Spaß am Zweikampf: Ridle Baku vom 1.FSV Mainz 05

Foto: © imago / Eibner
Für 2-3 Millionen darf man mit Fug und Recht kontinuierlich punktendes Personal erwarten. Wir haben vier Spieler aus diesem Segment für dich, die den Ansprüchen gerecht werden können. Und vielleicht auch mehr. Gleich drei Vorschläge stammen aus dem mittleren Drittel der Tabelle, dazu gibt es eine solide Überraschung von einem der Topklubs!

Ridle Baku (1.FSV Mainz 05, Mittelfeld, 2.330.000)

Die Konstanz von Ridle Baku in dieser Saison ist bemerkenswert: In allen sieben Spielen stand der 20-Jährige von Beginn an auf dem Platz, sechsmal fuhr er dann auch Punkte ein, 20 sind es inzwischen an der Zahl. Und auch wenn der junge Mann aus dem eigenen Nachwuchs zuletzt einige Tage leicht angeschlagen pausieren musste, ließ 05-Trainer Sandro Schwarz kürzlich keinerlei Zweifel daran aufkommen, dass Baku am Sonntag bei Borussia Mönchengladbach wieder in die Stammelf zurück kehren wird. Der Trainer will das zuletzt erfolgreiche Dreiergespann im Mittelfeld mit Pierre Kunde, Jean-Philippe Gbamin und eben Baku „auf keinen Fall sprengen“. Einsatzgarantie in einem funktionierenden, stabilen System: Das ist doch das, was man sich in dieser Preiskategorie erhofft.

Jonathan Schmid (FC Augsburg, Mittelfeld, 2.310.000)

Wer wohl diese Woche der Gewinner des Rechtsverteidiger-Jobsharings beim FC Augsburg ist? Setzt man auf Jonathan Schmid und gewinnt, ist eine spannende Rendite drin. Der ehemalige Mittelfeldspieler erarbeitete sich schon in der vergangenen Saison viel Vertrauen als Vertreter des etatmäßigen aber verhinderten Rechtsverteidigers Raphael Framersberger, in dieser Saison teilen sich beide die Aufgabe. Und schaut man sich die Punkteverteilung an, hat der ehemalige Herausforderer Schmid seine neue Position längst erfolgreich angenommen. Zweimal sechs Punkte, einmal vier und nur eine Nullnummer in vier Spielen: Das macht einen saustarken Schnitt von vier Punkten pro Spiel. Und zuhause sind es sogar sechs Punkte. Gegen den SC Freiburg und Mönchengladbach brillierte der Franzose zweimal vor eigenem Publikum.

Gut & Günstig: Die besten Comunio-Punktehamster der letzten Wochen
Jean-Philippe Gbamin von Mainz 05

Keine Tore und trotzdem viele Comunio-Punkte – eine sehr gute Mischung im Managerspiel. Der Unterbau kann über Titel entscheiden. Diese Spieler taugten in den letzten Wochen als Punktehamster!

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Konrad Laimer (RB Leipzig, Mittelfeld, 2.550.000)

Dieser Leipziger ist ein Muster an Konstanz: Vier Bundesligaauftritte, viermal vier Punkte! So einen Spieler wünscht man sich doch in den eigenen Reihen. Der ehemalige Spieler des absolut unabhängigen österreichischen Meisters Red Bull Salzburg hat sich auf Anhieb zu einer verlässlichen Größe im Kader von Ralf Rangnick entwickelt – mit mehr Einsatzzeiten auf seiner rechten Seite, als man dem 21-Jährigen vielleicht vor der Saison zugetraut hätte. Nun, da auch auf die Leipziger noch ein knackiger Herbst mit internationalen Verpflichtungen und einem Pokalauftritt wartet, dürfte auch wieder in schöner Konstanz die Stunde des Österreichers schlagen. Und mit SIcherheit gibt es dann wieder Punkte, auf die man sich gut einstellen kann.

Stefan Bell (1.FSV Mainz 05, Abwehr, 2.990.000)

Auf den Kapitän ist in dieser Saison Verlass: Stefan Bell, in Abwesenheit von Niko Bungert Spielführer der Mainzer, liefert in dieser Saison beständig ab und ist mit ein Faktor dafür, dass das Team von Sandro Schwarz mit nur vier Gegentreffern nach sieben Spieltagen derzeit die beste Abwehr der Liga stellt. Zwar hat der Innenverteidiger noch (zu) regelmäßig kleine Wackler in Spiel und Spielaufbau im Repertoire, die fallen aber nicht so stark ins Gewicht, dass sie die Comuniobenotung des 27-Jährigen ernsthaft beeinträchtigen würden. 24 Punkte aus sechs Spielen, das bedeutet einen Schnitt von glatten vier Punkten pro Partie, zuletzt gab es nach dem torlosen Remis gegen Hertha BSC sechs Punkte.

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Autor: Till Erdenberger

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