke am 28. Spieltag ab (-6 Punkte), hat Kath dabei auch noch recht solide gepunktet. Meist holt er sogar zwei Zähler pro Partie. Inzwischen ist er seit dem 28. Spieltag aber sogar in der Startelf gesetzt.

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Pablo de Blasis (1. FSV Mainz 05, Sturm, 540.000, 22 Punkte)

Dass der kleinste Spieler der Bundesliga gleichzeitig einer der kopfballstärksten ist, hat er beim wichtigen Punktgewinn gegen Köln wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Sandro Schwarz zählt jedoch nicht zu den größten Fans des Argentiniers. In der Rückrunde pendelte er meist zwischen Bank und Tribüne. Doch jetzt, im knallharten Abstiegskampf, sind die Tugenden von de Blasis wieder gefragt. Zuletzt spielte er zweimal über die vollen 90 Minuten durch und sein Kopfballtor gegen Köln könnte am Ende möglicherweise der Klassenerhalt bedeuten.

William (VfL Wolfsburg, Abwehr, 700.000, 7 Punkte)

Der Brasilianer machte gerade in der Hinrunde keinen Comunio-Manager glücklich, der auf ihn setze. Sieht man mal von seinem Platzverweis am 25. Spieltag gegen Leverkusen ab, hat er seit dem 19 Spieltag aber keine Minuspunkte mehr geholt. William ist inzwischen bei Wolfsburg links hinten gesetzt und glänzt vor allem mit einer herausragenden Gesamtzahl gewonnener Zweikämpfe. Gegen Freiburg waren es alleine 19. Wenn er jetzt noch ein wenig an seiner Torgefährlichkeit schraubt, kann hier ein starker Bundesliga-Verteidiger heranwachsen.

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Autor: Karol Herrmann

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