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Es gibt so manche Comunio-Akteure, die braucht ihr auf fremdem Rasen erst gar nicht aufzustellen. Sie holen ihre Punkte nämlich nahezu ausschließlich vor heimischer Kulisse. Besonders stark ist das bei diesen fünf Akteuren der Fall.

Jonas Hofmann (Borussia Mönchengladbach, Mittelfeld, 6.320.000, 57 von 63 Punkten zu Hause)

Hofmann ist einer der gefeierten Stars dieser Saison, dabei fällt kaum auf: Auf fremdem Rasen bekommt der 26-Jährige eigentlich überhaupt nichts gebacken – zumindest was Comunio betrifft. Alle fünf Saisontore erzielte Hofmann im Borussia Park, dort holte er im Schnitt 9,5 Punkte pro Partie, mindestens jedoch immer vier. Ganz anders auswärts: Hier waren es bei einem Schnitt von 1,2 Punkten nie mehr als 2. Ein Glück nur, dass ihm das Auswärtsspiel am vergangenen Spieltag in Leipzig verletzungsbedingt erspart blieb.

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Luca Waldschmidt (SC Freiburg, Sturm, 4.180.000, 37 von 47 Punkten zu Hause)

Kaum hat er den HSV verlassen, blüht das vielgepriesene Talent des Offensiv-Alrounders auf. Eine bärenstarke Partie lieferte er etwa am 12. Spieltag gegen Bremen, wo praktisch jeder Angriff über den feinen Techniker Waldschmidt lief. Natürlich war das ein Heimspiel. Denn Waldschmidt steht sinnbildlich für so viele Freiburger: Zu Hause sehr unangenehm, auswärts völlig harmlos. So könnte an dieser Stelle etwa auch Jerome Gondorf stehen, der 30 seiner 40 Punkte im Schwarzwaldstadion erwirtschaftet hat.

Arjen Robben (Bayern München, Sturm, 35 von 36 Punkten zu Hause)

Besonders stark ist die Differenz ausgerechnet bei Arjen Robben, der – wie wir jetzt wissen – seine letzte Saison für den FC Bayern spielt. Sein Glanzstück in dieser Saison lieferte er in der Champions League gegen Benfica, wo er auf seine alten Tage noch einmal zeigte, dass sein Signature-Move, von der rechten Seite in die Mitte zu ziehen, um den Ball dann dann in den Winkel zu prügeln, noch immer nicht zu verteidigen ist. In der Bundesliga sind drei Tore, alle zu Hause erzielt, natürlich weit hinter dem Anspruch. Der Platzverweis am 8. Spieltag versaut ihm außerdem den ohnehin schon schwachen Schnitt in der Fremde.

Ishak Belfodil (1899 Hoffenheim, Sturm, 3.190.000, 30 von 39 Punkten zu Hause)

Nur eine solide Partie in Hannover mit einem Tor und neun Punkten sorgt dafür, dass er auswärts überhaupt einen positiven Punkteschnitt hat. Sonst geht er fast immer mit leeren Händen vom Platz. Doch insgesamt hat der Algerier in den letzten Wochen seinen Platz im umkämpften Stürmer-Ranking der TSG deutlich verbessert. Gerade zu Hause läuft es wunderbar. Bei seinen letzten vier Einsätzen in Sinsheim gab es immer zwischen vier und 16 Punkten.

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Nordi Mukiele (RB Leipzig, Abwehr, 1.950.000, 28 von 30 Punkten zu Hause)

Der Franzose schaffte es sehr schnell, sich in der Bundesliga zu akklimatisieren, ließ vor allem zu Beginn der Saison Freude bei all jenen Comunio-Managern aufkommen, die ihn hatten. In den ersten vier Heimspielen gab es immer sechs Punkte, auswärts war die Ausbeute dann deutlich schlechter. Jetzt hat Mukiele aber ein ganz anderes Problem: Lukas Klostermann hat ihn in der Bundesliga verdrängt und er ist nur noch ein Mann für die Pokalwettbewerbe.

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Autor: Karol Herrmann

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