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Nach der Länderspielpause hat der FC Bayern (fast) alle Mann wieder an Bord – das Hauen und Stechen um Plätze in der Startelf geht so richtig los. Was bedeutet das für Comunios Manager?

Während sich Spieler und Verantwortliche des FC Bayern am Freitag unisono über die Champions-League-Auslosung und das nun feststehende Viertelfinaleduell gegen den FC Porto auslassen mussten, packte der Verein fast schon unauffällig eine bemerkenswerte Nachricht auf seine Homepage.

Alle Spieler hätten am Vormittag das Mannschaftstraining absolviert. Lediglich Javier Martinez, der nach seinem Kreuzbandriss im August 2014 aber schon wieder mit dem Ball arbeitet, fehlte bei der Übungseinheit.

Härtefälle beim FC Bayern

Coach Pep Guardiola steht also kurz davor, die gesamte Breite des qualitiv abartig guten Kaders ausnutzen zu können. Ein Umstand, den der Spanier vor dem Hintergrund entscheidenden Wochen und Monaten der Saison sicherlich lieben wird. Rotation ohne Leistungsabfall: Wer träumt nicht davon?

Moment.

Vielleicht die Comunio-Manager? Ist der Kader des FC Bayern nämlich vollzählig, fällt es nicht wenigen unheimlich schwer, den oder die richtigen Münchner aufzustellen. Und wer will schon teure Spieler in der Mannschaft haben, die nicht eingesetzt werden?

Was passiert beispielsweise mit Philipp Lahm: Sofort wieder in der Stammformation oder noch mehrere Partien als Joker? Wie schnell akklimatisiert sich Thiago Alcantara, der insgesamt ein Jahr kein Pflichtspiel mehr bestritt?

Comunioblog schaut auf die Rückkehr Lahms und Thiagos und gibt Empfehlungen ab. Aber Vorsicht: Alle Angaben ohne Gewähr!

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Philipp Lahm: Comunios Manager sind vom Kapitän der Weltmeistermannschaft 2014 einfach überzeugt – wer will es ihnen auch verdenken? Lahm ist auch beim FC Bayern der Kapitano und, sofern fit, absolut unantastbar.

Vor rund zwei Wochen ist der 31-Jährige wieder ins Mannschaftstraining der Münchner eingestiegen. Am letzten Spieltag gegen Werder Bremen gönnte ihm Guardiola die ersten Minuten nach seiner Sprunggelenksverletzung.

Seitdem hat sich der Marktwert Lahms ziemlich verändert. Mittlerweile kostet der Trainer-Liebling schon wieder über 8 Millionen Euro. Von einem Schnäppchen kann also nicht mehr die Rede sein. Aber geht es bei Lahm überhaupt darum?

Klar, er kostet einen Haufen Kohle. Doch man weiß einfach, was man bekommt. Bis zu seiner Verletzung im November sammelte er über 5 Comunio-Punkte pro Partie. Immer konstant, nie im Minusbereich – zudem mit satten 22 Zählern am 8. Spieltag.

Comunioblogs Empfehlung: Falls ihr ihn nicht haben solltet und Geld überhabt, holt ihr Euch eine absolute Bank. Allerdings gibt es sicherlich Mittelfeldspieler, die weniger kosten und mehr Ertrag abwerfen. Es wird zudem viele Manager geben, die ihn nach seiner Verletzung erst gar nicht verkauft haben.

Thiago Alcantara: Der Spanier ist nicht zu beneiden. Seit März 2014 riss er sich gleich mehrmals das Innenband im Knie – ein ganzes Jahr ohne Pflichtspiel für Verein und Nationalmannschaft.

Sogar ein Streit ob der Behandlungsmethode zwischen Guardiolas Vertrauensarzt Dr. Roman Cugat und der Institution Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wolfahrt soll für Disharmonien innerhalb des Vereins gesorgt haben.

