Doppeltorschütze gegen den BVB für unter vier Millionen: Salomon Kalou

Foto: © imago / Jan Huebner
Punktegarantie gibt es natürlich nicht, für unter vier Millionen kriegt man aber Jungs, auf die man sich verlassen kann. Und drei Spielen sogar in Clubs, bei denen es richtig gut läuft. Checkt das mal für nächste Woche!

Salomon Kalou (Hertha BSC, Sturm, 3.750.000)

Wie abgezockt muss man sein, wenn man unter den Blicken von 81.000, die beinahe alle wollen, dass du scheiterst und auch alles in ihrer Macht stehende tun, dass genau das passiert, in der Nachspielzeit zum Elfmeterpunkt schreitet, den Ausgleich beim Tabellenführer vor Augen – und dann das Ding reinhaut? Salomon Kalou weiß es, aber dieses Geheimnis lässt sich wohl weder nachempfinden, noch teilen. Aber du kannst dir diese Coolness ins Team holen. Denn der 33-Jährige spielt eine starke Saison, vielleicht die stärkste, mindestens aber die konstanteste in seiner Zeit in der Hauptstadt. Zusammen mit Vedad Ibisevic bildet er im jungen Hertha-Team den offensiven Ältestenrat und überzeugt, zuletzt mit dem Doppelpack beim BVB. Guter Mann im Steigflug!

Yuya Osako (SV Werder Bremen, Sturm, 3.500.000)

Yuya Osako erlebt derzeit viel Gutes: In der Liga ist der Japaner beim – bis auf den bösen 2:6-Ausrutscher letzte Woche gegen Bayer Leverkusen – derzeit so konstant starken SV Werder Bremen in der hochkarätig zusammen gestellten Offensive gesetzt. Und mit seinem Nationalteam bezwang er kürzlich Uruguay spektakulär mit 4:3 – inklusive eines Treffers des Ex-Kölners. Kein Wunder, dass der auch schon 28 Jahre alte Osako von uns schon zum „Sofascore-Musterprofi“ gekürt wurde. Wenn die Norddeutschen am Sonntag auf Wiedergutmachung beim derzeit nicht eben spektakulär starken 1.FSV Mainz 05 brennen, wird der laufstarke Japaner wieder mit viel Zug zum Tor alles dafür geben dürfen, die komfortable Tabellenkonstellation für die Grün-Weißen wieder zu stabilisieren. 

Marktwertverlierer der Woche – KW 44: Stindl und Co. mit hohen Verlusten!

Stuttgarts Krise zieht zwei weitere Spieler nach unten. Ein bislang starker Innenverteidiger baute zuletzt genauso deutlich ab, wie zwei teure Stürmer aus Berlin und Mönchengladbach.

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Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach, Abwehr, 3.530.000)

Nico Elvedi ist eine der großen Konstanten bei Borussia Mönchengladbach, für die es in der Bundesliga – bis auf den jüngsten Ausrutscher beim SC Freiburg – in der Bundesliga so gut läuft. Der Schweizer, der den Beginn der Saison noch wegen der Folgen einer Blinddarmoperation im August verpasste, ist im Hecking-Ensemble seit dem dritten Spieltag konkurrenzlos gesetzt. In diesen sieben Spielen seitdem gab es für Elvedi sechsmal Pluspunkte, einmal traf der 22-Jährige. Gegen den bisher so harmlosen Aufsteiger aus Düsseldorf dürften die Fohlen nach ihrer bitteren Pokalpleite gegen Leverkusen schnell wieder zurück in die Erfolgsspur finden – mit Elvedi in der Innenverteidigung. Ein guter Zeitpunkt, mit dem Blick auf nächste Woche heute noch schnell ein Angebot zu platzieren, bevor der Kurs für den Schweizer wieder ansteigt.

Nordi Mukiele (RB Leipzig, Abwehr, 3.730.000)

Nordi Mukiele war einer der „Übeltäter“, die von Ralf Rangnick dereinst als Störenfriede des Betriebsklimas ausgemacht wurden, als die Saison bei RB zu kippen drohte: 2:3 hatte man gegen den unabhängigen Club ähnlichen Namens und vergleichbarer Corporate Identity verloren – und das vor allem, weil zwei Spieler etwas zu lang brauchten, um zum Umziehen in die Kabine zu kommen. Aber das ist Schnee von gestern, denn inzwischen läufts in Leipzig wieder und der 20-Jährige liefert auf seiner defensiven Außenbahn konstant gute Leistungen ab. Viermal gab es sechs Punkte, je einmal zwei und zuletzt vier – und nur einmal steht eine -2. Damit kann man auf gutem Niveau planen. Im Pokal durfte der junge Franzose unter der Woche pausieren und sich gemütlich von der Bank aus anschauen, wie seine Kollegen ganz souverän die TSG Hoffenheim aus dem Wettbewerb warfen. Morgen wird Mukiele beim Duell mit Hertha BSC wieder in der Startelf stehen und seinen Platz bis zur Winterpause auch sicher nicht hergeben.

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Autor: Till Erdenberger

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