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Einige für den Saisonendspurt hoch interessante Namen sind derzeit zwischen 2 und 3 Mio. zu haben. Der mit Abstand Älteste davon hat grade einmal 23 Jahre auf dem Buckel.

Jadon Sancho (Borussia Dortmund, Sturm, 2.580.000, 12 Punkte)

Nach seiner Bänderverletzung stand Sancho zuletzt wieder zweimal im Kader des BVB und wurde jeweils gegen Stuttgart und Schalke in der Schlussphase eingewechselt. Dass Peter Stöger ein großer Fan des inzwischen 18-Jährigen Engländers ist, ist kein Geheimnis. Auf Linksaußen hat der Youngster mit Marco Reus, Andre Schürrle und Maximilian Philipp aber auch ziemlich starke Konkurrenz. Dennoch: Sancho könnte sich in der Schlussphase der Saison zum Edeljoker entwickeln, der bislang bei jedem Spiel zwischen 2 und 4 Punkte macht.

Jorge Mere (1. FC Köln, Abwehr, 2.650.000, 61 Punkte)

Es mag ein wenig seltsam klingen, einen Verteidiger des Tabellenletzten zu empfehlen, aber Mere hat sich seit der Rückrunde nahezu zum Punktemonster entwickelt. Seit dem 16. Spieltag holte er immer mindestens zwei Punkte, zuletzt waren es zweimal je 4. Der Spanier ist damit der punktbeste Kölner der Rückrunde und würde mit diesem Schnitt locker die 100 knacken, hätte man ihm auch zu Beginn der Saison vertraut. Nach Punkten pro Spiel (3,21) bewegt er sich etwa auf Augenhöhe mit Philipp Max oder Salif Sane.

Spätstarter: Fünf positive Überraschungen der Rückrunde
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In der Hinrunde sorgten sie bei vielen Comunio-Managern noch für graues Haar, jetzt gibt es dafür Punkte satt: Diese fünf Spieler haben den Turbo erst nach der Winterpause gezündet.

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Davie Selke (Hertha BSC, Sturm, 2.460.000, 29 Punkte)

Selke hat in der Rückrunde eine richtige Krise durchschritten, verlor seinen Stammplatz an Vedad Ibisevic und auch bei Comunio lief es mäßig. Zehn Spieltag mit Minus dürften dafür gesorgt haben, dass der Herthaner einen noch so moderaten Marktwert hat. Doch das Tal scheint überwunden, gegen Köln war Selke, in dieser Liste mit 23 Jahren übrigens mit Abstand der Älteste, mit einem Doppelpack der Matchwinner. Zum Ende der Saison könnte ihm das den nötigen Rückenwind geben, denn für ein zweistelliges Spieltagsergebnis ist der Angreifer immer gut.

Panagiotis Retsos (Bayer Leverkusen, 2.910.000, 51 Punkte)

Auch der Grieche durchlief zu Beginn des Jahres ein Tief, etwa beim Spiel gegen Schalke ließ er sich im Duell mit Guido Burgstaller derart düpieren, dass man den Schalker gleich für einen Ruhrpott-Messi hielt. Nach dieser Partie und einer abgesessenen Gelbsperre musste sich Retsos erst einmal wieder in die Stammelf spielen. Sein Glück: Er kann genauso gut Rechts- wie Innenverteidiger spielen. In den letzten drei Partien machte er 19 Zähler. Das sollten genug Argumente sein.

Die Top-Elf des 30. Spieltags

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Tor: Oliver Baumann (1899 Hoffenheim) - 8 Punkte | Bildquelle: Imago

 

Caglar Söyüncü (SC Freiburg, 2.200.000, 47 Punkte)

Manchester City, Bayern München, FC Arsenal, AS Rom, FC Chelsea: Die Liste der Interessenten für den 21-jährigen Türken ließe sich beliebig erweitern. Dabei wird er in der Bundesliga bisweilen noch belächelt, aufgrund einiger Fehler zu Beginn seiner Freiburger Zeit. Söyüncü lernt aber schnell, leistet kaum noch Fouls und Fehler, ohne dabei an seiner kompromisslosen Zweikampfführung eingebüßt zu haben. Und auch im Aufbauspiel lassen sich zunehmend Zuckerpässe des Innenverteidigers beobachten. Ihn solltet ihr nur kaufen, wenn ihr ohne Saison-Übergang spielt, denn Söyüncü wird Freiburg wohl oder übel im Sommer verlassen.

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Autor: Karol Herrmann

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