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Schalke beißt sich unter Tedesco oben fest. In der aktuellen Lage steuert die Mannschaft klar in Richtung Königsklasse zu. Aber wer lohnt bei den Königsblauen auch bei Comunio? Der Kadercheck:

Zunächst mal vornweg: Die großen Punktemonster sind bei Schalke derzeit nicht zu finden – mit Ausnahme von Naldo. Der 35-Jährige ist mit 123 Punkten seit dem vergangenen Wochenende nicht nur bester Verteidiger, sondern auch zweitbester Spieler bei Comunio. Mit fünf Saisontoren hat er derzeit so oft getroffen wie Mario Gomez und Lars Stindl zusammen. Selbst für derzeit rund 9 Millionen sollte, wer es sich leisten kann, kein Weg am Brasilianer vorbeiführen.

Naldo und Harit überragend

Ansonsten findet man unter den Top-20 aktuell nur noch Amine Harit. Der marokkanische Nationalspieler ist mit 4,16 Punkten pro Spiel eine Bank, holte alleine in den letzten zwei Spielen 19 Punkte und ist ganz nebenbei noch eine Augenweide auf dem Platz.

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Die 50-Punkte-Grenze durchbrechen aber ansonsten nur noch Leon Goretzka (58), Guido Burgstaller (53) und Keeper Ralf Fährmann (50). Abgesehen von Fährmann jedoch aktuell keine leichten Fälle, die Unsicherheit ist Goretzka nach seinem öffentlich gemachten Wechsel zu Bayern im Sommer schon anzumerken, bekommt er doch ordentlich Gegenwind von Fans und jüngst auch von Clemens Tönnies („Wenn es die Mannschaft belastet, kann es sein, dass er bis zum Ende der Saison auf der Tribüne sitzt“). Top-Torjäger Burgstaller indes musste gegen Stuttgart erstmals seit September wieder auf der Bank Platz nehmen.

Mittelklasse: Nastasic, Meyer, Caligiuri, Kehrer, Konoplyanka, Oczipka

Von den Mittelklasse-Limousinen zwischen 40 und 50 Punkten Daniel Caligiuri (49), Matija Nastasic (46), Thilo Kehrer (44), Yevhen Konoplyanka (41), Daniel Oczipka und Max Meyer (beide 40), macht derzeit noch Caligiuri den besten Eindruck. Sein Stammplatz ist ihm im Prinzip sicher auf der rechten Seite, glänzte in den letzten beiden Einsätzen außerdem als Vorbereiter. Nastasic gehört mit etwas mehr als 3 Punkten pro Spiel und gut 3 Millionen Makrtwert zu den Verteidigern der soliden Art. Genau wie Thilo Kehrer, der sich seinen Stammplatz wieder zurückerobert hat.

Zu unkosntant präsentiert sich hingegen der Ukrainer Konoplyanka, der es schon mal fertig bringt, den Ball zwei Meter vor dem leer stehenden Tor vorbeizuschießen. Und die eigentlich recht soliden Meyer und Oczipka bleiben zumindest bei Comunio deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Mit Vorsicht zu genießen: Pjaca, Di Santo, Schöpf, Bentaleb, Embolo, Stambouli

Noch fraglich ist es hingegen, ob Neuzugang Marko Pjaca tatsächlich so gut ist, wie es sein Marktwert (knapp 8 Millionen) verspricht. Tendenz geht hier klar Richtung nein, der Serbe scheint körperlich noch nicht bei 100 Prozent und musste gegen Stuttgart 90 Minuten die Bak wärmen. Auch Franco Di Santo, der bei Tedesco ungewöhnlich hohen Kredit genießt, ist mit 0,75 Punkten pro Spiel einfach nicht zu empfehlen.

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Gänzlich abzuraten ist von Alessandro Schöpf, neben Westen McKennie einziger Minussünder im Team. Nabil Bentaleb und Breel Embolo haben im derzeit gefestigten Korsett kaum Chancen auf einen Platz in der Startelf und dann wäre da ja noch Benjamin Stambouli: Der Franzose ist ohne Zweifel der Verlierer der letzten Wochen. Gerade in Punkt Schnelligekeit, wurden dem Defensiv-Spezialisten das ein oder andere Mal die Grenzen aufgezeigt. Inzwischen hat er seinen Stammplatz an Thilo Kehrer abgeben müssen.

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Autor: Karol Herrmann

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