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Der FC Augsburg ist verhältnismäßig fulminant in die Saison gestartet – doch inzwischen ist etwas die Luft raus. Nach 27 Spieltagen stehen die Fuggerstädter auf Platz 10 – lohnen sich Augsburger bei Comunio? Comunioblog analysiert, wie sich der FCA bei Comunio schlägt.

Bei Comunio findet sich der Augsburg zwei Positionen schlechter als in der Bundesliga wieder. 650 Punkte sammelten alle Augsburger bislang gemeinschaftlich in dieser Saison – und ließen 863 gegnerische Zähler zu.

Die Abwehr: Wohl dem, der Philipp Max seit Saisonbeginn in seinem Team hat

Ein Blick auf die Bundesliga-Tabelle verrät: 36 Mal hat es nach 27 Spieltagen im Tor des FCA geklingelt. Das ist gesundes Mittelmaß, nichts wofür man sich schämen müsste (zum Vergleich: Die Schalker haben 30 Gegentore und stehen auf Platz zwei – der 1. FC Köln steht mit 49 Gegentreffern auf Platz 17). Bester Mann ist nach der atemberaubenden Hinrunde wenig überraschend Philipp Max (111), der auch in der Rückrunde bereits bei 32 Punkten steht und in dieser Saison als erster und bislang einziger Augsburger die 100 Punkte-Marke durchbrochen hat. Dahinter folgt Hinteregger (58), den viele Fußball-Fans vor der Saison vermutlich noch einen Ticken stärker erwartet hätten. Mit einer ordentlichen Punkteausbeute war es das dann aber auch schon fast in der Augsburger Defensive: Gouweleeuw (26) und Danso (22) sind die einzigen, die noch im zweistelligen Bereich zu finden sind – beide sind aktuell angeschlagen. Da ist viel Luft nach oben!

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Das Mittelfeld: Der formstarke Schmid als momentaner Lichtblick

Im Mittelfeld sucht man Akteure nahe der 100er-Grenze vergeblich. Die beiden Punktbesten sind Jonathan Schmid (26) und Ja-Cheol Koo (26). Schmid gehört aktuell zu dem formbesten Augsburgern, in vier der letzten fünf Spiele holte der Flügelspieler vier Punkte. Nur am letzten Spieltag blieb er ohne Punkte. Der Franzose ist aufgrund der Verletztensituation aktuell gesetzt und ganz offensichtlich gut drauf – aufgrund der Verletzung von Framberger, der nach der Suspendierung von Opare auf rechts hinten gesetzt war, darf Schmid nun als Rechtsverteidiger ran – eigentlich eine ungewohnte Situation für den eher offensiv ausgerichteten Außenspieler. Doch er meistert die Situation vorbildlich. Ohne besondere Vorkommnisse dürfte er seinen Stammplatz erst einmal sicher haben. Bezeichnend: Auch wenn Schmid bei Comunio als Mittelfeldspieler geführt wird, ist der beste Augsburger Mittelfeldspieler aktuell eigentlich Verteidiger. Vor allem vom Ex-Darmstädter Heller (0) und dem FCA-Dauerbrenner Baier (16) hatten sich die Augsburger für diese Saison sicher mehr ausgemalt.

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Der Sturm: Dreieinhalb punktende Offensivakteure

Etwas besser sieht es da schon im Sturm der Fuggerstädter aus: Im Grunde hat der FCA drei Stürmer, die mehr oder weniger torgefährlich sind. Die meisten Comunio-Punkte hat Sommer-Neuzugang Gregoritsch (81) bislang gesammelt. Dahinter folgen Finnbogason (65) und Caiuby (65). Und selbst Stürmer Nummer vier hat mehr Punkte als der beste Augsburger Mittelfeldakteur: Cordova (27). Ein paar mehr Punkte auf dem Konto hätte sicherlich auch Alfred Finnbogason, wenn er in dieser Saison nicht vom Verletzungspech verfolgt werden würde. Inzwischen fehlt der Isländer dem FCA seit dem 21. Spieltag und er wird im Sturmzentrum schmerzlichst vermisst. Caiuby zeigt in der Rückrunde sehr schwankende Leistungen – zwei Mal minus vier Punkte waren ebenso dabei wie zwei Mal acht und ein Mal neun Punkte. Für knapp 3,7 Mio. holen sich Manager eine wahre Wundertüte ins Team. Fast noch unkonstanter spielt der punktbeste Augsburg-Stürmer: In der Rückrunde gab es schon fünf Mal minus vier Punkte, dem stehen zwei Mal zwei, ein Mal sieben und ein Mal zehn Zähler entgegen. Fazit: Wer auf kontinuierliche Punkte setzt, ist bei den Augsburgern vermutlich falsch. Einige Perlen lassen sich aber dennoch zweifelsohne finden.

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Autor: Markus Teschner

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