Nun – im März 2015 – scheint die Leidenszeit Thiagos aber endgültig vorbei. Nach einem Aufbauprogramm in Barcelona ist der 23-Jährige seit mehreren Wochen in München und absolviert das Mannschaftstraining mittlerweile ohne Probleme. Spätestens nach der Länderspielpause wird Thiago wieder das rote Trikot tragen.

Eine Einschätzung aus Comunio-Sicht ist gar nicht mal so einfach. Der Marktwert des Spaniers ist in den letzten Wochen auf rund 5 Millionen Euro gestiegen. Aufgrund der Fähigkeiten Thiagos liegt dieser allerdings noch ziemlich deutlich unter Normalmaß.

Zur Erinnerung: Kurz nach seiner Verletzung vor knapp einem Jahr mussten Manager nämlich noch immer rund 10 Millionen Euro berappen.

Und das nicht ohne Grund: Zum damaligen Zeitpunkt hatte Thiago in gerade einmal 16 Bundesliga-Partien 98 Punkte gesammelt. 6,125 Zähler pro Spiel? Kann man auf jeden Fall machen.

Comunioblogs Empfehlung: Verletzungsanfälligkeit ist eigentlich ein ziemlicher Rausschmeißer, oder? Wer sagt, dass Thiago nach einem Jahr Verletzungspause wieder der Alte wird? Dafür sind 5 Millionen Euro Comunio-Ablöse ganz schön fett. Eines ist sicher: Der FC Bayern wird ein Teufel tun, den Spanier zu früh zu viel zuzumuten. Pep Guardiola benötigt Fingerspitzengefühl: Wann und für wie viele Minuten muss Thiago in den nächsten Wochen auf dem Platz stehen, um zum Saisonfinale vielleicht in einer guten Form zu sein? Schafft er es, komplett fit und verletzungsfrei zu bleiben, ist er eigentlich Stammspieler. Nur wer geht dann auf die Bank? Schweinsteiger? Alonso? Götze? Müller? Wahnsinn.

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Das große Ganze: Eigentlich geht es beim FC Bayern – und damit auch bei Comunio – um das MIttelfeld. Nach der Rückkehr von Lahm und Thiago umso mehr.

In der Abwehr ist Jerome Boateng gesetzt, Holger Badstuber scheint momentan Innenverteidiger Nummer zwei zu sein. Auch Juan Bernat oder Rafinha kommen auf ihre Spiele und somit auch auf Comunio-Punkte für ihre Manager.

Im Angriff verhält es sich ähnlich. Meist spielt Robert Lewandowski. Oder halt Thomas Müller. Auch hier haben Comunionisten also eine halbwegs akzeptable Planungssicherheit. Zudem kommt es sicherlich nicht ungegelegen, dass Arjen Robben bei Comunio als Stürmer gelistet ist.

Der Konkurrenzkampf im Mittelfeld hingegen ist einfach nur unfassbar. Meist agiert Guardiola mit einem Angreifer. Je nachdem, ob er nun mit Dreier- oder Viererkette spielen lässt, kommt man also auf fünf oder sechs Spielern im Mittelfeld.

Aber ja, klar: Es verhält sich natürlich nicht analog zu Comunio, da anders als beim FC Bayern feste Positionen zugeteilt sind.

Dennoch: Ein oder zwei Sechser? Schweinsteiger oder Xabi Alonso? Wo soll dann Philipp Lahm hin? Oder wie wäre es vielleicht mit Sebastian Rode? Spielt Mario Götze oder vertraut Guardiola Thiago Alcantara die offensive Spielgestaltung an, sofern spielfit ist?

Ihr seht – es gibt unzählig viele Möglichkeiten. Sicher ist nur eines: Woche für Woche werden Hochkaräter auf der Bank sitzen. Lohnt daher ein Kauf überhaupt?

Schon am Comunio zocken?

Autor: Sebastian Schramm

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