Max macht, was Max machen muss!

Foto: © imago / Jan Huebner
Abwehrspieler können richtig Spaß machen, gerade, wenn sie die nötige Portion Offensivgeist mitbringen und hinten nichts anbrennen lassen. Wir haben vier Jungs für euch, auf die Verlass ist – komme, wer da wolle.

Philipp Max (FC Augsburg, 5.600.000, 48 Punkte)

Zugegeben, die letzte Comunio-Galavorstellung von Philipp Max liegt schon ein paar Wochen zurück (13 Punkte gegen den BVB), aber mit 48 Punkten ist der Augsburger immer noch der drittbeste Verteidiger im Managerspiel. Und schaut man weiter nach oben muss man feststellen: Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt hier einfach. So ist Gladbachs Matthias Ginter – gerade mal mit einem Pünktchen mehr auf dem Konto – glatte 700.000 teurer, für Joshua Kimmich (50) werden sogar 8.760.000 aufgerufen. Uff. Dabei ist unser Mann mit zwei Saisontoren derzeit der torgefährlichste Abwehrspieler der Liga. Und mit der Rückkehr von Alfred Finnbogason steht auch weiterhin ein enorm torgefährlicher Abnehmer für die Flanken des Linksfuß. In seiner eigentlich stärksten Statistik ist bei Max allerdings in dieser Runde noch Luft nach oben: War er in der vergangenen Saison noch bester Vorbereiter der Liga, stehen derzeit erst zwei Assists auf der Habenseite. 

Willi Orban (RB Leipzig, 5.180.000, 37 Punkte)

Vergesst Kimmich, vergesst Ginter, vergesst alle, die ihr im Kopf hattet für den Titel „Bester Abwehrspieler der Liga“! Denn diese Auszeichnung gebührt alleine – zumindest wenn man die Comunioleistungen zugrunde legt – einem ganz anderen: Willi Orban nämlich! Der Kapitän von RB Leipzig holt 5,29 Punkte pro Spiel und stellt damit Kimmich (5,0) und Ginter (4,9) locker in den Schatten. In den letzten vier Spielen gab es dreimal sechs Punkte für den Innenverteidiger, der zu Saisonbeginn zweimal nur auf der Bank saß, dann aber schnell wieder seinen Stammplatz zurück erobern konnte. Dazu traf der 26-Jährige schon einmal (beim 2:0 gegen den VfB Stuttgart). Da liegt – und das ist eine gute Nachricht, für alle, die erst jetzt auf den Orban-Zug aufspringen – allerdings noch Potenzial: In den letzten beiden Saisons traf der ungarische Nationalspieler jeweils dreimal.

Kaufempfehlung Tor: Vier halten mehr als sie versprechen
Hat einen langen Weg hinter sich: Augsburgs Andreas Luthe

Torhüter sind eh schon ein rares Gut. Umso wichtiger ist es, schnell zuzuschlagen, wenn die Gelegenheit da ist. Wir schärfen eure Sinne und stellen vier Kandidaten vor, die ihr im Auge behalten solltet.

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Moussa Niakhaté (1.FSV Mainz 05, 3.460.000, 36 Punkte)

Das war mal wieder eine richtig gute Vorstellung: Nach zwei Nullnummern (gegen Borussia Mönchengladbach und den FC Bayern München) konnte 05-Innenverteidiger Moussa Niakhaté beim für die Rheinhessen so wichtigen 2:1-Erfolg gegen den SV Werder Bremen mal wieder überzeugen und holte vier Punkte. Knüpft der Neuzugang vom FC Metz jetzt wieder an seine stärksten Saisonphase an? Zwischen dem dritten und achten Spieltag lieferte der 22-Jährige überragend konstant ab, holte in fünf Spielen 26 Punkte und dreimal sechs in Serie. Danach schlichen sich Ungenauigkeiten ins Spiel des Linksfußes ein, seine Mannschaft schlitterte in eine kleine Krise. Das drückte auch den Marktwert Niakhatés – am 15.10. stand er bei satten 5.460.000. Also: Alle einsteigen, bitte!

Lukas Mühl (1.FC Nürnberg, 1.810.000, 33 Punkte)

Was für ein Traumstart: In den ersten vier Spielen sammelte Lukas Mühl 18 Punkte, der Innenverteidiger war Teil des für ein paar Wochen heißesten Ding bei Comunio: Der Abwehr des 1.FC Nürnberg, die zu Saisonbeginn eine mächtig gut laufende Punktemaschinerie war. Dann kam die Klatsche in Dortmund (0:7), im nächsten Auswärtsspiel gab es direkt wieder sechs Stück (0:6 in Leipzig). Inzwischen hat sich das ganze Konstrukt ein bisschen zurecht gerüttelt und entgegen verschiedener Gerüchte hat es Lukas Mühl doch nicht aus der Mannschaft gespült. Stattdessen hat sich der 21-Jährige wieder berappelt und erzielte am vergangenen Wochenende sein erstes Bundesligator. Der Lohn: 13 Punkte! Am Wochenende kommt jetzt der VfB Stuttgart – und das ist in der derzeitigen Form nun wahrlich kein Gegner, bei dem man als Verteidiger fürchten muss, heillos überrannt zu werden.

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Autor: Till Erdenberger

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