Dominic Maroh

Foto: © imago/Chai v.d. Laage
Auf eine solide Abwehr lässt sich ein Meisterschaftsteam aufbauen. Comunioblog hat fünf Abwehrspieler herausgesucht, die zuletzt stark punkteten, aber nicht exorbitant teuer sind. 

Jonathan Tah (Bayer Leverkusen, 2,91 Mio., 20 Punkte)

In der Vorsaison und auch in der Vorbereitung plagte sich der Innenverteidiger immer wieder mit Verletzungen herum. Und auch beim Team lief es nicht so gut. Aber trotz des Stotterstarts holte er in den ersten drei Spielen jeweils zwei Punkte. Nachdem er am 4. Spieltag aussetzte, legte er in den vergangenen beiden Partien 14 Punkte nach. In den Top 20 der besten Abwehrspieler ist Tah der günstigste! Das dürfte nicht lange so bleiben. 

Dominic Maroh (1.FC Köln, 900.000, 10 Punkte)

Es ist der schlechteste Saisonstart der Kölner aller Zeiten. Und da ist es nicht verwunderlich, dass Trainer Peter Stöger so langsam auch mal das Personal austauscht. Einer der davon profitiert hat, ist Maroh. Der Innenverteidiger wurde in den ersten vier Saisonspielen gar nicht berücksichtigt, durfte zuletzt zwei Mal ran und verdiente sich immerhin zehn Punkte. Auf den ersten Sieg wartet der Effzeh weiterhin, aber die Leistung gegen Hannover machte immerhin Mut. Maroh dürfte erst mal weiterspielen und weiter im Marktwert steigen. 

Die teuersten Abwehrspieler im September

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Platz 10: Matthias Ginter | Borussia Mönchengladbach | 4,91 Mio. | 26 Punkte | Bildquelle: Imago

Benjamin Pavard (VfB Stuttgart, 3,05 Mio., 24 Punkte)

Der französischer U21-Nationalspieler gehört zu den Leistungsträgern des Aufsteigers, dabei ist es egal, auf welcher Position er zum Einsatz kommt. In dieser Spielzeit lief er schon als Rechtsverteidiger, Innenverteidiger und im defensiven Mittelfeld auf. Zuletzt holte er drei Mal in Folge die Note 2,5. Mit Frankfurt und Köln warten in den kommenden Spielen zudem zwei Teams auf Augenhöhe. Schnell zuschlagen, bevor er noch teurer wird. 

Paul Verhaegh (VfL Wolfsburg, 2,49 Mio., 16 Punkte)

Eigentlich sollte der Routinier sich den Posten hinten rechts mit dem brasilianischen Neuzugang William teilen und ihn gleichzeitig mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nach dem schlechten Saisonstart und dem Trainerwechsel ist nun aber erst einmal Stabilität gefragt. Verhaegh spielt hinten rechts, William zuletzt offensiv vor ihm. Und der Niederländer holte 14 Punkte in den beiden Spielen unter dem neuen Coach Martin Schmidt. Das sind schon sehr starke Zahlen. 

Matthias Ostrzolek (Hannover 96, 1,47 Mio., 10 Punkte)

Der Höhenflug der 96er ist zuletzt ein wenig abgeflacht, aber noch sind die Niedersachsen ungeschlagen und daran hat auch Ostrzolek seinen Anteil. Der Ex-Hamburger spielt einen souveränen Part hinten links. Zuletzt gab es drei Mal in Serie vier Punkte für ihn. Bei einem Preis von 1,47 Mio. sind das äußerst günstige Punkte. Zudem warten in den nächsten drei Spielen keine übermächtigen Gegner auf Hannover. Ostrzolek könnte also solide weiterpunkten. 

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Autor: Marc-Oliver Robbers

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