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Aktuell interessieren sich die Medien ganz besonders für die Personalie Stöger. Wir legen unser Augenmerk aber lieber auf den Kader: Welche BVB-Stars lohnen sich bei Comunio besonders und welche gar nicht? Eine Kaderanalyse.

Borussia Dortmund erlebt eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen. Der vergangene 28. Spieltag war aus Sicht der Dortmunder besonders bitter, auch wenn viele fast mit einer deutlichen Niederlage gerechnet hatten. Ein 0:6 hätte sich nun wirklich keiner getraut vorherzusagen. Jetzt dürfen die Schwarzgelben bloß nicht den Faden verlieren und müssen am kommenden Wochenende gegen Stuttgart zurück zu alter Stärke finden, wenn man nicht auch noch die Champions League verspielen möchte (2 Punkte Vorsprung auf Platz 4, 3 Punkte Vorsprung auf Platz 5 und 6). Doch zurück zum Wesentlichen.

Die Abwehr: Der Abwehrchef wackelt und ist trotzdem Punktbester

Die Defensive der Dortmunder ist namhaft und mit sehr viel Bundesligaerfahrung besetzt. Doch schon an der Abwehr lassen sich erste Probleme aufzeigen: Das eigentliche Innenverteidiger-Duo des BVB heißt Sokratis/Toprak, wovon Sokratis (116) der klare Abwehrchef ist – oder muss man sagen „war“? Sokratis zeigt schon seit Wochen ungewohnte Unsicherheiten im Spiel und ist nicht der berühmt berüchtigte sichere Rückhalt.

So kommt es wenig überraschend, dass der Grieche sich in den letzten Wochen immer mal wieder auf der Bank der Dortmunder wiederfand und durch Winter-Neuzugang Akanji (14, die Dortmunder zahlten rund 20 Mio. Euro Ablöse für den Schweizer) ersetzt wurde. Nichtsdestotrotz ist Sokratis nach wie vor punktbester Dortmunder. 16 Punkte stehen beim Griechen aus den letzten sechs Spielen unter dem Strich. Trotzdem sollten Comunio-Manager die Augen bei Sokratis offenhalten – sollte er sich im Saison-Endspurt häufiger auf der Bank wiederfinden, sinkt sein Marktwert noch deutlich weiter (stand vor drei Monaten noch bei rund neun Millionen, aktuell kostet er etwa sechs Millionen).

Die bisher zweitmeisten BVB-Punkte holte Toprak (106) in dieser Saison – und das, obwohl sich der Innenverteidiger seinen Stammplatz zu Saisonbeginn erst einmal erkämpfen musste. Damals sah es so aus, als würde der Ex-Leverkusener nicht am spielstarken Bartra vorbeikommen. Nun wissen wir jedoch, dass dies ein Irrtum war und Toprak inzwischen so etwas wie einen Stammplatz beim BVB hat. Am letzten Spieltag fehlte Toprak verletzt, es besteht aber Hoffnung, dass der türkische Nationalspieler am Wochenende zurückkehrt und an seine gute Form (4, 8, -, 6, 2, 2, 6, -) anknüpft. Auf Platz drei folgt Oldie Piszczek (56), Youngster Toljan (51) schafft es auf Rang vier. Von Raphael Guerreiro (9) haben sich wohl alle Dortmund-Fans deutlich mehr erhofft – in der Defensive ist er die große Enttäuschung der Saison.

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Das Mittelfeld: Kreative Zentrale? Aktuell Fehlanzeige!

Na, erratet ihr, wer im Dortmunder Mittelfeld bisher die meisten Punkte geholt hat? Götze? Nein. Rode? Witzig. Es ist Shinji Kagawa (86). Der Japaner wird seit geraumer Zeit dringlichst vermisst – sein letztes Spiel absolvierte er am 22. Spieltag gegen den HSV. Seither fehlt Kagawa aufgrund einer hartnäckigen Knöchelverletzung. Der Dortmunder Zentrale fehlt momentan einiges, wie nicht nur das Spiel gegen den Rekordmeister gezeigt hat.

Der BVB schafft es einfach nicht, das Spiel mit viel Kreativität aus der Zentrale zu eröffnen. Weder der zu Saisonbeginn so starke Sahin Sahin (68), Weigl (68), der momentan viel kritisierte und im Stöger-System verloren wirkende Götze (54), Dahoud (46) noch Castro (44) können derzeit überzeugen. Bleibt nur zu hoffen, dass Kagawa schnellstmöglich in Topform zurückkommt. Sollte dies passieren, ist der Japaner mit derzeit rund 3,5 Millionen Marktwert übrigens ein echtes Schnäppchen!

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Der Sturm: (Au-)Batshuayi auf Aubameyangs Spuren?

Große Namen lassen sich auch und vor allem in der Offensive der Schwarzgelben finden. Allen voran natürlich Marco Reus, der durch seine lange Ausfallzeit allerdings ein absolut miserables Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. 27 Punkte (aus sechs Einsätzen, Punkteschnitt 5,4) stehen einem Marktwert von 13 Millionen gegenüber. Jeder Punkt kostete bisher eine halbe Million. Nach erneuter Verletzungspause ist Reus nun aber wieder fit und kann hoffentlich mit dem Tore schießen und dem damit einhergehenden Punkte sammeln weitermachen – schließlich geht es für Reus auch noch um die WM. To be continued.

Natürlich ist Reus bei weitem nicht der einzige BVB-Stürmer. Winter-Neuzugang Batshuayi (52) hat beispielsweise bereits fast doppelt so viele Punkte wie Reus. Die Chelsea-Leihgabe fühlt sich offenbar pudelwohl beim BVB und ist derzeit der Einzige, der wenigstens ab und an für magische Momente sorgt (und Aubameyang fast vergessen macht, wenn da nicht der Haufen an BVB-Sorgen wäre). Ein Comunio-Schnitt von 6,5 Punkten pro Spiel sprechen für sich – vor allem, wenn man bedenkt, dass der Belgier in zwei von acht Spielen negativ punktete.

Abseits der magischen Momente und großen Namen haben andere Dortmunder Stürmer die meisten Saison-Punkte gesammelt: Auf Platz eins steht Philipp (70), dicht gefolgt von Yarmolenko (69) und Pulisic (68). Philipp ist nach langer Verletzungspause endlich zurück und hat in den vergangenen vier Partien je zwei Punkte (ja, auch gegen den FCB) geholt. Pulisic ist durchgängig fit, zeigt jedoch sehr schwankende Leistungen. Seine letzte zweistellige Punktzahl holte der US-Amerikaner am letzten Spieltag der Hinrunde (10 Punkte gegen Hoffenheim), danach folgten immer Noten um den Durchschnitt und -4 Punkte gegen den FC Bayern München.

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Autor: Markus Teschner

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