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Die TSG Hoffenheim hat sich für die Champions League qualifiziert – um für das internationale Geschäft konkurrenzfähig zu sein, muss der Club die Sommerpause nutzen, um sich qualitativ und quantitativ zu verstärken. Der Niederländer Joshua Brenet ist der dritte Neuzugang – wir stellen ihn vor und analysieren seine Chancen und sein Comunio-Potenzial.

Position: Joshua Brenet ist auf der linken Abwehrseite zu Hause, kann aber auch als Rechtsverteidiger eingesetzt werden.

Bisherige Karriere: Seit 2011 ist der Linksverteidiger beim niederländischen PSV Eindhoven. Er durchlief zunächst bis 2013 die Stationen U19 und die zweite Mannschaft, bevor er schließlich zu den Profis stieß und mit PSV drei Mal die niederländische Meisterschaft und zwei mal den Superpokal holte. In der Eredevise absolvierte der 24-jährige 109 Partien, schoss drei Tore und bereitete neun weitere Treffer vor. Ein großer Pluspunkt ist sicherlich seine internationale Erfahrung: Elf Champions League-Einsätze, vier CL-Quali-Spiele, acht Europa League-Partien und vier Europa League-Quali-Spiele stehen im Arbeitszeugnis des zweimaligen niederländischen A-Nationalspielers.

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Situation: Die TSG Hoffenheim hat sich erstmalig in ihrer Vereinsgeschichte für die Champions League qualifiziert. Ein breiter Kader ist dringend notwendig, um sowohl international als auch in der Liga nicht unterzugehen. Brenet ist nach Bittencourt und Belfodil bereits der dritte Neuzugang bei den Kraichgauern. Der Niederländer konkurriert auf der linken Abwehrseite mit Nico Schulz, der zuletzt immer besser in Fahrt kam – auch Felix Passlack könnte diese Position ausfüllen. Nagelsmann lässt gerne mit einer Dreierkette spielen, Schulz nahm die Position links außen ein und schaltete sich des öfteren ins Offensivspiel ein. Diese Rolle könnte auch der schnelle Niederländer ausfüllen.

„Joshua ist ein schneller und dynamischer Spieler, der mit seinem Offensivdrang viel Power über Außen entwickeln kann“, schwärmt Alexander Rosen, Direktor Profifußball bei der TSG. Auf rechts liefen zuletzt Zuber oder Kaderabek auf. Die Zeit wird zeigen, ob und auf welcher Seite sich Brenet ins Team kämpfen kann. Bei PSV gehörte er in der abgelaufenen Saison jedenfalls zum absoluten Stammpersonal: In 32 Spielen schoss er ein Tor und steuerte fünf Vorlagen bei.

Einstiegsmarktwert: 3.000.000. Mit seinem Einstiegsmarktwert ordnet sich Brenet im Bereich seiner Kollegen Kaderabek (2.900.000) und B. Hübner (3.230.000) ein. Mit Belfodil bewegt sich noch ein weiterer TSG-Neuzugang in ähnlichen Marktwert-Sphären. Bundesligaübergreifend ist er marktwerttechnisch auf einer Stufe mit VfB-Neuzugang Sosa (3.050.000), SCF-Neuling Heintz (2.920.000) und den Aufsteigern Ayhan (3.080.000) und Leibold (3.180.000).

Marktwertpotenzial: Brenets Marktwertkurve wird in den kommenden Tagen ziemlich wahrscheinlich nach oben zeigen – die 4 Millionen könnten zumindest kurzzeitig drin sein. Er ist ein vielversprechender Neuzugang mit Chancen auf regelmäßige Einsätze. Wie bei allen Neuzugängen sollten Comunio-Manager allerdings die Vorbereitung genau beobachten und schauen, ob sich der Neue schon früh in der Saison etablieren kann oder ob er mit Eingewöhnungsschwierigkeiten zu kämpfen hat.

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Autor: Markus Teschner

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